Erste bayerische Sparkasse auf OSPlus übergeleitet

(PresseBox) (Fellbach, ) Die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen, bisheriger IT-Eigenanwender, wurde am vergangenen Osterwochenende erfolgreich auf die Gesamtbanklösung "OSPlus" der Sparkassen Informatik übergeleitet. Das Institut bildet den Auftakt für die Umstellung aller Sparkassen in Bayern, welche bis Ende des Jahres 2008 abgeschlossen sein wird.

Die IT-Gesamtbanklösung OSPlus ist mit einem Marktanteil von rund 25 Prozent die führende IT-Lösung im deutschen Retailbanking. Sie bietet die Grundlage für die Unterstützung des gesamten Sparkassengeschäfts und ist bereits bei mehr als 220 Instituten in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz. Im Jahr 2006 hatten die IZB Soft, der IT-Dienstleister der bayerischen Sparkassen, und die Sparkassen Informatik mit Sitz in Frankfurt am Main zum größten IT-Dienstleister der S-Finanzgruppe fusioniert. Dabei wurde vereinbart, OSPlus auch bei den bayerischen Sparkassen einzuführen.

Nach Überleitung der bayerischen Sparkassen werden mehr als 300 Sparkassen in Deutschland mit einer kumulierten Bilanzsumme von rund 700 Milliarden Euro und 180.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer einheitlichen IT-Lösung arbeiten. Der Marktanteil von OSPlus erhöht sich damit bis Ende 2008 auf rund 30 Prozent.

"Eine effiziente, kostengünstige und leistungsfähige IT-Unterstützung ist für Kreditinstitute angesichts des zunehmend schärferen Wettbewerbes zu einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor geworden", so Reiner Reinhardt, Vorsitzender des Vorstandes der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen. "Dieses war ein wesentliches Argument dafür, uns für die Gesamtbanklösung der Sparkassen Informatik und deren Vorteile zu entscheiden."

Fridolin Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Sparkassen Informatik: "Wir freuen uns, dass mit der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen der erste Anwender in Bayern erfolgreich und termingerecht übergeleitet werden konnte. Das ist ein guter Auftakt für die nun folgende Umstellung aller bayerischen Sparkassen auf OSPlus und damit für eine weitere Vereinheitlichung der IT-Anwendungslandschaften in der Sparkassen-Finanzgruppe."

Von der Überleitung am vergangenen Wochenende waren unter anderem 60 Geldautomaten, 90 Kontoausdrucksdrucker, 25 sonstige Selbstbedienungsgeräte sowie 380.000 Kundenkonten (115.000 Giro-, 190.000 Spar-, 40.000 Darlehens- und 35.000 Geldmarktkonten) betroffen. Alle Funktionen standen den Kunden der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen am Wochenende nach der Umstellung wie geplant wieder zur Verfügung.

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