Dortmunder Wirtschaft folgt konjunkturellem Aufschwung

Wirtschaftsförderung Dortmund legt Branchenbericht 2007 vor
(PresseBox) (Dortmund, ) Der sich im Jahr 2006 verstärkende konjunkturelle Aufschwung untermauert die positive Grundstimmung und wirtschaftliche Dynamik bei den heimischen Unternehmen. Hier zeigt sich, dass Dortmund mit seinem gesunden Branchenmix und den zahlreichen innovativ handelnden Unternehmen insgesamt profitieren konnte. Dies schlägt sich auch positiv auf dem Arbeitsmarkt nieder. Lag die Arbeitslosenquote im Dezember 2005 noch bei 17,6 Prozent, setzt sich der erfreuliche Trend einer sinkenden Anzahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen bis März 2007 kontinuierlich fort; sie liegt nunmehr bei 15 Prozent. Die Wirtschaftsförderung Dortmund stellte heute dazu den Branchenbericht 2007 vor.

Insbesondere die Zukunftsbranchen des dortmund-project haben sich im Berichtszeitraum 2006 positiv entwickelt. In der IT-Wirtschaft sind in Dortmund 770 Unternehmen (+50) tätig. Diese Entwicklung ging mit einem Beschäftigungszuwachs um 2,6 Prozent (Vorjahr 1,2 Prozent) auf nunmehr 11.900 Erwerbstätige einher.

Zum Logistik-Cluster Dortmund gehörten im Jahr 2006 insgesamt 718 Unternehmen, (Vorjahr 662). Davon sind 498 dem Kernbereich Logistik (Transport, Lager, Umschlag) zuzurechnen. 146 weitere Unternehmen sind Zulieferer von Maschinen und Anlagen, sowie Dienstleister für die Logistikbranche. 74 Logistikzentren des Großhandels komplettieren das Cluster. Die Zahl der Beschäftigten im gesamten Cluster ist um 1.011 auf 24.586 gestiegen.

Das prozentual höchste Wachstum konnte 2006 im Bereich der Mikro- und Nanotechnologie verzeichnet werden. Insgesamt 2.079 Mitarbeiter (Vorjahr 1.854) in 39 Unternehmen (Vorjahr 30) sind in der Branche beschäftigt. Bemerkenswert hat sich auch die Situation im Bereich der Biomedizin entwickelt. In nur einem Jahr ist die Anzahl der Unternehmen von fünf auf dreizehn angestiegen. Insgesamt sind in diesen Unternehmen gegenwärtig 147 Personen beschäftigt. Eine Triebkraft für die positive Entwicklung des Unternehmensbestandes ist in den zusätzlich geschaffenen Kapazitäten im Neubau des BioMedizinZentrumDortmund zu sehen.

Das größte Beschäftigungsplus in absoluten Zahlen erreichte 2006 der Dienstleistungsbereich mit + 1.208 Stellen auf nunmehr 14.297 Beschäftigte. Dortmund hat sich immer mehr vom Industriestandort zu einem modernen Dienstleistungszentrum gewandelt. Der Anteil des Dienstleistungssektors an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt ca. 79 Prozent. Dortmund profitiert hier vor allem von der eigenen industriellen Basis ohne die viele Dienstleistungen nicht nachgefragt würden, aber auch von seiner räumlichen Lage im Zentrum einer leistungsfähigen regionalen Industrie.

Insgesamt ist die Anzahl aller Erwerbstätigen am Standort nach Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik, Nordrhein-Westfalen von 283.600 auf 288.800 deutlich gestiegen. Ein Vergleich der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Stichtag 30.06. zeigt aber, dass die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse gegenüber dem Vorjahr von 188.919 auf 185.310 (Minus 3.609) gesunken sind. Dies geht einher mit einer Verschiebung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse hin zu neuen Beschäftigungsformen. "Bereinigt man diese Daten um die statistischen Korrekturen bei Transfergesellschaften, lässt sich sogar ein leichtes Plus von rund 1.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erkennen", resümiert Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, das Gesamtergebnis. Dabei sei besonders die Tendenz bei den neuen Beschäftigungsverhältnissen erfreulich, die im 1. Halbjahr 2006 ein Plus von rund 12 Prozent aufweist (rund 3.000 SV-B).


Ergebnisse des Branchenberichts 2007 für ausgewählte Branchen

Informationstechnologie
In der IT-Wirtschaft sind in Dortmund 770 Unternehmen (+50) tätig. Diese Entwicklung ging mit einem Beschäftigungszuwachs um 2,6 Prozent (Vorjahr 1,2 Prozent) auf nunmehr 11.900 Erwerbstätige einher.

