abaXX mit Portalen für SAP

(PresseBox) (Stuttgart, ) Für SAP-Anwender hat die abaXX Technology AG (Stuttgart) das neue Programm "Portals for SAP" gestartet. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr SAP-System über ein Webportal mit anderen Anwendungen im Betrieb zu integrieren. Über das Portalkonzept lässt sich die anwendungsübergreifende Integration um etwa 90 Prozent kostengünstiger verwirklichen als mit herkömmlichen Verfahren der Systemintegration wie Enterprise Integration Application (EAI), heißt es in einer Pressemeldung von abaXX.

Das von abaXX favorisierte Portalkonzept verbindet die funktionsorientierte SAP-Struktur mit einer modernen Unternehmensorganisation entlang von Geschäftsprozessen. Thorsten Schäfer, Chief Executive Officer (CEO) der abaXX Technology AG, erklärt: "Das SAP-System ist historisch bedingt strikt in betriebswirtschaftlichen Funktionen organisiert. Die Unternehmen organisieren sich hingegen immer mehr in Geschäftsprozessen. Über ein Portal lassen sich beide Welten verbinden." Hierzu werden die Geschäftsprozesse im Portal abgebildet und die für die Ausführung der Prozesse jeweils benötigten Funktionen aus den SAP-Modulen und Fremdanwendungen aufgerufen. Wie abaXX betont, können dabei alle SAP-Module etwa für Materialwirtschaft, Human Resources, Vertrieb usw. einbezogen werden.

Die Implementierung der Geschäftsprozesse in einem Portal vereinfacht in vielen Fällen die Bedienung erheblich. Statt sich im Umgang mit dem SAP-System auszukennen, genügt es, einen Webbrowser bedienen zu können. Zudem lassen sich dadurch oftmals aufeinander folgende Prozessschritte automatisch ausführen, die bislang manuell nacheinander angestoßen werden mussten. "Das Portal als übergreifende Integrationsschicht sorgt für eine weitgehende Automatisierung der Geschäftsprozesse. Die bislang erforderliche Übertragung von Daten und Regeln zwischen verschiedenen Anwendungen auf Sachbearbeiterebene entfällt weitgehend", erläutert abaXX-CEO Thorsten Schäfer.

Daraus ergeben sich hohe Einsparpotenziale für die Unternehmen, indem zum Beispiel Sachbearbeitertätigkeiten aufgrund der einfachen Bedienung auf Beschäftigte im Call Center übertragbar werden. Zudem stellt die Automatisierung von Geschäftsprozessen oftmals die Grundlage für die Einführung von Selfservicekonzepten dar. Dadurch kann der Kunde zumindest einen Teil der Funktionalität selbst bedienen, etwa über eine Webpräsenz oder ein mobiles Endgerät. Als typische Einsatzgebiete nennt abaXX beispielhaft Online-Reisebüros, Auto- und Finanzportale sowie E-Commerce. "Der Erfolg der Billig-Airlines hat deutlich gemacht, wie die Automatisierung von Geschäftsprozessen - der Kunde bucht selbst statt über ein Reisebüro - eine ganze Branche revolutionieren kann. Dieses Potenzial schlummert noch auf vielen weiteren Gebieten" ist sich abaXX-CEO Thorsten Schäfer sicher.

Technische Grundlage für die Portalintegration bildet die Softwaresuite abaXX Components 3.5, die auf dem offenen Standard Java 2 Enterprise Edition (J22EE) basiert und für das Zusammenspiel mit SAP optimiert ist. Es handelt sich dabei nach Angaben von abaXX um die weltweit erste Portal-Entwicklungsumgebung, die das 15:51-Prinzip unterstützt: Nach 15 Minuten sind erste Java-Portlets erstellt, nach 51 Minuten ist ein erster lauffähiger Prototyp-Entwurf fertig. Grundlage der Highspeed-Entwicklung bildet ein Portal Framework, das vorgefertigte Grundbausteine (Templates) bereitstellt. Über den Portal Builder lässt sich das Portal mit minimalem Aufwand aus den Standardelementen zusammenstellen. Wie abaXX betont, lassen sich alle Funktionen, Workflows, Navigationsstrukturen und das äußere Erscheinungsbild trotz Fertigbausteinen bis ins kleinste Detail an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens anpassen. Die erarbeitete Lösung skaliert auf Tausende gleichzeitiger Benutzer, heißt es weiter.

Die Vielzahl der SAP-Anwender, die bereits die Software ARIS von IDS Scheer zur Modellierung von Geschäftsprozessen einsetzen, wird freuen, dass abaXX und IDS Scheer eng zusammen arbeiten. Mit ARIS erstellte Modelle lassen sich mit minimalem Aufwand in abaXX-Portale umwandeln. ARIS ist mit mehr als 37.000 Lizenzen das weltweit meist verkaufte Softwarewerkzeug zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Die Integration funktioniert in beide Richtungen: Prozessdaten des Portals lassen sich unmittelbar wieder in den ARIS Process Performance Manager von IDS übernehmen. Es entsteht erstmals eine ganzheitliche Sicht auf die Geschäftsprozesse, von der Definition über die Ausführung bis zur Kontrolle. Vor allem ermöglicht die Integration die inkrementelle Optimierung von Geschäftsprozessen. Die leichte Umsetzung von theoretischen Modellen in ablauffähige Software ermöglicht es vielen Unternehmen zum ersten Mal, die für sie optimalen Geschäftsprozesse tatsächlich zu implementieren - und zwar über das SAP-System hinaus anwendungsübergreifend.

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