Nur Austausch strukturierter Daten bringt wirklichen Nutzen für Arzt und Patienten

Der strukturierte Datenaustausch über die elektronische Patientenakte vita-X spart wertvolle Zeit und hilft Therapierisiken zu minimieren
vita-X (PresseBox) (Koblenz am Rhein, ) Die elektronische Patientenakte vita-X sammelt nicht nur wichtige medizinische Daten ihrer Eigentümer und stellt sie den behandelnden Ärzten für eine bessere Behandlung zur Verfügung. Weitaus wichtiger ist die Möglichkeit der Strukturierung dieser Informationen. Das wird möglich durch die Verknüpfung der Daten mit international gültigen medizinischen Dokumentationscodes wie ICD 10 (Internationale Klassifizierung von Krankheiten der WHO), OPS (Operationen und Prozeduren Schlüssel) oder die PZN (Pharmazentralnummer). Mit Hilfe dieser Kodierung kann das System des behandelnden Arztes die Informationen lesen und Wirkungszusammenhänge abfragen. Das hat für Arzt und Patient entscheidende Vorteile. So dienen diese maschinenlesbaren Daten modernen Decision Support Systemen, wie z.B. dem Arzneimittelsicherheitsmodul i:fox®, als notwendiger Input, um gefährliche Wechselwirkungen von Medikamenten aufzuspüren. Oftmals sind diese Wechselwirkungen nicht für den Arzt erkennbar, da er selten auch einen Überblick über verordnete Medikamente anderer Kollegen hat und sich viele Wechselwirkungen gerade aus der Kombination verschiedener Präparate erst generieren.

Für den Patienten haben unerkannte Wechselwirkungen seiner Medikamente häufig fatale Folgen. Medikationsbedingte Komplikationen machen nicht selten eine stationäre Behandlung notwendig – Expertenschätzungen ergeben, dass in Deutschland zwischen 15.000 und 25.000 Fälle sogar tödlich enden.

Neben dem Medikament ist auch die dazugehörige Diagnose ein wichtiger Informationsbaustein, um zum Beispiel Kontraindikationen aufzuspüren. Erst die Verknüpfung von Diagnose und Medikamentenverordnung stellt die notwendigen Zusammenhänge her und unterstützt den Arzt in seiner Mittelwahl erheblich. Er hat nicht nur eine Übersicht über alle verordneten Medikamente, sondern kann auch durch einen Interaktionscheck zu erwartende Nebenwirkungen abfragen und seinen Patienten vor gefährlichen Komplikationen schützen. Mit Hilfe seines Arztinformationssystems findet der Medikamentenabgleich bereits während der Dokumentation statt und bleibt somit zeitneutral.

Denn nur die strukturierten Informationen der vita-X-Akte sorgen für eine vollständige und unbürokratische Synchronisation der medizinischen Daten.

Eine Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch eine professionell geführte Akte durch den Arzt. Nur er besitzt die fachliche Kompetenz, valide Informationen in die vita-X-Akte hineinzustellen, auf die sich seine Kollegen verlassen können.

Die professionelle Führung der vita-X-Akte sichert die Datenqualität, die Eignerschaft des Patienten bezüglich seiner Akte wahrt die wichtige Vertraulichkeit zwischen Arzt und Patient. Gemeinsam vermeiden sie mit dem Einsatz der vita-X-Gesundheitsakte gefährliche Therapierisiken – wie zum Beispiel Wechselwirkungen von Medikamenten - in Praxis und Klinik und verbessern so die Behandlungsqualität.

Die Integration von international gültigen Dokumentationscodes legt dabei schon heute den Grundstein für einen zukünftigen, erfolgreichen internationalen Datenaustausch über die vita-X-Gesundheitsakten.

Die vita-X AG

Die vita-X AG ist ein Tochterunternehmen der CompuGROUP Holding AG. Die CompuGROUP Holding AG ist ein in Europa führendes eHealth - Unternehmen mit heute etwa 240.000 ärztlichen Nutzern.

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