Prenzlauer bekommen noch mehr umweltfreundliche Energie

agri.capital baut moderne Biogasanlagen in Prenzlau
(PresseBox) (Münster, ) Am kommenden Montag fällt der Startschuss für die Biogasanlagen der agri.capital in der Stadt Prenzlau. In der Triftstraße errichtet die agri.capital GmbH einen modernen Anlagenpark mit vier Blockheizkraftwerken (BHKW). Diese haben eine elektrische Gesamtleistung von 2.000 kW und werden jährlich 16 Mio. kWh sauberen Strom produzieren. Über eine neue Fernwärmetrasse wird zudem Wärme an die Stadtwerke Prenzlau geliefert. Damit wird der Anteil regenerativer Energie in Prenzlau weiter erhöht und der jährliche Ausstoß von 14.000 t klimaschädlichem Kohlendioxid vermieden. Schon ab November soll die Anlage in Betrieb gehen.
Insgesamt 8 Millionen Euro investiert agri.capital in Prenzlau. Das Unternehmen mit Sitz in Münster betreibt zurzeit 27 deutschlandweit Biogasanlagen 60 weitere sind in Planung. Die Anlagen werden überwiegend in ländlichen Regionen als Kooperationsprojekte mit örtlichen Landwirten realisiert. Durch eine standardisierte Modulbauweise ist agri.capital in der Lage besonders schnell und kostengünstig zu bauen.
Keine Geruchsbelastungen für die Anlieger
So auch in Prenzlau, wo die Biogasanlage in nur sechs Monaten in errichtet und betriebsbereit sein wird. Hier werden 4 Biogasanlagen ge baut. Sie bestehen aus jeweils einem Fermenter und einem BHKW-Modul mit 500 kW elektrischer Leistung. In jedem Fermenter werden jährlich etwa 10.000 t Gülle, Maissilage und Getreide zu Biogas vergoren. Die aus Stahlbeton gefertigten Vergärungsanlagen verfügen über einen integrierten Gasspeicher mit einem Fassungsvermögen von je 2.500 m³. Modernste Abdichtungsvorrichtungen lassen kein Gas und somit keine unangenehmen Gerüche entweichen. Dieser Aspekt war besonders für die Anwohner des Mischgebiets von Bedeutung, die Lärm- und Geruchsemissionen befürchtet hatten.
„In verdichteten Siedlungsgebieten muss man besonders auf die Belange der Anlieger achten“, so agri.capital-Geschäftsführer Bernd Hugenroth. „Deshalb waren wir bestrebt, eine zufrieden stellende Lösung für alle zu finden. Denn Bioenergie sollte so nah wie möglich am Nutzungsort produziert werden, damit sie effizient und konkurrenzfähig wird.“
Ausgelagerte Logistik
Aus diesem Grund wurde die gesamte Verarbeitungslogistik aus dem Mischgebiet ausgelagert. Sowohl die Fahrsilos, in denen die Rohstoffe angeliefert und gelagert werden, als auch die Gärrestspeicher, in denen die Gärreste zu Dünger homogenisiert werden, sind auf verschiedene Standorte im Umkreis von fünf Kilometern verteilt worden. So kommt es zu keiner übermäßigen Belastung der Anrainer.
Bewirtschafter der Biogasanlage und zugleich Rohstofflieferant ist Landwirt Peter Zornik. Er kann nun, dank der langfristigen Lieferverträge, die agri.capital mit ihm geschlossen hat, seine Ernteeinnahmen für die nächsten 20 Jahre sicher kalkulieren. Dabei hilft ihm auch die flexible Aufbereitungstechnik. Damit können Ganzpflanzensilagen und sogar Getreidemehl eingesetzt und vergoren werden. Für die Bewirtschaftung der Biogasanlage ist diese Flexibilität von entscheidender Bedeutung. Die Sicherung der Rohstofflieferung und damit ein reibungsloser Produktionsablauf werden dadurch gewährleistet.
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Pivi Scamperle
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
agri.capital GmbH
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Tel. 0251-27601-100
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