Beeindruckendes Wachstum seit über zehn Jahren

ID bleibt in Kevelaer
(PresseBox) (Kevelaer, ) „ID Innovative Datenverarbeitung GmbH ist auch im vergangenen Jahr ausgezeichnet gewachsen.“ Dies berichtete Geschäftsführer Rudolf Beerden bei der Vorstellung der Ergebnisse vor der Presse. „Wir haben unseren Umsatz um 16 Prozent auf 8,7 Millionen Euro gegenüber 2005 gesteigert.“

Dabei wird dieses an sich schon beeindruckende Wachstum noch durch die Zehn-Jahresbetrachtung von 1996 bis 2005 überboten: Dort hat sich der Umsatz von 1,8 auf 7,6 Millionen Euro mehr als vervierfacht. Im gleichen Zeitraum wuchs die Anzahl der Mitarbeiter von 15 auf 60. „Unsere Arbeitsplätze hier in Kevelaer sind ausgesprochen sicher. Wir werden auch in Zukunft weiter wachsen“, betont Beerden ausdrücklich.

Einsatz in 17 Ländern
ID Innovative Datenverarbeitung GmbH (ID) wurde 1991 als Software- und Beratungsunternehmen in Kevelaer gegründet. Heute ist ID die Nummer drei der Anbieter von Software-Komponenten für Finanzdienstleister, insbesondere in der Versicherungs¬wirtschaft. ID-IT-Lösungen sind in 17 europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Ukraine und Ungarn) erfolgreich im Einsatz. Seit Anfang dieses Jahres ist ID ein Unternehmen der GFKL-Gruppe, Essen.

Notwendiger Umzug
Begonnen hat alles in einem Wohnhaus auf der Kevelaerer Regerstaße. 1994 folgte der erste Umzug in die Venloer Straße, 1998 der zweite in die Karl-Leisner-Straße. Dort sitzt das Unternehmen noch heute. Durch das starke Wachstum des Unternehmens (und die zusätzlichen Mitarbeiter) wurden 2004 zusätzliche Räumlichkeiten am Vondermanns-Park angemietet. In diesem Jahr wird ein weiterer Umzug an einen zusätzlichen Kevelaerer Standort folgen. Gesucht wird ein geeigneter Standort, idealerweise im Gewerbegebiet.

Zwei IT-Standbeine
Das Kevelaerer Unternehmen bietet seinen Kunden eine praxiserprobte Basissoftware. „Wir nennen sie die aiDa-Lösungsfamilie“, erläutert Rudolf Beerden. Sie unterstützt alle wesentlichen Geschäftsprozesse, die bei einem Versicherungsunternehmen anfallen. Das geht von der Gestaltung und Entwicklung / Modellierung neuer Versicherungs-Produkte über die Angebotserstellung, Ausfertigung einer Police bis hin zur Schadensabwicklung, der Vertreter-Steuerung und -Abrechnung sowie In-/Exkasso und Rechnungslegung.

ID steht auf zwei IT-Standbeinen: Das ist zum einen die Familie „Classic“. aIDa/BackOffice Classic ist eine fertige, schnell und vielseitig einsetzbare, erprobte und mehrsprachige IT-Lösung, die die wesentlichen Abläufe eines Versicherungs-Unternehmens abdeckt (von der Vertrags-Verwaltung über die Abrechnung von Schäden bis zum gesamten Rechnungswesen).

Das zweite Standbein ist aIDa/BackOffice Advanced Family. Das ist ein IT-System, das ein Höchstmaß an Individualität und Flexibilität ermöglicht. Es kann exakt nach den Wünschen des Kunden angepasst und von ihm weiterentwickelt („open source“) und gepflegt werden. Es ist leicht in bestehende IT-Lösungen integrierbar und sowohl als Baukasten-System, als auch als Teil-Programm-System einsetzbar.

Eingesetzt wird eine zukunftsweisende Technik, die auf internationalen Standards aufbaut. Advanced Family ist mehrsprachig und mehrwährungsfähig und kann die unterschiedlichen Sparten der Versicherungen in einem System abbilden.

