Potenziale im Dornröschen-Schlaf

Eine Redaktionsumgebung küsst die Margen wach
(PresseBox) (Sassenberg, ) Beharrlichkeit setzt sich durch. Von je her war rund um das Thema "Technische Dokumentation" im Maschinen- und Anlagenbau ein Dickicht aus geringer Wertschätzung. "Das läuft so bei uns mit!", immer noch eine der Standard-Antworten auf die Frage nach dem Stellenwert und der technologischen Ausstattung in dieser Abteilung. Mit dem scharfen Schwert schlüssiger Argumentation haben sich die Anbieter professioneller Systeme für die Technische Dokumentation durch dieses Dickicht gekämpft. Die Dokumentationsexperten von global document solutions aus dem münsterländischen Sassenberg berichten von einem spürbaren Umdenken im Markt, das sich auch auf der Hannover Messe deutlich bemerkbar machte. Henning Mallok, Vertriebsleiter der gds, erkennt ein deutlich gestiegenes Interesse an der Prozessoptimierung in der Technischen Dokumentation: "Es mag mit dem allgemeinen wirtschaftlichen Boom zusammenhängen, dass sich in den Unternehmen ein Bewusstsein für die Wichtigkeit der einwandfreien Dokumentation enorm entwickelt hat", so Mallok. "In Zeiten, in denen mehr produziert und ausgeliefert wird, wird naturgemäß auch mehr dokumentiert. Die Kostenfallen, die in einer fehlerhaften oder unvollständigen Dokumentation versteckt sind, werden damit zu einem relevanten Einfluss-Faktor auf das Betriebsergebnis."

Neben der hohen Flexibilität bei der Investition in docuglobe, in der sämtliche Leistungsmerkmale individuell zusammengestellt werden und somit nur bezahlt wird, was auch gebraucht wird, überzeugte die Besucher auf der größten Industrie-Messe der Welt vor allen Dingen der geringe Schulungsaufwand, der zum Einsatz der Redaktionsumgebung betrieben werden muss. Einen großen Teil der erforderlichen Kenntnisse bringt nämlich jeder mit, der einigermaßen sicher mit MS Word umgehen kann. "Unser Tool ist sozusagen das Tuning für ein professionelles Arbeiten mit MS Word.", erklärt Henning Mallok. Der Umgang mit diesem "Tuning", das sich auf die Modularisierung von Dokumentationen und die Verwaltung dieser Module bezieht, ist in der Regel in drei Tagen anwendungssicher vermittelt.

"Die diesjährige Hannover Messe war wirklich eine Oase für uns als Rufer in der Wüste!", so Mallok, "Seit Jahren reden wir von der Technischen Dokumentation als ,Stiefkind' in den Unternehmen und versuchen deren Potenziale in der Wertschöpfungskette der Industrie darzustellen. Hier in Hannover hatten wir nun eine sehr deutliche Bestätigung, dass das Thema auf den Schreibtischen der Entscheider angekommen ist." Neun Milliarden Euro werden jährlich in der deutschen Wirtschaft für diese "Begleithefte" der Produkte ausgegeben. Eine nicht konkret zu beziffernde Summe geht den Unternehmen jährlich dadurch verloren, dass Dokumentationen fehlerhaft oder unvollständig mitgeliefert werden. Denn ein Kunde kann die vollständige Bezahlung der gelieferten Anlagen und Geräte solange zurückhalten, solange nicht auch deren Dokumentation einwandfrei vorliegt. Diese und weitere Fakten machen die Entscheidung für eine Professionalisierung in den entsprechenden Abteilungen leicht. "Wir sind mit unserem Produkt in der glücklichen Situation, dass wir Einsparpotenziale beim Aufwand zur Erstellung und Pflege der Dokumente von bis zu 30 Prozent laut unseren Anwendern nachweisen können", erklärt Henning Mallok. "Ganz abgesehen von der Qualitätssicherung der Dokumentation und der damit einhergehenden Reduzierung versteckter Kosten."

Kontakt

gds GmbH
Robert-Linnemann-Str. 17
D-48336 Sassenberg
Sabine Gausemeier
gausemeier PR – Public Relations Agentur
Christoph Roderig
pcr media
Social Media