LAS GmbH führt mit Steria Mummert und perdata erfolgreich SAP EDM sowie IDEX-GE bei den Stadtwerken Leipzig Netz GmbH ein

Datenaustausch erfolgt entsprechend BNetzA Richtlinien im EDIFACT-Format mit allen Marktpartnern einschließlich dem eigenen Vertrieb
(PresseBox) (Leipzig, ) Mit der Einführung von SAP EDM und IDEX-GE hat die Leipziger LAS GmbH im Auftrag der Stadtwerke Leipzig Netz erste Anforderungen der BNetzA im Rahmen der „Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität“ erfolgreich umgesetzt. Damit kommuniziert die Netzgesellschaft der Stadtwerke als eines der ersten Unternehmen bundesweit mit allen Marktpartnern in den geforderten EDIFACT-Formaten MSCONS und UTILMD, bei UTILMD auch wahlweise im CSV-Format. Trotz hoher Komplexität der Systeme und Anforderungen konnte das Projekt gemeinsam mit dem Management- und Technologieberater Steria Mummert und dem IT-Dienstleister perdata innerhalb von lediglich sieben Monaten termin- und qualitätsgerecht in den Produktivbetrieb übernommen werden.

Im Rahmen der gesetzlich geforderten Entflechtung von Netzbetrieb und Stromvertrieb haben die Stadtwerke Leipzig eine eigene Netzgesellschaft gegründet, die am 1. Januar 2007 den Betrieb der elektrischen Verteilungsnetze im Versorgungsgebiet Leipzig übernommen hat. Für damit verbundene Geschäftsprozesse wie beispielsweise An- und Abmeldung von Stromlieferungen oder die Abrechnung des Strombezuges wurde der Leipziger Dienstleister LAS GmbH beauftragt. Die LAS verantwortet seit mehreren Jahren die Energieabrechnungsprozesse der Stadtwerke Leipzig und setzt dabei auf die Branchensoftware SAP IS-U. Entsprechend des Beschlusses der BNetzA zu Geschäftsprozessen und Datenformaten (BK6-06-009) müssen alle Marktpartner ab dem 1. August 2007 automatisiert und elektronisch im EDIFACT-Format, Daten zu Lieferantenwechsel und Energieverbrauch austauschen. Für SAP IS-U stehen mit IDE und IDEX-GE bereits vorkonfigurierte Erweiterungsmodule zur Umsetzung dieser Anforderungen zur Verfügung. Um auch die Kommunikation im Energiedatenmanagement automatisiert abzuwickeln, entschieden sich die Stadtwerke Leipzig im Rahmen ihrer IT-Strategie für die Einführung von SAP EDM.

Die Umsetzung des Projektes übernahm die LAS in Zusammenarbeit mit den IT-Dienstleistern Steria Mummert und perdata. Damit der elektronische Datenaustausch effizient abgewickelt werden kann, müssen zahlreiche Softwaremodule unternehmensintern und -übergreifend reibungslos zusammenspielen. Dazu gehört neben der Vertragsabrechnung ebenso die Energielogistik, das Netzzugangsmanagement oder die Finanzbuchhaltung. Trotz dieser hohen Komplexität im Geflecht der Prozesse und Nachrichten zwischen den Marktpartnern konnte die Einführung von SAP EDM und IDEX-GE innerhalb von sieben Monaten frist- und qualitätsgerecht abgeschlossen werden. „Wir haben uns bewusst für die Umsetzung des Projektes mit der LAS, Steria Mummert und perdata entschieden. Jedes der Unternehmen konnte innerhalb des Projektes seine Stärken voll einbringen“, so Sven Lewerenz, IT-Leiter der Stadtwerke Leipzig. „Diese umfassenden Erfahrungen sowie der außerordentliche Einsatz des gesamten Teams haben den Projekterfolg sichergestellt.“, so Lewerenz weiter.

