Staatsminister Dr. Werner Schnappauf weiht Dünnschichtpark von EPURON in Pfarrkirchen, Bayern, ein

Eine der weltweit größten Anlagen mit innovativer Dünnschichttechnologie/ Jahresstromproduktion für über 500 Haushalte bei gleichzeitiger CO2-Reduktion von 1.500 Tonnen/ "Ausbau Erneuerbarer Energien ist aktiver Klimaschutz“, so Dr. Werner Schnappauf
(PresseBox) (Hamburg, ) Die EPURON GmbH, ein Unternehmen der Conergy Gruppe, hat heute im niederbayerischen Pfarrkirchen ein weiteres Photovoltaik-Großprojekt eingeweiht. Bayerns Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Werner Schnappauf (CSU) hat im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus Politik und Wirtschaft der Region Niederbayern die Anlage offiziell in Betrieb genommen.

Die von EPURON geplante und finanzierte Anlage zählt mit einer Leistung von 1,9 Megawatt zu den zehn weltweit größten Projekten auf Dünnschichtbasis. Mit der Bauausführung wurde im vergangenen Oktober die Schwestergesellschaft SunTechnics, ein weltweit führender Systemanbieter für Erneuerbare Energien, beauftragt. Innerhalb von nur zwei Monaten entstand auf einer Fläche von 6,5 Hektar eine Solarstromanlage, die von nun an rund zwei Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom pro Jahr erzeugen wird. Genug, um über 500 Haushalte zu versorgen. Im gleichen Zeitraum entspricht das einer CO2-Einsparung von 1.500 Tonnen.

Dr. Werner Schnappauf betonte in seiner Rede die zentrale Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland für den globalen Klimaschutz: „Der weltweite Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Neben dem sparsamen und effizienten Umgang mit vorhandenen Ressourcen ist insbesondere der Ausbau CO2-neutraler und CO2-freier Erneuerbarer Energien entscheidend.“ Dabei ging der Staatsminister unter anderem auch auf die internationale Vorbildfunktion Bayerns ein. „Obwohl Bayern nur mit 0,3 Prozent zum weltweiten CO2-Ausstoß beiträgt, muss der Freistaat als High-Tech-Standort Vorbild sein. Nur mit glaubhaftem Engagement können noch zaudernde Akteure für eine globale Klimaentlastung gewonnen werden“, so Schnappauf weiter. In Bayern beträgt der Anteil Erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch knapp 8 Prozent, was bundesweit einen Spitzenplatz bedeutet. Schnappauf: "Diesen Kurs für klimafreundliche und eigene Energieträger werden wir konsequent fortsetzen." Erst kürzlich habe die Staatsregierung daher den Klima-Aktionsplan 2020 beschlossen. Der Anteil klimafreundlicher Erneuerbarer Energien soll im nächsten Jahrzehnt auf mindestens 16 Prozent verdoppelt werden.

Der Solarpark Pfarrkirchen ist nach der 1,78 Megawatt Photovoltaikanlage in Mering bei Augsburg bereits das zweite Großprojekt mit Dünnschichtmodulen, das von EPURON in Bayern realisiert wird. Zu den Vorteilen dieser Technologie zählen neben dem kaum messbaren Leistungsabfall bei hohen sommerlichen Temperaturen und dem schnellen Ansprechverhalten bei niedrigen Einstrahlungswerten auch die vergleichsweise niedrigen Produktionskosten. „Die Dünnschichttechnologie hat sich zu einer echten Alternative zu Modulen auf Silizium-Basis entwickelt und ermöglicht uns, weitere große Projekte in Deutschland umzusetzen“, so Thomas-Tim Sävecke, Geschäftsführer der EPURON. „Insbesondere Bayern bietet aufgrund hoher Einstrahlungswerte und der guten politischen Unterstützung auch auf regionaler Ebene hervorragende Bedingungen für den Ausbau der Photovoltaik. Wenn Politik und Wirtschaft global so effizient wie hier in Bayern zusammenarbeiten, kommen wir den Klimaschutzzielen deutlich näher“, so Sävecke weiter.

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