SER bringt bewegte Bilder in die elektronische Krankenakte

Videostreaming aus dem multimedialen DOXiS-Archiv
Videostreaming aus der multimedialen EPA (PresseBox) (Neustadt/Wied, ) SER hat das multimediale Archiv realisiert und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, Videos direkt vom DOXiS Archiv-Server zu streamen. Mit dieser Technologie können Krankenhäuser nun auch Filmmitschnitte, z.B. von Endoskopie und Sonographie, Herzoperationen und Schlaflabor im Archiv speichern und hier heraus wieder abspielen lassen. Damit bietet SER den gesamten Funktionsumfang eines multimedialen Archivs, integriert in jegliche KIS EPA.

Videoaufnahmen z.B. von Operationen gehören in vielen Kliniken mittlerweile zum Alltag. Sie dienen der Dokumentation und werden auch zu Ausbildungszwecken verwendet. An der applikationsunabhängigen Archivierung und insbesondere an ihrer Integration in die Patientenakten (EPA) hapert es vielfach jedoch. Mit dem multimedialen DOXiS Archiv hat SER nun das optimale Lösungspaket, um auch Filmsequenzen nicht nur sicher abzulegen, sondern auch in einer Fallakte zu dokumentieren und bei Bedarf jederzeit abzuspielen. So bündelt das SER-Archiv tatsächlich alle zu einem Patienten gehörenden Informationsobjekte - egal aus welchem Ursprungssystem die Daten stammen -, zeigt Bilder und Dokumente in einem eigenen Viewer an und spielt sogar aus der Akte heraus Filmsequenzen wieder ab.

SER hat dazu ein Verfahren entwickelt, mit dem die Videodaten in konfigurierbare Segmente geteilt werden, z.B. in 512KB–Blöcke. Diese werden dann zur Wiedergabe asynchron vom Server abgerufen und via LENUS-URL-Protokoll an den Videoplayer übergeben. Voraussetzung hierfür ist, dass sowohl das gewählte Videodateiformat als auch der gewählte Videoplayer Streaming, asynchrones Laden und Protokollhandler unterstützen. Dies ist z.B. bei dem weit verbreiteten Windows Media Player und dem WMV-Streaming-Dateiformat (Windows Media Video) der Fall - eine Konfiguration, die SER optimal unterstützt. Neben dem WMV kann SER aber auch andere Wiedergabeformate integrieren, die das Streaming unterstützen. Dabei können Videos in beliebiger Größe abgespielt werden.

Die Segmentierung der Videodaten führt zu einer Entlastung der Datenleitungen (Bandbreiten), da bestimmte Bereiche innerhalb der multimedialen Datei gezielt angesprungen werden können. Innerhalb einer einstündigen Aufzeichnung kann beispielsweise exakt die 45. Minute angewählt werden; die davor liegende Sequenz wird in diesem Fall gar nicht geladen. Auch wenn aus Versehen eine falsche Datei geöffnet wurde, entsteht kein unnötiger Datenfluss, da beim Start einer Filmaufzeichnung zunächst nur die erste Sequenz heruntergeladen wurde und nicht das gesamte Video.

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