Seit dem 16. Januar 2007 wird nun der Datenaustausch zwischen den Stadtwerken Leipzig Netz und sämtlichen Marktpartnern – einschließlich des eigenen Vertriebes – in den Formaten MSCONS und UTILMD durchgeführt. Als zentrale Schnittstelle zwischen SAP und den Marktpartnern fungiert dabei der Message Broker – eine Komponente des IBM Websphere. Bereits in 2005 hatten die Stadtwerke Leipzig dieses Produkt als umfassende Kommunikationsplattform eingeführt. Der Message Broker wandelt die erzeugten SAP-Nachrichten (Intermediate Document - IDoc) ins EDIFACT-Format um und versendet diese anschließend. Weiterhin empfängt er eingehende EDIFACT-Nachrichten zu Lieferantenwechseln von den Marktpartnern, transformiert diese in IDoc und übergibt diese an das SAP IS-U. In der Umsetzung befinden sich aktuell die Formate INVOIC und REMADV. Steffen Pohl, Prokurist der LAS, sieht in der neuen Lösung einen großen Vorteil: „Unsere Abrechnungsprozesse können wir weiterhin nach bewährten Vorgehen und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen abwickeln. Die Erzeugung der Netznutzungsrechnungen elektronisch via INVOIC sowie der Empfang von Zahlungsavisen über REMADV bieten uns zusätzlich erhebliches Optimierungspotenzial.“

Dadurch, dass zudem die EDM-Prozesse wie Netzbilanzierung oder Mehr-/Mindermengenabrechnung jetzt im gleichen System wie Abrechnung und Stammdatenverwaltung laufen, können Schnittstellen reduziert und damit Fehlerquellen vermieden werden. Die Stadtwerke Leipzig haben so einmal mehr ihre Vorreiterrolle im bundesweiten Stromvertrieb unter Beweis gestellt. Auch für die kommenden Anforderungen der Gasmarktliberalisierung ist die neue Netzgesellschaft bestens gerüstet. „Wir haben frühzeitig alle Voraussetzungen geschaffen, um zukünftig flexibel und kosteneffizient auf weitere Anforderungen der BNetzA wie beispielsweise den automatisierten Datenaustausch im Gasmarkt reagieren zu können.“, so Sven Lewerenz abschließend.

Über die LAS GmbH
Die LAS GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Stadtwerke Leipzig GmbH. Seit der Gründung im Jahr 2000 bietet die LAS Dienstleistungen für Unternehmen der Immobilien- und Versorgungs-wirtschaft an. Zum Leistungsumfang gehören auch neben der Verbrauchsermittlung und -abrechnung für Strom, Gas und Wasser auch die Heizkostenabrechnung sowie das Forderungs- und Energie-datenmanagement. Erfahrung und ein hoher Praxisbezug zur Abrechnung machen die LAS darüber hinaus zu einem gefragten Partner bei der Entwicklung individueller IS-U Feineinstellungen. Derzeit erbringt die LAS im Auftrag ihrer Kunden Leistungen für mehr als 310.000 Kunden. Inzwischen vertrauen bundesweit mehrere Versorgungs- und Beratungsunternehmen auf die Leistungen der LAS. Die Philosophie der LAS ist es innovative, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Dabei werden Abrechnungsdienstleistungen so gebündelt, dass Kosten gesenkt und der Kundenservice weiter professionalisiert wird. Basis dafür sind leistungsfähige und moderne Hard- und Software-Systeme sowie hoch qualifizierte Mitarbeiter. Zusammen schafft das Synergie-Effekte, die Versorgungsunternehmen erfolgreich machen. www.las-online.de

Über die Steria Mummert Consulting AG
Steria Mummert Consulting zählt zu den zehn führenden Anbietern für Management- und IT-Beratung im deutschen Markt. Seit mehr als 40 Jahren verbindet das Unternehmen seine anerkannte Branchenexpertise mit einem umfassenden Prozess- und Technologie-Know-how und trägt so zu einer nachhaltigen Verbesserung der Erfolgsposition seiner Kunden bei. Steria Mummert Consulting konzentriert sich konsequent auf die Branchen Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltungen, Telekommunikation, Energieversorgung, Gesundheitswesen sowie Transport und setzt darüber hinaus sektorübergreifend Technologien in wertschöpfende Lösungen um. Das Unternehmen begleitet seine Kunden ganzheitlich über die gesamte Wertschöpfungskette von der Beratung über Systemintegration bis hin zur Übernahme von IT- und Geschäftsprozessen. In Deutschland und Österreich beschäftigt das Unternehmen zirka 1.400 Mitarbeiter, die über eine langjährige Erfahrung bei der erfolgswirksamen Umsetzung komplexer Projekte verfügen. Steria Mummert Consulting ist Teil der französischen Steria Gruppe, die mit einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro und über 10.000 Mitarbeitern zu den europäischen Top 10 der IT-Serviceanbieter gehört. Steria ist notiert an der Euronext Paris, Eurolist (Compartment B).

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