Freiland-WLAN-Anbindung mit LANCOM-Access-Points für Palm-Island-Projekt in Dubai

Lösung ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Jan De Nul Group, Kappa Data und LANCOM Systems.
Palm Island Bild 1 (PresseBox) (Aachen, ) Jan De Nul NV, ein weltweit führendes Nassbaggerunternehmen, verwendet eine drahtlose Datenübertragungslösung für die Verbindung zwischen ihren Schiffen, die beim Palm-Island-Projekt in Dubai eingesetzt werden, und ihrem Firmensitz in Aalst, Belgien. Zu diesem Zweck entschied sich das Unternehmen für eine WLAN-Verbindungen auf Basis von Outdoor Access-Points LANCOM OAP-54 Wireless von LANCOM Systems.

Vor der Küste Dubais in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind zahlreiche Projekte im Gange, darunter die Schaffung der weltgrößten künstlichen Inselgruppe. Jede der drei als „Palm Islands“ bezeichneten Inseln (Palm Jumeirah, Palm Deira und Palm Jebel Ali) hat die Form einer Palme. Die Inseln werden mit Methoden der Neulandgewinnung auf See errichtet. Zu diesem Zweck wird Sand vom Grund des Persischen Golfs ausgebaggert und zum Bau der Inselfundamente eingesetzt. Die erste Insel wurde 2004 fertiggestellt; die Landgewinnungsmaßnahmen für die letzte Insel, Palm Island Jebel Ali, wurden Ende 2006 abgeschlossen.

Ebenso wie das Waterfront-Projekt westlich der Insel wurde auch Palm Jebel Ali von der Jan De Nul Group errichtet, dem weltweit führenden Spezialisten für Nassbaggertechnik. Die Baggerschiffe der Jan De Nul Group werden von kleineren Vermessungsschiffen begleitet, die Tiefenmessungen durchführen. Diese Daten müssen zur Weiterverarbeitung so schnell wie möglich den Firmenstandort an Land erreichen.
Michel De Vylder vom Bereich IT-Betrieb und Netzwerke bei der Jan De Nul NV: „Nach der Durchführung der Messungen können wir die gewonnenen Daten jetzt sofort weiterleiten, ohne kostbare Zeit zu verlieren. Obwohl die Einrichtung einer See-zu-Land-WLAN-Verbindung ziemlich hohe Investitionen erforderte, hat sich das System innerhalb von sechs Monaten amortisiert.“

Um die Kommunikation zwischen dem Baugebiet in Dubai und dem belgischen Firmensitz zu verbessern, untersuchte die Jan De Nul NV die Möglichkeit, eine drahtlose WLAN-Verbindung zwischen ihren Standorten an Land und ihren Schiffen einzurichten. Mitte 2006 beschloss die Firma, eine küstenbasierte Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung mit Hilfe von drahtlosen Access-Points des Typs LANCOM OAP-54Wireless aufzubauen.

Patrick Casteels, Geschäftsführer von Kappa Data, einem belgischen Distributor von Netzwerk- und Sicherheitslösungen, und verantwortlich für das Projekt: „Wir empfehlen LANCOM Systems für Projekte dieser Art. LANCOM liefert hochwertige und stabile Lösungen zu fairen Preisen. Für dieses Projekt haben wir mit zwei Integratoren zusammengearbeitet, All Communications und Technovisie, die zunächst 19 und später weitere fünf OAP-54-Access-Points von LANCOM Systems installiert haben. Jedes der Vermessungsschiffe ist mit einem drahtlosen OAP-54-Access-Point mit omnidirektionaler Antenne ausgerüstet; zwei Sektor-Antennen werden für die küstenbasierten Verbindungen eingesetzt. Sowohl an Land als auch auf den Schiffen wurde zusätzlich je eine Firewall für die Zugriffskontrolle installiert. Mit Hilfe von 1 Watt-Verstärkern lässt sich auf See eine Gesamtreichweite von 20 Kilometern erreichen. Das WLAN-Netzwerk wird vom Firmensitz in Aalst aus verwaltet.“

