Weltwirtschaftswachstum im Ausgleich

Viele Anleger fürchten, dass ein Zusammenbruch des US-Immobilienmarkts erhebliche negative Konsequenzen für das globale Wachstum haben wird.
(PresseBox) (Würzburg, ) Die Furcht hängt mit der Entwicklung zu Beginn dieses Jahrzehnts zusammen. So beeinträchtigte das geringe US-Wirtschaftswachstum auch das Wachstum der Weltwirtschaft.

Grund für dieses geringe Wachstum waren vor allem niedrigere Unternehmensinvestitionen in Produktionsmaschinen und –ausrüstungen. Da die meisten dieser Maschinen im Ausland produziert wurden, wirkte sich der Investitionsrückgang auch außerhalb der USA recht kräftig aus. Im Gegensatz zu Produktionsmaschinen werden die meisten Baustoffe und –materialien in den USA produziert. Ausländische Unternehmen werden also erst dann betroffen sein, wenn der private Verbrauch beeinträchtigt wird.

Heute haben wir auch außerhalb der USA eine andere Situation. Während zu Beginn dieses Jahrzehnts die USA der Katalysator für das Wachstum der Weltwirtschaft war und diese somit an das US-Wirtschaftswachstum gebunden war, ist das Wachstum heutzutage viel ausgeglichener und wird u. a. vom privaten Konsumverhalten und Investitionen in Asien angekurbelt. Die Eurozone ist jedoch weiterhin von Ausfuhren in die USA stark abhängig.

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