Dubai: Skandal wegen Restaurantverbot

Traditionelle Gewänder sind unerwünscht
Traditionelle Frauenkleidung. Quelle: wam.org (PresseBox) (Heilbronn, ) Wie schnell die Tradition gezwungen sein kann der Moderne zu weichen, spüren nun auch die althergebrachten Einwohner Dubais. Das Straßenbild des Emirates hat sich stark verändert, auch in Punkto Kleiderwahl: Modisch gekleidete Damen, Herren in schicken Anzügen und Kinder, wie aus einem europäischen Bilderbuch entsprungen, kreuzen nun Dubais Wege. Die an sich traditionell gekleideten Herrschaften in sog. Dischdaschs werden zunehmend seltener, mehr noch: In einigen Restaurants der Stadt sind die traditionell gekleideten Einheimischen unerwünscht, die Indigen werden ausgeschlossen. Dubai, die Stadt aus 1000 und 1 Nacht, hat mit ihrem kometenartigen Aufschwung scheinbar ganz den Anschluss an die heimischen Gepflogenheiten in Sachen Kleidung verloren. Die große Empörung der öffentlich gemachten Ausschließung der Einheimischen von einigen „Schickimicki-Restaurants“ rief nun die „Behörde für wirtschaftliche Entwicklung des Emirates Dubai“ auf den Plan. Es werden gegenwärtig Maßnahmen ergriffen, die das Zutrittverbot von einheimisch Gekleideten nichtig machen soll. In den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt der Ausländeranteil momentan bei über 80%. Entsprechend haben sich auch das Gesicht der Stadt und die Einstellung der Menschen nachhaltig verändert. Das Ausgrenzen von Menschen aufgrund ihrer Kleidung ist jedoch keinesfalls zu akzeptieren, weder in Dubai noch sonst wo auf dieser Welt.
Weitere Informationen über die Emirate sind unter www.halloabudhabi.de zu finden.

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