Energieeffizienz - Wettbewerbsvorteil in der Welt von Morgen

EU/G8-Konferenz "Energieeffizienz: Die Welt von morgen gestalten" ein voller Erfolg
(PresseBox) (Berlin, ) Die Bundesregierung hat die Frage der weltweiten Steigerung von Energieeffizienz zum energiepolitischen Kernthema ihrer EU-Präsidentschaft und dem G8-Vorsitz gemacht. Um die Chancen der Doppelpräsidentschaft zu nutzen und Strategien der intelligenten Energienutzung zu diskutieren, hat das für Energieeffizienz federführende Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 20. und 21. April 2007 die Konferenz "Energieeffizienz: Die Welt von morgen gestalten" veranstaltet.

Die rund 650 Teilnehmer aus über 35 auch außereuropäischen Staaten werteten die Veranstaltung als vollen Erfolg und begrüßten den positiven Ansatz von Bundesminister Glos. Bundesminister Glos: "Wir brauchen bei Energie- und Umweltthemen eine optimistische Perspektive und Herangehensweise. Energieeffizienz bietet zahlreiche Chancen und Lösungsansätze, die es jetzt aufzugreifen gilt, vor allem zugunsten unserer Wirtschaft, die gerade bei Umwelt- und Effizienztechniken viel zu bieten hat. Das hat man anlässlich der Konferenz anhand der vielen Ausstellerbeispiele sehen können; die Ausstellung war somit auch eine Leistungsschau im Bereich energieeffizienter Technik. Nicht umsonst wurde Energieeffizienz im Konferenz-Programm als Schlüssel für Innovation, Sicherheit und Klimaschutz bezeichnet."

Von vielen Delegationen wurde die Schwerpunktsetzung einhellig begrüßt. Alle Teilnehmer bestätigten, dass fertige Lösungsmöglichkeiten vorliegen, es jetzt um die aktive Umsetzung gehen muss. So betonte der stellvertretende japanische Minister Watanabe die Notwendigkeit globaler Zusammenarbeit. Der Einschätzung schloss sich der stellvertretende chinesische Minister Jianlin an unter Hinweis auf die Zusammenarbeit auf bi- und multilateraler Ebene. Botschafterin Shankar aus Indien forderte ein globales F & E-Netzwerk. Minister Sonjica aus Südafrika betonte die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit der G8 mit Afrika. Bundesrat Leuenberger aus der Schweiz unterstrich, dass bei der Umsetzung das Motto gelten müsse: "Nicht der kleinste gemeinsame Nenner, sondern die größte gemeinsame Verantwortung".

Die Schlussfolgerungen des Vorsitzenden der Abschluss-Session, OECD-Umweltdirektor Lorents Lorentsen, tragen dieser Schwerpunktsetzung Rechnung. Sie sollen Kanzlerin Angela Merkel im Vorfeld des Heiligendamm-Gipfels zukommen und damit einfließen in die Diskussionen auf dem G8-Gipfel vom 6.-8. Juni 2007.

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
D-10115 Berlin
Social Media