Rheinmetall erweitert Virtual Reality Anwendung mit ICIDO

Systemkonzept via VR: Entwicklungsingenieur Border Lüers (r.) und sein Kollege Jan Wintjen bei einer Konstruktionsbesprechung am Pionierpanzer AEV Kodiak. (Fotos: U. Ullmann) (PresseBox) (Stuttgart, ) Bereits seit einigen Jahren setzt die Firma Rheinmetall Landsysteme im Entwicklungsprozess erfolgreich Virtual Reality Technologien von ICIDO ein. Auf Basis dieses Erfolges wird der Einsatz auf weitere Standorte und Anwendungen ausgedehnt und die Firma ICIDO erneut mit der Lieferung und Umsetzung beauftragt.

Stetige Veränderungen im Bereich der Entwicklung und der Produktion fordern auf allen Seiten eine angemessene Anpassung. Die Rheinmetall Landsysteme GmbH in Kiel zeigt mit einem hochmodernen Virtual Reality System (hausintern: Holodeck), wie man schon zu Beginn des Lebenszyklus eines Produktes sinnvoll und effektiv auf diesen Wandel reagieren kann und sich somit handfeste Vorteile verschafft, die sich nicht nur auf lange Sicht bezahlt machen. Das Stichwort lautet VR – Virtual Reality.

Seit 2004 wird das System am Kieler Standort von Rheinmetall Landsysteme genutzt. Grundlage für den Einsatz der Virtual Reality sind CAD-Daten, die in das von ICIDO gelieferte System eingespeist werden. Die Hardware besteht aus drei Rückprojektionsleinwänden, von denen sich zwei nahezu gegenüber-stehen, um den 3D-Effekt zu ermöglichen. Vier Kameras sorgen dafür, dass alle mit dem Masterjoystick getätigten Befehle unkompliziert an den Rechner weitergeleitet werden. Zudem ermöglichen die Kameras durch Abstandsmessungen des Kopfes der Bediener die perfekte Simulation von Sichtfelduntersuchungen.

Um jetzt auch anderen Standorten eine Nutzung der Virtual Reality Technologien zu ermöglichen, wird die Zusammenarbeit mit ICIDO verlängert und erweitert. Das Ziel ist eine durchgängige Zusammenarbeit aller Rheinmetall Standorte am digitalen Produkt und damit die frühzeitige Vermeidung von Fehlern und den damit verbundenen Kosten. Die Wahl für ICIDO erläutert René Nieprasch, Leiter der Kieler VR-Anlage: "Das System ist kinderleicht zu bedienen; innerhalb einer Stunde kann jeder in das Programm eingewiesen werden – dafür muss man kein VR-Fachmann sein." Mit der Folge einer hohen Produktivität. Ralf Heimberg, Geschäftsführer von ICIDO ergänzt: „Kunden wie Rheinmetall zeigen eindrucksvoll, dass Virtual Reality längst die Kinderschuhe verlassen hat und ein wesentlicher Bestandteil des Produktentwicklungsprozesses geworden ist. In Verbindung mit standardisierter Hard- und Software ist es zudem sehr einfach und kostengünstig geworden, in die Nutzung von Virtual Reality einzusteigen.“

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