EU einigt sich auf günstigere Roaminggebühren

Senkungen fallen deutlich geringer aus als ursprünglich erhofft
(PresseBox) (Berlin/Göttingen, ) Heute erzielten die Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, des Europaparlaments und der EU-Kommission einen Kompromiss in der Roamingdiskussion über gesetzliche Maximalpreise für Handy-Telefonate im EU-Ausland. "Nach Bestreben der EU sollen die neuen Roamingpreise bereits in den Sommerferien drastisch sinken. Aus Sicht der Kunden sind diese Vergünstigungen zu befürworten, fallen aber leider nicht so hoch aus wie ursprünglich erhofft", urteilt Björn Brodersen, Tarifexperte vom Onlinemagazin www.teltarif.de, über den Kompromiss. Parlament und EU-Regierungen müssen jetzt noch zustimmen, damit die Verordnung wie geplant bis Mitte Juli in Kraft treten kann.

Der Kompromiss sieht vor, dass die Roaminggebühren für abgehende Anrufe auf höchstens 49 Cent je Minute zuzüglich Mehrwertsteuer, also 58,31 Cent und für ankommende auf 24 Cent pro Minute, also 28,56 Cent abgesenkt werden sollen. Für die nächsten zwei Jahre sind bereits jetzt weitere Senkungen vereinbart. "Damit führen die neuen Roaming-Obergrenzen nicht für jeden zu Kosteneinsparungen. Kunden mit einem Laufzeitvertrag zahlen schon heute häufig 59 Cent für eine Telefonminute aus den wichtigsten Urlaubsländern nach Hause", so Brodersen. Lediglich bei eingehenden Gesprächen sind deutliche Einsparungen vorhanden, die jedoch gemessen an den ersten Vorschlägen noch höher hätten ausfallen können. "Positiv ist die entstehende Preistransparenz zu bewerten. Der Mobilfunkkunde muss sich nach seinem Urlaub nicht vor einer horrenden Rechnung fürchten", lautet das Fazit von Brodersen.

Mehr Informationen zu dem Kompromiss unter www.teltarif.de/s/s25968.html und weitere Tipps und Einsparmöglichkeiten unter http://www.teltarif.de/...

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