Gomez: schlechte Kandidatenwebseites beeinflussen Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen

Webseiten sind die wichtigsten Sammeltöpfe für Wahlkampfspenden. Hillary Clinton ist fast zehnmal schneller beim Wähler als Barack Obama
Matt Poepsel, Vice President of Performance Strategies bei Gomez (PresseBox) (Lexington, Massachusetts, ) Am 4. November 2008 wird in den USA ein neuer Präsident gewählt, doch schon jetzt hat auf den Webseiten der möglichen Kandidaten der Wahlkampf begonnen. Hier werden aber nicht nur Inhalte und Themen präsentiert. Immer mehr dienen die Internetauftritte der Kandidaten auch zum Sammeln von Spendengeldern – für Gomez, Spezialist für das Qualitätsmanagement von Internet-Anwendungen, ein wichtiger Grund, um zu beobachten, wie sich die Performance dieser Webseiten auf den Verlauf und Ausgang des Wahlkampfes auswirkt.

Online-Spenden ist wie Online-Shoppen – für Fehler gibt es kein Pardon
In einer groß angelegten Langzeitbeobachtung untersucht Gomez bis zum Wahltag am 8. November 2008 nicht nur die Ladezeiten und Verfügbarkeiten der Kandidatenseiten, sondern auch die Performance der Funktionen zum Sammeln von Online-Spenden. Um dabei die Bedeutung des Online-Spendensammelns entsprechend einschätzen zu können, wurden bereits vorab in einer Umfrage des Online-Marktforschungsunternehmens Zoomerang die wichtigsten Faktoren beim Online-Spenden aus Sicht der Wähler erhoben. Das Ergebnis:

• 43% der Befragten plant, im Zuge der Präsidentschaftswahlen die Webseiten der Kandidaten zu besuchen.
• Mehr als die Hälfte davon wiederum beabsichtigt dabei, eine Spende zur Wahlkampfunterstützung abzugeben.
• 62% brechen einen Online-Spendenversuch nach zwei Fehlschlägen ab.
• 67% werden negative Erfahrungen beim Online-Spenden ihren Bekannten und Freunden weiter erzählen.

Kein Wahlkampf ohne Spenden – keine Spenden ohne Webseite
Wie wichtig diese grundlegenden Erkenntnisse für die Bewerber um die US-Präsidentschaft sind, zeigt der „Presidential Campaign Online Donation Benchmark“, den Gomez erstmals zwischen dem 30. März und 1. April erhoben hatte. Hier wurden die Webseiten der Präsidentschaftskandidaten auf die Performance ihrer Online-Spendenabwicklung sowie auf die generelle Länge ihrer Ladezeiten hin untersucht. Die Beobachtung zeigte, dass manche Kandidaten hier noch einigen Nachholbedarf haben:

• Der Online-Spendenvorgang bei Hillary Clinton ist ca. 10mal schneller als der bei Barack Obama und ca. 5mal schneller als bei John Edwards.
• Die Webseite von Mitt Romney weist die langsamste Online-Spendenfunktionalität aller republikanischen Amtsbewerber auf.
• Mike Huckabee hat die Webseite mit der kürzesten Ladezeit, während die Webseiten von Mitt Romney und John Edwards die längsten Ladezeiten aufwiesen.

Für Matt Poepsel, Vice President of Performance Strategies bei Gomez, war die Internet Performance von Webseiten noch nie so Ausschlag gebend für Wahlentscheidungen wie bei der nun bevorstehenden Präsidentschaftswahl: “Wir sind davon überzeugt, dass die Präsidentschaftswahl 2008 zum wesentlichen Teil im Internet entschieden wird. Zugänglichkeit und Verfügbarkeit der Kandidaten-Webseiten sind dabei ebenso wichtige Faktoren wie die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit des Online-Spendens.“

Bis zum Wahltag am 4. November 2008 wird Gomez die Webseiten der Präsidentschaftskandidaten untersuchen und die Ergebnisse im „Presidential Campaign Online Donation Benchmark“ veröffentlichen.

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