Mikro- und Nanotechnologie
Zum Jahresende waren in Dortmund insgesamt 2.079 Mitarbeiter (Vorjahr 1.854) in 39 Unternehmen (Vorjahr 30) der Branche beschäftigt. Enthalten sind alle Unternehmen die vom IVAM-Fachverband als MST-Unternehmen angesehen werden.

Biomedizin
In nur einem Jahr ist die Anzahl der Unternehmen von fünf auf dreizehn angestiegen. Insgesamt sind in diesen Unternehmen gegenwärtig 147 Personen beschäftigt. Eine Triebkraft für die positive Entwicklung des Unternehmensbestandes ist in den zusätzlich geschaffenen Kapazitäten im Neubau des BioMedizinZentrumDortmund zu sehen.

Logistikbranche
Zum Logistik-Cluster Dortmund gehörten im Jahr 2006 insgesamt 718 Unternehmen, (Vorjahr 662). Davon sind 498 dem Kernbereich Logistik (Transport, Lager, Umschlag) zuzurechnen. 146 weitere Unternehmen sind Zulieferer von Maschinen und Anlagen, sowie Dienstleister für die Logistikbranche. 74 Logistikzentren des Großhandels komplettieren das Cluster. Die Zahl der Beschäftigten im gesamten Cluster ist um 1.011 auf 24.586 gestiegen.

Gesundheitswirtschaft
In der Dortmunder Gesundheitswirtschaft sind 35.424 Beschäftigte tätig, darunter 29.265 in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen, 2.113 Selbstständige und 4.046 geringfügig Beschäftigte. Schwerpunkte der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind der Kernbereich der ambulanten und stationären Versorgung sowie der Vorleistungs- und Zulieferbereich mit dem hohen Anteil der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen als Dortmunder Besonderheit. Der Anteil von 15,8 Prozent der Gesundheitswirtschaft an der Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zeigt die große Bedeutung der Branche in der Dortmunder Wirtschaft. Insgesamt ist die Branche um 374 Beschäftigte gestiegen.

Produktionswirtschaft
Die Produktionswirtschaft in Dortmund wird schwerpunktmäßig geprägt, durch Unternehmen des Maschinenbaus, der Herstellung von Metallerzeugnissen, der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik bis hin zu spezialisierten Firmen des Industrie-Dienstleistung-Verbundes, der in vielen Bereichen seine Ursprünge in der Industrie hat und nach wie vor eng mit dieser verflochten ist. In diesen Bereichen sind 25.725 Beschäftigte tätig. Vergleicht man die Beschäftigtenzahlen im Produzierenden Gewerbe mit denen des Vorjahres, so wird erkennbar, dass auch die lokale Wirtschaft von dem bundesweiten Wirtschaftswachstum profitiert hat. So hat die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um rund 600 zugenommen, was einem Beschäftigungswachstum von 2,3 Prozent entspricht.

Dienstleistungswirtschaft
Dortmund hat sich immer mehr vom Industriestandort zu einem modernen Dienstleistungszentrum gewandelt. Der Anteil des gesamten Dienstleistungssektors an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt ca. 79 Prozent. Bei dieser Entwicklung ist zu berücksichtigen, dass Unternehmen in stärkerem Maße als früher produktionsnahe Dienstleistungen ausgliedern. Betrachtet werden im Branchenbericht ausschließlich die wissensintensiven, unternehmensnahen Dienstleistungen. Allein in diesem Sektor sind 7,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig. Der hohe Bedeutungszuwachs der Dienstleistungen für Unternehmen ist ein Zeichen dafür, dass Industrie- und Dienstleistungssektor in einem komplementären Verhältnis zueinander stehen können. Dortmund profitiert hier vor allem von der eigenen industriellen Basis aber auch durch seine räumliche Lage im Zentrum einer leistungsfähigen regionalen Industrie. Die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in den unternehmensnahen Dienstleistungsbereichen in Dortmund war in den letzten Jahren kontinuierlich positiv. Auffällig ist die Dominanz von Unternehmen aus den Bereichen Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung (mit einem Plus von 312 Beschäftigungsverhältnissen), Wirtschaftsprüfung und Architektur- und Ingenieurbüros. Insgesamt verzeichnen die unternehmensnahen Dienstleistungsunternehmen mit 14.297 Beschäftigten ein Plus von 1.208 gegenüber dem Vorjahr.

