Lackier- und Karosseriebetriebe entwickeln Aktivitäten in neuen Geschäftsfeldern / Erfolgsgeschichte von BOYA aus Hildesheim

Profitables Wachstum mit Karosserieveredlung
(PresseBox) (Münster, ) Auf der Suche nach Auswegen aus dem Kostendruck durch sinkende Stundenverrechnungssätze und als Differenzierung zum Wettbewerb entdecken Karosserie- und Lackierbetriebe ein neues Geschäftsfeld: die Karosserieveredlung. Mit dem bloßen Anschrauben von Teilen zumeist bei Kleinwagen und Fahrzeugen der unteren Mittelklasse hat das allerdings wenig zu tun. Vielmehr rücken Gefährte der oberen Mittel- und Premiumklasse sowie Sportwagen in das Visier der modernen Veredler. Wie man sein Geschäft sprichwörtlich veredelt und es fit für die Zukunft macht, zeigt die jüngste Erfolgsgeschichte der Beratungstätigkeit der Mitarbeiter der Glasurit-Plattform ColorMotion. Nur zwei Jahre nach der Eröffnung und anschließenden Etablierung ihres Lackier- und Karosseriezentrums BOYA in Hildesheim erweiterten die drei Brüder ihre Geschäftsfelder. Mit dem Ziel, weiteres profitables Wachstum zu erzielen, sich von den Mitbewerbern deutlich zu unterscheiden und insgesamt unabhängiger zu werden, entwickelten sie starke Aktivitäten im Bereich der Karosserieveredlung.

Stefan Höslinger vom ColorMotion-Team aus Münster lässt Zahlen sprechen. "Jährlich verändern rund 15 Prozent der Autofahrer das Äußere ihres Wagens und 30 Prozent das Innere. Für Karosserieveredlung geben Autobesitzer im Schnitt 15 bis 25 Prozent des Neupreises aus." Auf über vier Milliarden Euro jährlich wird nach Angaben aus Fachkreisen das Potential des Karosserieveredlungs- und Tuningmarktes allein in Deutschland geschätzt. Doch es gibt weitere Fakten, die dem Veredlungsmarkt Impulse geben: So möchten die Menschen ihre Autos gerne individuell gestalten, es abgrenz- und erkennbarer machen. "All diese Fakten sprechen für die Erschließung interessanter Zielgruppen", sagt Höslinger.

Auch im Innenverhältnis der Betriebe sieht Höslinger Potential: "Bei Karosserieveredlungen handelt es sich um meist spannende Aufträge, die die Mitarbeiter zusätzlich motivieren." Es gebe eine höhere Betriebsauslastung und insgesamt eine Positionierung des Betriebes in einem starken Geschäftsfeld.

Doch wo Chancen sind, warten auch Risiken. "Nicht allen Betrieben raten wir zu diesem Einstieg", erklärt Höslinger. Gründe, die dagegen sprechen, könnten starke regionale Wettbewerber in diesem Geschäftsfeld oder mangelnde Veredlungs-Kenntnisse sein. "Wir aber können Betrieben dennoch mit der Glasurit-Plattform ColorMotion helfen", so Höslinger. Angebote von ColorMotion seien zum Beispiel die Entwicklung einer eigenen Designserie für Karosserieveredlungstechniken, eine Qualifizierung der Mitarbeiter durch Seminare und Trainings, Unterstützung bei Prozessplanung, Steuerung und Konzeptumsetzung, eine gemeinsame Marktbeobachtung sowie eventuell sogar Kooperationen mit Partnern für technisches Tuning.

Ein Beratungspaket also, das bei BOYA in Hildesheim umgesetzt wurde und wird. Erstes veredeltes Fahrzeug war ein Audi Q7 im Januar 2007. Der wurde bereits auf Fachmessen gezeigt. Mit Erfolg: Die Auftragsbücher wurden gefüllt. Jetzt wartet ein Audi TT auf das BOYA-Team.

Weitere Informationen zur Glasurit-Plattform ColorMotion gibt es im Internet unter www.colormotion.de

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