Thüringer Schüler bei Jugend forscht erfolgreich

Goebel gratuliert: „Innovative Ideen haben überzeugt“
(PresseBox) (Erfurt, ) Mit drei Fachgebietspreisen und zwei Sonderpreisen kehrten Thüringer Schülerinnen und Schüler gestern erfolgreich vom Finale des Bundeswettbewerbs Jugend forscht zurück. Beim Endausscheid in Hamburg waren 17 Nachwuchsforscher aus dem Freistaat mit acht Projekten am Start. Insgesamt nahmen 189 Jungen und Mädchen mit 109 Forschungsvorhaben teil.

Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) gratuliert den Preisträgern und Teilnehmern: „Die Thüringer Schülerinnen und Schüler haben den Freistaat bei Jugend forscht würdig vertreten. Die dank innovativer Ideen und kreativer Lösungsansätze errungenen Platzierungen und Sonderpreise haben erneut gezeigt, dass unsere Jungforscher den bundesweiten Vergleich nicht zu scheuen brauchen.“

Im Fachgebiet „Mathematik/Informatik“ wurden Stefanie Kosan und Anne Plochwietz vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena für ihre Arbeit „Silber auf Wanderung“ mit dem 4. Preis ausgezeichnet. Neben einer Prämie der Ernst A. C. Lange Stiftung in Höhe von 375 Euro erhielten die Schülerinnen den Jugendpreis der Eduard-Stein-Stiftung (1.500 Euro) sowie eine Einladung der China Association For Science & Technology und des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall nach China. Der 5. Preis in der gleichen Kategorie ging an Felix Herbst und Ulrich Zorn von der Goetheschule Ilmenau. Ihr Projekt „Farnzüchter per Computer“ wurde von der Ernst A. C. Lange Stiftung mit 250 Euro ausgezeichnet.

Der 5. Preis im Fachgebiet „Physik“ wurde an Jenny Beleites, Walter Müller und Eckhard Strobel vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt vergeben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft belohnte die Schüler für ihre Arbeit am Projekt „Wie schnell ist das Licht?“ mit 250 Euro.

Einen Sonderpreis im Bereich „Technik“ sicherten sich André Schleicher und Klemens Pätzold vom Georg-Samuel-Dörffel-Gymnasium Weida. Der Verein Deutscher Ingenieure zeichnete ihr Projekt „Fortschritt für Bastler“ mit 1.000 Euro aus. Im Gebiet „Arbeitswelt“ bekamen Lars Schymik und Benjamin Müller vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena für ihr Forschungsvorhaben „Vom Arzt zum Krankenhaus“ von der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung einen Sonderpreis in Höhe von 1.250 Euro.

Für die 42. Runde von Jugend forscht kamen aus dem Freistaat 509 Anmeldungen. Der Anteil der Mädchen lag bei mehr als 44 Prozent. Dem Finale gingen Regional- und Landeswettbewerbe voraus. Weitere Informationen sind im Internet unter www.jugend-forscht.de zu finden.

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Dr. Detlef Baer
Thüringer Kultusministerium
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