Versicherungs- und Finanzwirtschaft
Die Versicherungsbranche hat in Dortmund Beschäftigungsverluste zu vermelden. Ihr Personalbestand ist zwischen 2005 und 2006 um 8,8 Prozent auf 6.736 Beschäftigte gesunken. Mit 4.945 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat das Dortmunder Bankgewerbe seine Beschäftigtenzahl in 2006 um knapp 7 Prozent abgebaut. Der Personalrückgang ist wesentlich auf den Umstrukturierungsprozess innerhalb der Branche zurück zu führen. Eine Vielzahl von Finanzdienstleistern optimiert verstärkt ihre internen Geschäftsprozesse und besetzt frei werdende Stellen nicht neu. Allerdings gibt es positive Signale der Beschäftigungsentwicklung in der Versicherungsbranche für 2007 in den stark kundenorientierten Bereichen (Neubau Zentrale Volkswohlbund, weiterer Standortausbau Signal-Iduna und Konzentration von DAK-Einheiten). Gleichwohl profitiert die Branche in Dortmund als Oberzentrum nach wie vor von der Nähe zu einem großen Kundenpotenzial, Qualität und Vielfalt der angebotenen Dienstleistungen. Insgesamt liegen die Anteile der Versicherungswirtschaft in Dortmund bei 3,6 Prozent an allen Beschäftigten, der Anteil der Finanzwirtschaft bei 2,7 Prozent. Beide Werte liegen damit sowohl über dem Landes- als auch Bundesdurchschnitt.

Hotel- und Gaststättengewerbe
Eine dynamische Entwicklung ist im Hotelgewerbe zu verzeichnen. Hier zeigen die statistischen Zahlen der vergangenen Jahre, dass Dortmund, auch in Zeiten, wo andernorts starke Rückgänge zu verzeichnen waren, die Übernachtungszahlen zwischen 2001 und 2006 um fast 31 Prozent auf 773.274 steigern konnte. Mit 489.198 Ankünften kamen noch niemals so viele Übernachtungsgäste in die Stadt. Mehr als 8.500 Menschen arbeiten in den Betrieben des Dortmunder Hotel- und Gaststättengewerbes, damit rund 500 mehr als im Vorjahr. Davon sind rund 4.761 sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 3.674 im Gastgewerbe, 1.087 in der Hotellerie.

Einzelhandel
Innerhalb des Dienstleistungssektors stellt der Handel einen der großen Wirtschaftszweige in Dortmund dar. Der Gesamthandel (Einzelhandel und Großhandel) ist um knapp 400 sozialversicherungspflichtige Stellen auf 27.973 gewachsen. Der Einzelhandel verhält sich entsprechend dem Bundes- und Landestrend und hat Arbeitsplatzverluste im sozialversicherungspflichtigen Bereich von 300 auf 14.407 hinnehmen müssen.

Kultur- und Kreativwirtschaft
Die erwerbswirtschaftlich ausgerichtete Kultur- und Kreativwirtschaft ist heute eine bedeutsame eigenständige Wirtschaftsbranche. Dies gilt auch für Dortmund. Eine erste Auswertung der Umsatzsteuerstatistik des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NRW (LDS) kommt für das Jahr 2005 (letzter Stand) zu dem Ergebnis, dass es in Dortmund in der Kultur- und Kreativwirtschaft rund 1.550 steuerpflichtige Selbstständige und Unternehmen gibt. Dieser Anteil liegt damit deutlich über dem Anteil der Branche für das Land Nordrhein-Westfalen und entspricht vergleichbar mit dem anderer Großstädte. Die erzielten Umsätze der Kultur- und Kreativwirtschaft belaufen sich in Dortmund für 2005 nach Angaben des LDS auf ca. 800 Mio. €. Angesichts der weitreichenden Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Dortmund hat die Wirtschaftsförderung der Stadt eine handlungsorientierte Branchenstudie in Auftrag gegeben. In einer ersten Stufe werden in dieser Studie weitere wirtschaftliche Kenndaten der Kultur- und Kreativwirtschaft, die lokale Vernetzung der Selbstständigen bzw. Unternehmen und die Bedeutung öffentlich geförderter Kultureinrichtungen wie dem Konzerthaus (z.B. als Auftraggeber für Kleinstunternehmen) oder von Ausbildungseinrichtungen, z. B. für Stadtentwicklung, Architektur oder Design analysiert. Vor diesem Hintergrund werden dann die Entwicklungspotenziale der Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt dargestellt.

Handwerk
Zum Stichtag 31.12.2006 waren im Stadtgebiet Dortmund bei der Kreishandwerkerschaft 4.229 Betriebe mit ca. 32.000 Beschäftigten registriert. Die von der Handwerkskammer Dortmund jährlich durchgeführte Herbstumfrage unter repräsentativ ausgewählten Unternehmen belegt gegenüber 2005 eine allmähliche Stabilisierung auch der Handwerkskonjunktur. Die Geschäftslage bewerten danach die heimischen Unternehmen so gut wie seit 14 Jahren nicht mehr: 79 Prozent der Betriebe im Bezirk Dortmund / Lünen sind mit ihrer aktuellen Situation zufrieden. Im Vergleich zum Herbst des Vorjahres entspricht dies einem Plus von 11 Prozent.

