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alpha getriebebau übernimmt neuen EU-Sicherheitsstandard
alpha Family (PresseBox) (Igersheim, ) Als umweltbewusstes Unternehmen hat sich die alpha getriebebau GmbH entschieden, ab dem Frühjahr 2007 die vor wenigen Monaten innerhalb der EU in Kraft getretene RoHS-Richtlinie auf das alpha-Produktspektrum anzuwenden. Die neue Direktive der Europäischen Gemeinschaft begrenzt und reguliert den Schwermetall- und Giftstoffgehalt elektrischer Geräte für Endverbraucher, wie z.B. Haushaltsgeräte, Computer, Telefone, Spielzeug, medizintechnische Geräte oder Messgeräte - Industrieprodukte wie Planetengetriebe unterliegen nicht dem neuen Gesetz. Dennoch ersetzt alpha nun die bisher für einige Teile verwendete bleihaltige Aluminiumlegierung durch neue RoHS-konforme, bleifreie und damit umweltfreundliche Materialien.

"RoHS" steht für "Restrictions on Hazardous Substances in Electrical and Electronic Equipment" und verbietet das Inverkehrbringen von Produkten, die Blei, Cadmium, Chrom VI, Quecksilber oder PBB/PBD-Flammschutzmittel oberhalb definierter Grenzwerte enthalten. Blei findet sich beispielsweise in nahezu allen PVC-Mischungen als Bestandteil von Stabilisatoren. Blei und Chrom VI sind in vielen Farbkonzentrationen enthalten, die dem Einfärben der Aderisolationen und Kabelmäntel dienen.

Erklärtes EU-Ziel ist es, den Endverbraucher, der als Käufer und Nutzer von Elektrowerkzeugen oder Elektrogeräten mit solchen Stoffen bisher in Kontakt kommen konnte, zu schützen - und diese Schadstoffe langfristig aus dem Recycling-Kreislauf zu entfernen. Alpha-Getriebe sind eigentlich dieser neuen Vorschrift nicht unterworfen, da es sich ja um rein mechanische Produkte handelt, die zudem gar nicht beim Endverbraucher ankommen, sondern in Maschinen verbaut werden.

Nicht ohne Grund enthielten die in alpha-Getrieben bisher verwendeten Aluminiumteile einen geringen Bleianteil: So erreichte man bessere Verarbeitungseigenschaften im Zerspanungsprozess. Ausgelöst durch die Absicht japanischer Maschinenbauer, sich durch umweltverträgliche Produkte Wettbewerbsvorteile zu sichern, haben sich die alpha-Entwicklungsingenieure bereits im Sommer 2006 zu frühzeitigem Reagieren entschlossen. Wenn Produkte für Endkunden wie beispielsweise Flachbildschirme RoHS-konform entstehen - warum sollte dann nicht auch die dafür benötigten Produktionsanlage RoHS-konforme Komponenten enthalten?

Doch die umwelt- und kundenfreundliche Entscheidung bereitete den alpha-Ingenieuren Kopfzerbrechen: höhere Kosten, da die neuen Legierungen teurer sind und - was noch viel schlimmer ist - noch nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung standen und zudem noch längere Bearbeitungszeiten erforderten. Außerdem gab es einen erheblichen Aufwand auf Grund der technischen Umstellung, die mit Materialprüfungen, neuen Bearbeitungsverfahren und einer Änderung der gesamten technischen Dokumentation verbunden waren.

Auch wenn es dadurch ein wenig länger als geplant gedauert hat: zum Mai 2007 steht das bleifreie Aluminium nun für die alpha-Standardproduktlinie (SP+, TP+ und LP+) zur Verfügung. alpha-Getriebe entsprechend dann der neuen umweltfreundlichen EU-Richtlinie mit dem Namen "RoHS".

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