Im Handwerk geht’s aufwärts

Frühjahrskonjunkturumfrage der HWK Rheinhessen
(PresseBox) (Mainz, ) Entsprechend dem Landestrend blickt auch das rheinhessische Handwerk mit Optimismus in die Zukunft. Nach der aktuellen Frühjahrskonjunkturumfrage der HWK Rheinhessen bewerten die Betriebe durchgehend die Geschäftslage als positiv und stabil. Sie gehen davon aus, dass dies in den kommenden Monaten so bleiben wird.

Dies ist eine Entwicklung, die sich nach den Worten von HWK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter bereits im letzten Jahr abzeichnete und sich nun weiter stabilisiert. "Unsere Unternehmen brauchen den Aufschwung, damit zusätzliche Aufträge akquiriert, Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen sowie Investitionen getätigt werden können", so Tartter. Die Mehrwertsteuererhöhung habe erfreulicherweise das steigende Konjunkturbarometer nicht nachhaltig nach unten drücken können.

Nach der Konjunkturumfrage beurteilen 76 Prozent der befragten rheinhessischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut bzw. zufrieden stellend. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es lediglich 63 Prozent. 82 Prozent der Unternehmen erwarten, dass es positiv weitergehen wird. Rund acht Prozent verzeichnen steigende Umsätze (Frühjahr 2006: neun Prozent). Die Auftragslage hat sich weitgehend stabilisiert. Die durchschnittliche Auftragsreichweite liegt bei 5,3 Wochen (Frühjahr 2006: fünf Wochen).

Bei der Kapazitätsauslastung setzt sich der Aufwärtstrend fort. Gegenüber dem Vorjahresniveau lässt sich eine leichte Besserung verzeichnen. 59 Prozent der Betriebe (Frühjahr 2006: 48 Prozent) geben an, über 70 Prozent ihrer Betriebskapazität ausgelastet zu sein. Hier liegt das rheinhessische Handwerk leicht über dem Landesdurchschnitt von 52 Prozent. Dies gilt auch für die Investitionstätigkeit. 33 Prozent der rheinhessischen Handwerksbetriebe haben Investitionen angekündigt (Landes-durchschnitt: 30 Prozent).

Die konjunkturelle Belebung wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: So haben fünf Prozent der Handwerksbetriebe ihren Mitarbeiterstamm vergrößert, 89 Prozent halten ihre Beschäftigtenzahl stabil.

HWK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter ist überzeugt, dass auch der Ausbildungsmarkt von den steigenden Konjunkturwerten profitieren wird. Wenn es den Betrieben wirtschaftlich gut gehe, seien sie gerne bereit, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten. Er erwartet deshalb, dass das Vorjahresergebnis von 1.216 neu abgeschlossenen Lehrverträgen in 2007 noch getoppt werden kann.

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Handwerkskammer Rheinhessen - Körperschaft des Öffentlichen Rechts
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D-55116 Mainz
Dipl.-Vw. Günther Tartter
Hauptgeschäftsführer
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