Neugier siegt: Jeder Dritte würde auf fremden Rechnern schnüffeln

Avira überprüft in Sicherheitsumfrage, wie genau es Mitmenschen mit der Privatsphäre von PCs anderer nehmen
(PresseBox) (Tettnang, ) 35,2 Prozent der PC-Nutzer würden die Chancen nutzen, auf fremde Rechner zuzugreifen. Dies fand Avira bei ihrer aktuellen Online-Studie ‘Gewissenfrage des Monats’ heraus. Unter dem Motto ‘Hand aufs Herz...’ fühlt Avira den Besuchern ihrer Homepage http://www.free-av.de zu verschiedenen Themen rund um IT-Sicherheit auf den Zahn. Im März wollte der bekannte AntiVir-Hersteller wissen, wie es um die Privatsphäre fremder PCs bestellt ist. Insgesamt gaben 6.623 Anwender Auskunft darüber, ob und bei wem sie gerne mal am Rechner schnüffeln würden.

Für 64,8 Prozent der von Avira befragten User ist Spionieren auf anderen Computern absolut tabu. Das verbleibende Drittel ist der Studie zufolge weniger moralisch. Besonders reizvoll erscheinen dabei die PCs von unbekannten Personen: Ergäbe sich die Gelegenheit, schrecken knapp 10 Prozent der Teilnehmer nicht davor zurück, den Rechner von Fremden zu durchforsten. Beherrschter verhalten sich die Befragten im beruflichen Umfeld. Obwohl sich auf den Geräten von Kollegen und Vorgesetzten wertvolle Informationen wie Gehaltslisten oder Details zu Personalgesprächen vermuten lassen, möchten gerade mal 3,9 Prozent die Rechner im Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen.

Der Grundsatz ‘Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser’ gilt auch im Privatleben: Offensichtlich vermuten 12,3 Prozent beim Partner Geheimnisse und würden liebend gerne mal einen Blick auf den Computer des oder der Liebsten werfen. Entwarnung lässt sich laut der Umfrage von Avira auch im Freundeskreis nicht geben: Immerhin gaben rund acht Prozent zu, dass das Schnüffeln auf den Rechnern von Bekannten für sie verlockend ist. Unspektakuläre Daten scheinen sich im Gegensatz dazu auf den Computern von Familie und Verwandten zu befinden, denn dafür interessieren sich lediglich 1,9 Prozent der befragten Personen.

‘Knapp ein Drittel der Umfrageteilnehmer hat keine Skrupel vor dem heimlichen Blick auf Rechner anderer’, bilanziert Tjark Auerbach, Gründer und Geschäftsführer von Avira. ‘Umso wichtiger ist deshalb der Schutz des PCs mit einem guten Passwort, das man natürlich auch für sich behält. Eine sinnvolle Hürde besteht aus mindestens sechs Zeichen und setzt sich aus einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zusammen.’ Wer ganz sicher sein will, dass Informationen von Freund oder Feind nicht eingesehen oder gar missbraucht werden können, dem rät der Sicherheitsexperte zu modernen Verschlüsselungslösungen. ‘Spionageversuche sind damit zum Scheitern verurteilt, denn Unbefugte finden am Rechner nur einen unleserlichen Datensalat vor.’ Um Datenverlust durch mutwilliges Löschen von unberechtigten Dritten vorzubeugen, sind regelmäßige Backups Pflicht. Im Notfall lassen sich mit Lösungen wie Avira UnErase ungewollt gelöschte Daten wiederherstellen.

Die aktuelle Umfrage des Monats beschäftigt sich mit dem Verlust persönlicher Werte und kann unter http://www.free-av.de beantwortet werden.

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