Erweiterungen für Wind Rivers On-Chip Debugging-Lösung

Wind River fokussiert Geräteentwicklung in Multicore- und Linux-Projekten
(PresseBox) (Ismaning, ) Wind River bringt die Eclipse-basierte Entwicklungssuite Wind River Workbench On-Chip Debugging Edition in optimierter Form auf den Markt. Die Erweiterungen der neuen Version 2.6.1 betreffen die Multicore-Unterstützung sowie die Debugging-Fähigkeiten für Linux. So kann das Debugging von Linux-Kernel und Anwender-Applikationen ohne Kernel-Instrumentation erfolgen. Darüber hinaus stellt die JTAG-Entwicklungssuite für das Hardware-Bring-up bei der Anwendungsentwicklung Plug-ins für Eclipse in Form von "Views" zur Verfügung.

Wind River Workbench for On-Chip Debugging unterstützt das Debugging komplexer Projekte, da sie Ethernet für JTAG/EJTAG/BDM-Konnektivität für zahlreiche Betriebssysteme sowie 32-bit- und 64-bit-Prozessoren bereitstellt. Außerdem bietet die Lösung die Möglichkeit, mehrere Geräte auf derselben Scan Chain zu debuggen. Damit kann das Debugging von bis zu acht Geräten simultan stattfinden. Eine einzige ICE-Einheit kann von vielen Entwicklern gleichzeitig für viele aktuelle Multicore-Prozessoren eingesetzt werden, darunter die neuen Freescale-Plattformen MPC8641D und MPC8572.

Wind River Workbench for On-Chip Debugging ermöglicht das Debuggen des Linux-Kernels, der Anwender-Applikationen und der Shared Libraries ohne Kernel-Instrumentierung. Entwicklungsingenieure sehen beim Debuggen in Linux den Kontext sowohl der System- als auch der Anwender-Applikation. Auch das Debuggen von Interaktions-Problemen bei System-Applikationen wird vereinfacht.

Neue Eclipse-Plug-Ins
Mit dem Quick Target Launch Utility können Software-Entwickler auf einfache Art Cross Target Launches definieren. Dafür nutzen sie eine Liste vordefinierter Launches und können ein bereits laufendes Target kontrollieren oder ein Target neu starten. Dies ermöglicht einen schnellen Wechsel von der Launch-Auswahl zum Debuggen komplexer Hard- und Software-Probleme. Das Launch Configuration Utility führt die Entwickler durch einen intuitiv aufgebauten Workflow mit den für das korrekte Set-up notwendigen Konfigurationsoptionen. Dabei können die Entwickler direkt die Bereiche ansteuern, die sie für ihr Gerät benötigen.

Mit dem Binary Upload Utility können Memory-Sektoren einschließlich Flash-Sektoren als Grafiken erstellt werden. Die Abbildung lässt sich als Datensatz auf den Hostrechner laden. Somit können die Daten gespeichert, verglichen oder in anderen Entwicklungsbereichen eingesetzt werden. Für den Vergleich ausgewählter Memory-Sektoren mit einem Datensatz auf dem Hostrechner oder im Netzwerk setzen die Entwickler das Compare Utility ein. Unterschiede zwischen den Datensätzen werden grafisch im Workbench Editor View angezeigt.

Unterstützte Prozessoren, OS, Architekturen Wind River Workbench, On-chip Debuging Edition, unterstützt zahlreiche Prozessoren, Gerätesoftware-Architekturen und Betriebssysteme.

Prozessoren:
- Broadcom Sibyte: BCM1125, 1125H, 1250, 1255, 1280, 1455
- Intel XScale: IOP 342
- Freescale: MPC8641D Rev 2.0
- PA Semi: PA6T-1682M

Software-Architekturen:
- ARM: ARM Thumb 2, Cortex M3 und SOCs von Freescale und ATMEL
- CF: SoCs von Freescale
- MIPS: SoCs von Broadcom
- Power: PA Semi PA6T-1682M
- PowerPC: SoCs von Freescale and AMCC
- XScale: SoCs von Intel

Zu den unterstützten Betriebssystemen gehören Wind River VxWorks und Linux, dazu kernel.org-Linux und ThreadX von Express Logic. Die Integration weiterer handelsüblicher oder proprietärer Betriebssysteme ist durch Wind River Professional Services möglich.

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