Die Jan De Nul NV ist äußerst zufrieden mit der WLAN-Verbindung von LANCOM Systems und der Zusammenarbeit mit Kappa Data. „Die Erfahrung und die Mehrwertdienste, die Kappa Data zur Verfügung gestellt hat, haben uns überzeugt. Zusammen mit dem Integrator hat Kappa Data das passende Konzept für uns vorgeschlagen und uns beim Aufbau der Testkonfiguration in unserem Labor unterstützt“, kommentiert Michel De Vylder. „Dank der drahtlosen Verbindungen von LANCOM Systems funktioniert die Kommunikation jetzt reibungslos, trotz der manchmal ziemlich großen Entfernungen auf dem Meer. Die Installation der drahtlosen Verbindung stellt einen wichtigen Durchbruch dar, der es uns ermöglicht, Daten unmittelbar nach Abschluss der Bagger- oder Vermessungsarbeiten zur Küste zu senden, was für unsere Mannschaft eine enorme Zeitersparnis bedeutet. Zugleich können wir die Kosten der Datenübertragung minimieren.“ E Mail- und Dateiübertragungen finden ebenfalls über die WLAN-Verbindung statt. Die IT-Abteilung in Aalst ist sogar in der Lage, die Kontrolle über die Bordcomputer zu übernehmen, wenn Probleme auftreten.

Jan Buis, Country-Manager für die Benelux-Länder bei LANCOM Systems: „Die Jan De Nul Group ist eines unserer Prestige-Projekte, und wir freuen uns sehr, dieses führende Nassbaggerunternehmen als unseren Kunden betrachten zu können. Dieses Projekt ist das Ergebnis einer soliden Zusammenarbeit mit unserem belgischen Distributor Kappa Data, der bereits eine Reihe prominenter belgischer Kunden gewinnen konnte.“

Die Jan De Nul NV plant den weiteren Ausbau der Anbindung im Projektgebiet mit höheren Antennenmasten und prüft derzeit auch die Möglichkeit, ein weiteres WLAN in Abu Dhabi aufzubauen, wo ein neues Projekt der Jan De Nul Group stattfindet.
Fotos und Schaubilder zur Installation stehen im Fotoarchiv der LANCOM-Presselounge zum Download bereit: http://www.presse.lancom.de


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Die LANCOM Systems GmbH ist führender deutscher Hersteller zuverlässiger Kommunikationslösungen für große, mittelständische und kleine Unternehmen, Behörden und Institutionen. Das Angebot umfasst Produkte und Software für IP-basierte VPN-, VoIP- und drahtlose Netzwerke sowie Support- und Serviceangebote. Die Produkte und Lösungen werden speziell für die Anforderungen von Unternehmenskunden geplant und entwickelt. Schwerpunkte sind Internet-Zugangsprodukte mit integrierter hochwertiger Firewall für ADSL, SDSL, ISDN, UMTS-Zugänge und umfassende Lösungen für Network-Connectivity und -Security mit virtuellen privaten Netzwerken (VPN), drahtlosen Netzwerken (Wireless LAN) und Public Spots. Die LANCOM Systems GmbH hat ihren Sitz in Würselen bei Aachen und unterhält Vertriebsbüros in München, London, Madrid, Bozen-Bolzano, Tilburg/Niederlande und Prag. Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens sind Ralf Koenzen und Ulrich Prinz.


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Die Jan De Nul NV wurde 1938 von Jan De Nul gegründet. Ursprünglich führte das Unternehmen Projekte in den Bereichen Tiefbau und Schiffstechnik aus. Sein erstes größeres Nassbaggerprojekt wurde 1951 gestartet. Heute ist die Jan De Nul NV, das größte Teilunternehmen innerhalb der Jan De Nul Group, der Weltmarktführer im Bereich Nassbaggertechnik und Landgewinnung sowie weiteren Spezialdienstleistungen für Offshore-Pipelines, Steinschüttungen, Bergung und Schwerlasten. Die Jan De Nul Group arbeitet auch in Bereichen, die strengen Umweltschutzanforderungen unterliegen, etwa Bodensanierung, Entsorgung, Ölaufbereitung und Recycling organischer Abfälle. Diese Projekte werden vom Unternehmensbereich ENVISAN durchgeführt.

Mit mehr als 3500 Mitarbeitern und der technisch fortgeschrittensten und modernsten Nassbaggerflotte der Welt spielt die Jan De Nul Group eine führende Rolle in der internationalen Nassbaggerindustrie. Das Konzept der Jan De Nul Group zur Kapazitätserweiterung bezüglich ihrer neuen Nassbaggerflotte ist einzigartig in der Branche.

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