Schavan: "10.000 zusätzliche Ausbildungsplätze sind gutes Signal"

Ausbildungsplatzprogramm Ost leistet wichtigen Beitrag für den Arbeitsmarkt
(PresseBox) (Berlin, ) Bund und Länder haben am Freitag in Berlin das Ausbildungsplatzprogramm Ost 2007 vereinbart. Damit werden 10.000 zusätzliche betriebsnahe Ausbildungsplätze in den neuen Ländern und Berlin gefördert. "Mit dieser Förderung leisten Bund und Länder einen wichtigen Beitrag zum Ziel der Bundesregierung, allen Jugendlichen die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu bieten", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Für die neuen Länder ist dies insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Stabilität der Region und die Zukunftsperspektiven der jungen Generation wichtig." Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert insgesamt rund 68 Millionen Euro für die Programmlaufzeit von September 2007 bis Dezember 2010. Das Geld bekommen die Träger der außerbetrieblichen Ausbildung.

Mit dem neuen Programm soll der Übergang von außerbetrieblichen Ausbildungsverhältnisse in reguläre betriebliche Ausbildungsverhältnisse verbessert werden. Gefördert wird die Berufsausbildung in anerkannten Berufen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder eine schulische Berufsausbildung, die zu einem Abschluss nach Landes- oder Bundesrecht führt. Schavan betonte: "Es ist wichtig, dass der im März dieses Jahres bis 2010 festgeschriebene Ausbildungspakt auch weiterhin die notwendige Dynamik entfaltet, damit sich die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge weiter erhöht. Gerade vor dem Hintergrund der positiven konjunkturellen Entwicklung müssen Unternehmen und Betriebe jetzt zusätzliche Ausbildungsangebote zur Verfügung stellen, nur so sichern sie den eigenen Fachkräftebedarf." Die Ministerin verwies darauf, dass der von ihr einberufene 'Innovationskreis berufliche Bildung' im Sommer 2007 seine Arbeitsergebnisse zur strukturellen Innovation des Berufsbildungssystems vorlegen wird.

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