Struktur und Bedeutung des Wissenschaftsbereichs Die Generierung und Weiterentwicklung von Wissen durch leistungsstarke und innovative Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen (F&E) nimmt in Dortmund eine zentrale Stellung ein. Dies wird unter anderem an der hohen Dichte solcher Einrichtungen sichtbar: Beispiele sind der Hochschulbereich mit derzeit rund 31.000 Studierenden, die Institute der Spitzenforschung, die Forschungseinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland und des Landes NRW, die Forschungsinstitute der Stadt Dortmund und Kompetenzzentren wie die MST.factory dortmund. Wissenschaftliche Einrichtungen sind nicht nur bedeutende Orte der Forschung und Lehre, sondern ebenso wichtige Innovationsmotoren für die Stadt Dortmund und die umliegende Region. Insoweit sind sie nicht nur für den Standort imageprägend, sondern lösen auch große, wirtschaftliche Impulse aus. Darüber hinaus bringen sie hoch qualifizierte Arbeitskräfte hervor, und durch Forschung und Innovationen entstehen Ideen für neue innovative Produkte und Dienstleistungen, die wiederum zukunftsfähige Arbeitsplätze generieren. Die Agentur für Arbeit Dortmund weist für den Wissenschaftsbereich über 4.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus. Bei einer Betrachtung der wirtschaftlichen Effekte des Wissenschaftsbereichs am Standort Dortmund wurden die Dortmunder Hochschulen, Spitzenforschungsinstitute und ausgewählte Landes- und Bundesforschungseinrichtungen ausgesucht. Neben dem Ausgabevolumen der Studentinnen und Studenten steht den Dortmunder Hochschulen, Spitzenforschungsinstituten und ausgewählten Landes- und Bundesforschungseinrichtungen jährlich ein Budget (einschließlich Personalkosten) von ca. 358 Millionen € zur Verfügung. Hierin inbegriffen sind bereits solche Mittel, die von den wissenschaftlichen Einrichtungen zusätzlich akquiriert werden, insbesondere durch Drittmitteleinwerbungen.

Weiterbildungsbranche
Im Wettbewerb der Regionen ist eine gute Qualifikation der in Dortmund lebenden und arbeitenden Menschen in einer wissensbasierten Wirtschaft einer der wichtigsten Standortfaktoren. Dortmund ist mit seinen Hochschulen, Akademien und Kollegs für die Region ein Ausbildungsmagnet für junge Menschen. Daneben arbeiten die Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung in Dortmund daran, Beschäftigte weiter zu bilden und die Qualifizierung von Fachkräften zu betreiben. Für die Region Dortmund, Kreis Unna und Hamm sind knapp 250 Einrichtungen der Branche erfasst, hiervon ca. 130 in Dortmund. Am Standort gründete sich 1993 das "Dortmunder Weiterbildungsforum e. V." (dwf), das mehr als 20 relevante Weiterbildungsträger unter seinem Dach vereinigt. Zu dessen Zielen gehört die Förderung der Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Mitgliedseinrichtungen des dwf zusammen haben im Jahr 2006 ca. 104.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer qualifiziert, ca. 12.000 nahmen davon an längerfristigen Qualifizierungsmaßnahmen teil (Mehrfachteilnahmen, bzw. Mehrfacherfassungen möglich).

Ausbildung
Der Wirtschaftsstandort Dortmund ist als Oberzentrum der Region ein Ausbildungsmagnet. Die Dortmunder Jugendlichen stehen daher in einem starken Wettbewerb mit Ausbildungsplatzbewerbern aus dem Umland. Deutlich wird das an der hohen Einpendlerquote des Dortmunder Ausbildungsmarktes, die bei 26,5 Prozent liegt. Die Industrie und Handelskammer zu Dortmund (IHK) vermeldet für den Dortmunder Ausbildungsmarkt einen deutlichen Aufwärtstrend. Zum 31.12.2006 verzeichnet die IHK 4.523 neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse im Kammerbezirk, ein Plus von knapp 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Stadtgebiet Dortmund liegt die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei 2.741, immerhin eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 286 Neuverträge. Auch auf dem hiesigen Lehrstellenmarkt stellt das Handwerk eine wichtige Größe dar. Insgesamt erhalten nach Auskunft der Handwerkskammer Dortmund 2.457 Jugendliche eine Chance auf eine qualifizierte Ausbildung im Stadtgebiet. Im Stadtgebiet Dortmund konnte bis zum 31.12.2006 der Abschluss von insgesamt 925 neuen Ausbildungsverträgen verzeichnet werden.

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Pascal Ledune
Pressesprecher
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