Handwerk hat Schlüsselfunktion beim Wohnen der Zukunft

Das Netzwerk Urban-plus diskutiert innovative Konzepte der Stadtplanung
(PresseBox) (Mannheim, ) Die Qualität des Wohnens und die Lebensgestaltung der Zukunft werden in hohem Maße davon abhängen, wie es gelingt, vorhandene bauliche Situationen mit den Möglichkeiten moderner Technik und geeigneten Organisationsformen zu verknüpfen. Gerade die Situation hochaltriger Menschen mit nachlassenden Körperkräften und dem starken Wunsch nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit sei es, die hier besondere Aufmerksamkeit erfordere, meinte Nikolaus Teves, Geschäftsführer der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald auf dem Stadtplanungsforum des Netzwerkes Urban-plus der Metropolregion Rhein-Neckar. Dem Handwerk, das die gebaute und fühlbare Umwelt zu wesentlichen Teilen geschaffen habe, komme die wichtige Aufgabe zu, Anpassungen, Verbesserungen und Neugestaltungen zu realisieren. Im lernenden Dialog zwischen allen Beteiligten sieht der Experte für demographische Entwicklungen die Chance für das Gelingen des zu erwartenden Wandels. Die tunnelartige Betrachtung von Wohnen, Arbeiten, Schule, Kultur, Sport, Mobilität. medizinischer Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Pflege, und Betreuung reiche nicht aus und führe in weiten Bereichen zu erheblichen Doppelbelastungen und Mehrfachkosten. Mit dem Netzwerk www.jung-wohnen-alt-werden.de konnten für das Handwerk und damit für alle, denen das Handwerk Dienste leistet, spürbare Impulse für mehr Effizienz durch Kooperation, Information und Weiterbildung gegeben werden.

Informationen zu Urban-plus und dem Netzwerk www.jung-wohnen-alt-werden.de können im Internet oder Tel. 0621-18002-158 abgerufen werden. Das nächste Training für die Schaffung barrierefreier Wohn- und Lebensumgebungen nach DIN 18024 und 18025 findet am Mittwoch, 25. April 2007 statt.

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