Bewerbung beim Headhunter lohnt nicht nur für Top-Führungskräfte

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Nicht nur für Top-Führungskräfte und Manager, sondern auch für ganz normale Jobsuchende kann sich eine Bewerbung beim Headhunter lohnen. Denn Personalberater suchen auch Spezialisten ohne Führungsverantwortung; teilweise vermitteln sie sogar Hochschulabsolventen. Darauf weist das Jobmagazin karriere in seiner am 27. April erscheinenden Mai-Ausgabe hin.

Die Chancen, durch eine Eigenbewerbung beim Headhunter einen Job zu be­kommen, stehen gut: Mehr als 70.000 offene Stellen werden jedes Jahr mit Hilfe der deutschen Personalberatungen besetzt – die meisten von ihnen im verarbeitenden Gewerbe, bei den Finanzdienstleistern und in der IT- und Telekommunikations­branche. Für 2007 erwarten die Personalberatungen sogar einen neuen Umsatz­rekord, berichtet das Magazin weiter.

Mit Absolventen frisch von der Uni können jedoch nicht alle Headhunter etwas anfangen. „Wer dennoch als Absolvent sein Glück versuchen möchte, sollte besser bei den kleineren, auf bestimmte Branchen spezialisierten Personalberatungen anklopfen“, rät karriere-Redakteurin Britta Domke.

Um sich auch für die großen Personalberatungen wie Egon Zehnder International, Heidrick & Struggles, Ray & Berndtson und Delta Management Consultants interessant zu machen, brauchen Bewerber mindestens zwei bis drei Jahre Berufserfahrung und eine gefragte berufliche Spezialisierung. Besonders gesucht: Experten für Marketing und Vertrieb. Rund 32 Prozent aller Suchaufträge, die Unternehmen 2005 an Personalberatungen vergaben, betrafen diese Berufsgruppe, gefolgt von Unternehmensleitung mit gut 20 Prozent, Entwicklung/Produktion mit 13,5 Prozent und Finanzen/Controlling/Rechnungswesen mit gut zehn Prozent. Das hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) in seiner Personalberater-Studie herausgefunden.

Wer sich auf die Suche nach einem Headhunter begibt, hat in Deutschland die Wahl zwischen rund 1.800 Personalberatungen. Statt sich blind zu bewerben, sollten Job­sucher deshalb zunächst abklären, welcher Berater auf ihre Branche spezialisiert ist, rät karriere-Redakteurin Domke. Wichtige Anhaltspunkte, ob eine Beratung seriös ist, kann beispielsweise die Registrierung beim Fachverband Personal­beratung des BDU sein. Die Mitglieder verpflichten sich zur Einhaltung strenger Berufsgrundsätze. Etwa, Bewerbungsunterlagen nur mit Zustimmung des Kandida­ten an ein Kundenunternehmen weiterzugeben oder den Bewerber regel­mäßig über den Stand der Vermittlung zu informieren.

Die Mai-Ausgabe von karriere erscheint am 27. April 2007.

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Katja Stricker
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