Tartter zuversichtlich, dass es einen weiteren Anstieg an Ausbildungsplätzen geben wird

(PresseBox) (Mainz, ) Der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Rheinhessen, Günther Tartter, ist zuversichtlich, dass es in diesem Jahr wieder einen Zuwachs an neuen Lehrverträgen geben wird. Erste Trends, so Tartter, ließen hoffen, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung auch in der Bereitschaft der Betriebe, zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, niederschlage.

Das letzte Jahr konnte mit einem Plus von 3,3 Prozent und einem Gesamtstand von 1.216 neuen Ausbildungsverträgen (2005: 1.177) abgeschlossen werden. Ergänzt wurde diese Zahl durch 121 neu registrierte EQJ-Verhältnisse (insgesamt: 153 eingetragene EQJ).

Durch das hohe Engagement der Ausbildungsberater und der Ausbildungsplatzentwickler der HwK seien im vergangenen Jahr rund 188 Ausbildungsplätze zusätzlich eingeworben und 59 Unternehmen neu für die Ausbildung gewonnen worden.

Es habe sich gezeigt, dass insbesondere die persönliche Ansprache der Betriebe durch die speziell hierfür eingesetzten beiden Ausbildungsplatzentwickler Früchte getragen habe. Sie hätten zwischen September 2004 und Dezember 2006 insgesamt 3.490 Beratungsgespräche geführt. In 310 Handwerksbetrieben sei die Beratung vor Ort noch einmal vertieft worden. Der Erfolg zeige sich in den Zahlen: Die Ausbildungsplatzentwickler hätten insgesamt 367 zusätzliche Ausbildungsplätze eingeworben. 146 davon seien zunächst als EQJ-Verhältnis gestaltet worden.

Im Fokus standen nach den Worten von Tartter vor allem kleine und mittlere Betriebe, die noch nicht oder länger nicht mehr ausgebildet haben. Gleichzeitig seien leistungsstarke Ausbildungsbetriebe angesprochen worden, noch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

Als Ausbildungshemmnisse hätten die Betriebe in erster Linie die Kosten in Verbindung mit einer unbefriedigenden Auftragslage genannt, gefolgt von einer mangelnden Qualifikation der Bewerber. Diese wiederum seien oft auf ihren Wunschberuf fixiert und nicht flexibel genug seien, Ausbildungsalternativen in Betracht zu ziehen. Hinzu komme, dass viele Jugendliche die Informationsangebote viel zu wenig nutzten. Auch die Unterstützung der Eltern lasse häufig zu wünschen übrig.

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Hauptgeschäftsführer
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