Bayerns Wirtschaftsminister Huber besucht Kalifornien/ Bayerisch–Kalifornische Partnerschaft im Bereich der Forschung und Technologie

Grundsteinlegung des ersten Fraunhofer-Instituts an US-Westküste
(PresseBox) (München, ) Begleitet von einer Delegation hochrangiger Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft hat Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber bei seiner USA-Reise als erste Station Kalifornien besucht. „Bayern und Kalifornien sind Vorreiter bei zukunftsweisenden Technologien wie z.B. Erneuerbaren Energien, Bio- oder Wasserstofftechnologie. Diesen Vorsprung wollen wir gemeinsam weiter ausbauen. Die Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf beiden Seiten spielt dabei eine zentrale Rolle. Mit unseren Clustern der Allianz Bayern Innovativ bietet der Freistaat dafür optimale Vorraussetzungen“, so der Minister.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema ‚Sustainable Energy Solutions’ an der Stanford University wurden vor mehr als 100 hochrangigen Regierungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern Strategien zur Erschließung neuer Märkte für alternative Energien erörtert. Partner der Veranstaltung waren BMW, Siemens und Linde. „Die große Resonanz dieser Veranstaltung zeigt das Interesse an einer noch engeren Zusammenarbeit und an der Realisierung weiterer gemeinsamer Projekte. Dafür sind Bayern und Kalifornien als internationale Topstandorte für Forschung und Technologie ideale Partner“, so Huber im Anschluss an die Veranstaltung.

Weitere Programmpunkte der Kalifornienreise waren ein Treffen mit hochrangigen Vertretern der Stanford University zum Thema ‚Technologietransfer und -kooperation’ sowie die Grundsteinlegung des neuen Büros von Fraunhofer USA – Digital Media Technologies – in San Jose in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen (IIS). Huber hob dabei die exzellente Zusammenarbeit zwischen den bayerischen und kalifornischen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen hervor: „Die vielfältigen Kontakte auf beiden Seiten und der gegenseitige Technologietransfer geben wichtige Impulse für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung. Unser Repräsentanzbüro in Palo Alto unter Leitung von Lucie Merkle wird diese Kooperationen weiter forcieren.“

Bevor Huber nach Washington zu politischen Gesprächen weiterreiste, besuchte er das BMW Technology Office in Palo Alto sowie die weltweit führenden IT-Unternehmen Oracle und Hewlett Packard (HP). Beide IT-Unternehmen sind stark in Bayern präsent. Oracle betreibt in München seine Deutschlandzentrale. HP beschäftigt in Dornach bei München mehr als 800 Mitarbeiter.

Bayern und die USA verbindet traditionell eine enge wirtschaftliche Beziehung. Mit einem Außenhandelsvolumen von mehr als 26 Milliarden Euro sind die USA der mit Abstand wichtigste Wirtschaftspartner Bayerns. Rund 750 bayerische Unternehmen haben eine Niederlassung in den USA. Etwa genau so viele US-Unternehmen sind in Bayern aktiv, davon stammen ca. 200 aus Kalifornien. Die Bayerischen Repräsentanzbüros in Palo Alto und New York bieten interessierten Unternehmen eine umfassende Beratung und Betreuung.

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