Prognos legte Studie vor

"Die Veränderung der europäischen Wertschöpfungsstrukturen im Zuge der Vollendung des europäischen Binnenmarktes und der EU-Erweiterungen"
(PresseBox) (Berlin, ) Die Prognos AG (Basel) hat im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eine Studie über "Die Veränderung der europäischen Wertschöpfungsstrukturen im Zuge der Vollendung des europäischen Binnenmarktes und der EU-Erweiterungen" vorgelegt.

Die Gutachter stellen fest, dass das gesamtwirtschaftliche Gewicht der europäischen Industrie - gemessen an der Bruttowertschöpfung - seit Mitte der 90er Jahre wieder zugenommen hat. Aufgrund eines stark überdurchschnittlichen Produktivitätswachstums schlägt sich dies jedoch nicht in einer zunehmenden Beschäftigung in dem Sektor nieder. Der industrielle Strukturwandel ist mit spürbaren Veränderungen der Wertschöpfungsstrukturen einhergegangen. Die Bedeutung der Vorleistungen von Zulieferern hat zugenommen, wobei verstärkt ausländische Unternehmen in die heimischen Produktionsprozesse eingebunden werden. Dies gilt für Vorleistungen von industriellen Partnern wie auch von unternehmensnahen Dienstleistern. Die Wertschöpfungsstrukturen der Industrie haben sich - je nach Branche in unterschiedlichem Ausmaß - europäisiert und auch die Handelsverflechtungen mit Drittstaaten sind deutlich ausgebaut worden. Insbesondere die deutsche Automobilindustrie nutzt in beträchtlichen Umfang die europäischen Beschaffungsmärkte. Gegenwärtig positionieren sich die neuen EU-Mitgliedstaaten sowie weitere osteuropäische Länder außerhalb der EU als attraktive Zulieferer. Die statistischen Ergebnisse der Analyse europäischer und internationaler Wertschöpfungsstrukturen untermauert Prognos durch Betrachtung von Industrieclustern und anschaulichen Produktbeispielen.

Dazu der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Allen Unkenrufen zum Trotz ist es in Europa zu keiner De-Industrialisierung gekommen, sondern vielmehr zu einem steigenden Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung. Die Ergebnisse von Prognos unterstreichen die wichtigen Impulse einer soliden industriellen Basis für Wachstum und Beschäftigung in Europa. Von einer starken Industrie profitieren auch Mitgliedstaaten, die sich eher auf Dienstleistungen spezialisiert haben. Diese Ergebnisse bestärken mich darin, die industriepolitischen Initiativen in Brüssel zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie entschieden fortzuführen."

Die Studie der Prognos AG finden Sie unter: http://www.prognos.com/...

Weiterführende Informationen
Prognos AG, Studie: Wertschöpfungsstrukturen

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
Für Rückfragen zu Pressemitteilungen, Tagesnachrichten, Reden und Statements wenden Sie sich bitte an:
Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-p2@bmwi.bund.de

Pressemitteilungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie:
http://www.bmwi.de/...
Für Rückfragen zu Artikeln, Ausschreibungen und den Informationen aus Wirtschaft und Technologie wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner, die im jeweiligen Beitrag angegeben sind oder an:
Telefon: 01888-615-9

E-Mail: info@bmwi.bund.de
Ab- oder Ummelden online:
http://www.bmwi.de/...
Um sich von dieser Mailingliste abzumelden, wählen Sie bitte den unten stehenden Link an. Dadurch wird eine E-Mail an die Mailinglisten-Software des BMWi vorbereitet. Diese E-Mail brauchen Sie nur noch abzuschicken.
Alternativ können Sie auch eine E-Mail an abo@abo-bmwi.de mit dem Betreff "abmelden" schreiben.
abmelden

Bei Fragen zu oder Schwierigkeiten mit dem Abo-Dienst wenden Sie sich bitte an folgende Adresse: bmwi-redaktion@init.de

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Scharnhorststr. 34-37
D-10115 Berlin
Social Media