Investitionen
„Wir haben für den Aufbau unserer IT-Lösungen viel Zeit – und damit auch viel Geld benötigt“, berichtet Rudolf Beerden. Geld, das vor allen Dingen in fähige Köpfe, also in Mitarbeiter, investiert wurde. Zum Start der ID-Geschäftstätigkeit wurde das IT-Programm „Classic“ entwickelt. Zehn Jahre später, 2001, fiel die Entscheidung, Advanced Family herzustellen, 2002 begann die Entwicklung. In Teilen arbeitet das Unternehmen noch heute daran, da diese IT-Lösung bei jedem Kunden individuell anders aussieht.

2006 wurde eine Teil-Lösung der Advanced Family, Point of Service genannt, sowohl als Portal-Lösung als auch als reine Offline-Lösung (PoS on a Stick - ein USB-Stick), hergestellt. Der Kunden-Vorteil: es sind keine Installationen notwendig. Beide Angebote werden aktiv und erfolgreich vermarktet.

Entwicklung Markt
Das Umfeld des Versicherungsmarktes ist geprägt von ständigen Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene und einer Harmonisierung der unterschiedlichen Gesetze und Richtlinien auf europäischer Ebene. Auch konsolidiert sich die Versicherungswirtschaft zunehmend. Eine zeitnahe Umsetzung der Vorgaben (Solvency II, Novelle Versicherungs-Vertrags-Gesetz (VVG), Anforderungen an das Risiko-Management) ist dabei von erheblicher Bedeutung, damit die Versicherungswirtschaft die aufsichtsrechtlichen Anforderungen in einem internationalen Markt bedienen kann.

Darüber hinaus existiert bei Versicherungsunternehmen ein erheblicher Bedarf an Modernisierung der vorhandenen IT-Systeme. Analog zu anderen Branchen gab es auch dort in den letzten Jahren nur eine geringe Investitionsneigung. Das Ergebnis ist, dass die vorhandenen IT-Systeme oft nicht mehr den Ansprüchen und Anforderungen eines internationalen Marktes genügen.


Auch herrscht in der Versicherungsbranche ein ständig steigender Bedarf an Automatisierung und Standardisierung der Geschäftsprozesse auf breiter Basis. Dadurch resultiert eine anhaltende Nachfrage nach IT-Lösungen. Dabei nimmt die Bedeutung von markterprobten und vorgefertigten Standard-Softwarekomponenten zu, der Anteil der bisher üblichen Eigenentwicklungen nimmt ab.

ID nutzt in diesem Markt seine Stärke. „Wir haben mit unserer „Fertigsoftware“ Classic und mit der individuell weiterentwickelbaren „Open Source-Variante“ Advanced Family zwei IT-Lösungen, die im Business-Bereich für jeden Geschmack etwas bieten“, betont Rudolf Beerden. Damit hebt sich das Unternehmen deutlich von den Mitbewerbern ab. Selbst ein so großer IT-Spezialist wie die IBM arbeitet mit ID als Kooperationspartner im Bereich der Sachversicherungen (Komposit) zusammen.

Nummer drei im europäischen Markt
Das Unternehmen ID ist die Nummer drei im europäischen Markt der IT-Unternehmen, die Lösungen für Finanzdienstleister anbieten. Marktführer ist T-Systems (mit ICIS), danach folgt SAP. „Diese Unternehmen haben weit vor uns begonnen und sind viel größer als wir. In diesem Bereich die Nummer drei zu sein, ist daher ein Ergebnis, auf das wir mehr als stolz sind“, berichtet Rudolf Beerden.

Ausblick
2007 wird für das Unternehmen ein interessantes Jahr, prognostiziert Beerden. Neben dem geplanten Umzug zur Erweiterung der Raumkapazität sollen neue Mitarbeiter das Unternehmen verstärken. Drei sind bis heute bereits dazu gekommen. Beim Umsatz wird die 10-Millionen-Euro-Hürde fest ins Visier genommen.

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