Neu von febit: Die ganze Welt der microRNA auf einem Chip

Immer auf dem neuesten Stand Mikroarray-basierter Forschung – Geniom Biochips jetzt „on-demand“ verfügbar für die Forschungsbereiche miRNA, Pathogene und viele weitere.
Geniom chip welt (PresseBox) (Heidelberg, ) Ab sofort stehen alle bekannten microRNA Sequenzen auf einem Geniom Biochip für die Mikroarray-basierte Analyse zur Verfügung. Wie das Unternehmen bekannt gab, ist es der febit biotech gmbh gelungen, die von febit entwickelte Geniom Mikroarray Technologie für diesen Anwendungsbereich weiterzuentwickeln.

Der Geniom Biochip wird on-demand, also erst bei Bestellung gefertigt. Das bietet zweifachen Nutzen: Zum einen enthält der Geniom Biochip alle Information der zum Zeitpunkt der Bestellung aktuellen Version von miRBase, der RNA-Datenbank des renommierten Sanger Insituts. Zum anderen kann der Kunde darüber hinaus Oligonukleotide für die Detektion eigener, bisher noch nicht veröffentlichter RNA-Sequenzen hinzufügen.

Die Herstellung des Geniom Biochips kann auf zwei Wegen erfolgen: Der Biochip kann vom Kunden aus einer Datenbank ausgewählt, bei Bedarf um weitere Oligonukleotide ergänzt und dann bei der febit als Ready-to-Go-Biochip bestellt werden. Eine andere Möglichkeit bietet Geniom One, die Vollversion der Geniom Technologie von febit: In diesem Gerät kann der Biochip über eine entsprechende Software am PC zusammengestellt und die entsprechenden Oligonukleotide dann im eigenen Labor im Geniom Biochip synthetisiert werden. Dies garantiert hundertprozentige Sicherheit vertraulicher Forschungsdaten, da diese das Labor nicht verlassen müssen.

Nur die Herstellung von miRNA-Biochips "on-demand" kann die Aktualität gewährleisten, die dieser extrem dynamische Forschungsbereich, bei dem ständig neue miRNAs entdeckt werden, erfordert.

Die Geniom Technologie basiert auf einem hochentwickelten mikrofluidischen System, das einzigartige methodische Möglichkeiten beim Einsatz des Biochips bietet: PCR-on-Chip, Chip2, Dynamische Detektion (Schmelzkurven), Signal-verstärkende CSE-Protokolle, Longmer Synthese - Die Vielfalt der Methoden führt zu einer Reihe neuer Anwendungsmöglichkeiten. Außerdem profitieren die Anwender von den kleinen Probenmengen, die für Mikroarrayanalysen mit dem Geniom System ausreichen.

Die Einführung des Ready-to-Go Biochips steht in Verbindung mit dem Geniom Analyzer, der im Sommer 2007 auf den Markt kommen soll: Mit dem Geniom Analyzer können Geniom Biochips dann auch ohne die Vollversion Geniom One hybridisiert und analysiert werden. Im Rahmen der Einführung der RNA-Applikation, veranstaltete die febit biotech gmbh in ihren Laboratorien in Heidelberg kürzlich einen Workshop für Teilnehmer aus Deutschland, Irland und der Schweiz. Wissenschaftler aus Hochschule und Industrie erhielten die Möglichkeit, Geniom microRNA Biochips mit ihren eigenen Proben zu testen. Der drei Tage dauernde Worshop bot die Möglichkeit, die eigenen Arbeiten zu präsentieren, Gastvorträge zu verfolgen, mit den eigenen Proben und dem Geniom Biochip und der Geniom Plattform zu experimentieren und die Ergebnisse zu diskutieren. "Die microRNA-Analyse mit der Geniom Plattform konnte einmal mehr seine Flexibilität und hohe Qualität der Analysedaten unter Beweis stellen", fasste Dr. Markus Beier, Direktor Customer Care bei febit, das positive Feedback des Workshops zusammen.

Über microRNAs

MicroRNAs (miRNAs) sind eine Klasse regulatorischer RNA Moleküle, die eine noch bis vor kurzem unbekannte, wichtige Kontrollfunktion bei der Genexpression von Menschen, Tieren, Pflanzen, Wirbellosen und Viren ausüben. Es wird vermutet, dass mehr als 30 Prozent aller Gene des Genoms von miRNAs reguliert werden. Zuerst konnte der Einfluss von miRNAs bei Krankheiten wie Krebs gezeigt werden. Inzwischen wird jedoch vermutet, dass die miRNAs grundsätzlich eine wichtige Rolle bei der Identität einer Zelle spielen. Damit rücken miRNAs in das Blickfeld der Forschung von Stammzellen und Zelldifferenzierung, werden aber auch als mögliche Biomarker bei der Suche nach Therapeutika immer interessanter. In der Zelle liegen aktive miRNAs typischerweise als 20-25 Nukleotide lange, einsträngige RNA-Moleküle vor.

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