IT-Lösungen für den Mittelstand: Nutzenbringende Add-ons

(PresseBox) (München, ) Rund 100 Kunden und Interessenten aus mittelständischen Unternehmen besuchten in diesem Jahr den Fachtag der SoftM Stuttgart GmbH “SoftM Solutions 2007” in Waiblingen. Software für schnellere Geschäftsprozesse („Workflow-Systeme“), Systeme für die optimale Verfügbarkeit aktueller Geschäftszahlen („Business Intelligence“) sowie eine gute Präsenz im Internet („Website“, „Shop“ und „Portal“) waren die beherrschenden Themen. SoftM ist Komplettanbieter für IT-Lösungen in mittelständischen Unternehmen.

Einmal im Jahr öffnet SoftM Stuttgart die Büros in Waiblingen und bietet Managern und IT-Fachleuten aus mittelständischen Unternehmen unverbindlich und kostenfrei eine Mischung aus Gesprächen, Vorträgen, Live-Demonstrationen und Diskussionen. In diesem Jahr nahmen rund 100 Personen die Gelegenheit wahr, mit den Experten von SoftM sowie Praktikern aus verschiedenen Firmen über Software und Systeme zu diskutieren.

Unter dem Motto „SoftM verbindet“ stellte der Geschäftsführer von SoftM Stuttgart, Hansfrieder Weber, die Strategie vor, betriebswirtschaftliche Standardsoftware um neue, von SoftM sowie Partnern entwickelte Komponenten zu ergänzen. Als Komplett-anbieter integriert SoftM je nach Bedarf der Kunden die betriebswirtschaftlichen Kernprodukte (ERP) mit zusätzlichen Software-Bausteinen. Nach Darstellung von Weber kann häufig schon eine einzige zusätzliche Software-Komponente die Geschäftstätig-keit eines Mittelständlers wirkungsvoll optimieren.

Schnelle Geschäftsprozesse mit Workflow-Systemen
Eine erhebliche Beschleunigung der internen Arbeitsabläufe ist in den meisten Un-ternehmen durch „Workflow-Systeme“ („Arbeitsfluss-Systeme“) zu erzielen. Denn während die Software heute die Tätigkeit an einzelnen Arbeitsplätzen bereits gut unterstützt, lässt sich häufig der Ablauf im Unternehmen noch besser managen. Fachleute sprechen von „Geschäftsprozess-Optimierung“.

Welche Vorteile ein von SoftM installiertes Workflow-System in der Praxis zu bieten hat, demonstrierte der Leiter EDV und Organisation der repaBad GmbH, Harald Ege. Das auf hochwertige Produkte fürs Bad spezialisierte Unternehmen erzielt mit seinem neuen Workflow-System „schnelle, einfache und transparente Prozesse“, so Ege. Alle Informationen sind jetzt in einem System für alle Beteiligten verfügbar, früher – als mit Hängemappen gearbeitet wurde -, waren immer wieder „Totzeiten“ zu beklagen – niemand wusste genau, wer wann was erledigt hatte und wo die gesuchte Akte war. Der Aufwand für zeitraubende Rückfragen ging bei repaBad aufgrund der Workflow-Steuerung erheblich zurück, erklärt der Organisationsexperte. Als größten Vorteil sieht Ege, dass die anspruchsvollen Kunden von repaBad jetzt schneller die gewünschten Angebote erhalten.

SoftM und Microsoft: Optimaler Überblick über Geschäftszahlen

Der rasche Überblick mittels Kennzahlen und die Analyse von Geschäftszahlen ist für das Management mittelständischer Unternehmen heute von großer Bedeutung. Als neuer Anbieter umfassender Lösungen in diesem Bereich tritt seit diesem Jahr Microsoft auf. SoftM genießt als Microsoft Gold Certified Partner den höchsten Partnerstatus und realisiert als „Launch Partner“ (Einführungspartner) Installationen von Microsoft-BI-Produkten in Unternehmen. Sonia Al-Kass, Partner Technical Specialist bei Microsoft Deutschland, gab auf der SoftM-Veranstaltung in Stuttgart einen Überblick über die BI-Strategie von Microsoft.

Basis für BI-Lösungen ist immer ein Datawarehouse, eine Datenbank (z.B. auf Basis MS SQL Server 2005), in der aus verschiedenen Quellen im Unternehmen Daten zusammengetragen werden. Zur Anzeige und Auswertung dieser Daten dient neben neuen Microsoft-Produkten insbesondere der „BI-Navigator“ von SoftM. Diese Lösung liefert standardisierte Informationssysteme zu insgesamt acht wichtigen Bereichen unternehmerischer Tätigkeit: Finanzbuchhaltung, Erfolgsrechnung, Kostenrechnung, Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Disposition und Produktion. Diese Standard-Cockpits mit den wichtigsten Daten und Kennzahlen der jeweiligen Bereiche können nach Belieben individuell erweitert werden.

Website, Shop und Portal für Mittelständler

Jedes mittelständische Unternehmen nutzt heute das Internet. SoftM hat für diesen Arbeitsbereich ein Baukastensystem entwickelt, das den Mittelständlern vorkonfigurierte Komponenten (zum Beispiel für Website, Shopsystem, Newsletter) liefert. Zu den Leistungen von SoftM zählt insbesondere die Verknüpfung von Warenwirtschaftssystem und Shopsystem. Der Vorteil dieser Verbindung: Sämtliche Daten müssen nur einmal gepflegt werden. Ein neuer Artikel im Warenwirtschaftssystem erscheint automatisch mit allen korrekten Angaben aus der Warenwirtschaft auch im Shopsystem.

EFA Autoteilewelt: Kostensenkung mittels Internet
Dass der Aufbau eines Warenwirtschaftssystems und die Anbindung eines Shopsystems im Internet mit einem Spezialistenteam von SoftM rasch zu bewältigen ist, bestätigte K.-Theodor Hermann, der langjährige Geschäftsführer der EFA Autoteilewelt GmbH, die in Waiblingen und an 11 anderen Standorten in Deutschland tätig ist. Vom Start des Projekts bis zur Umstellung des ersten Lagers (in Waiblingen) auf die neue Technik vergingen keine sechs Monate. Kostensenkend wirkte sich der neue Web-Shop im Autoteilehandel aus – viele Kunden nahmen dieses Angebot sofort in Anspruch, für EFA ging der Aufwand für die Auftragserfassung stark zurück. Das neue deutschlandweite Warenwirtschaftssystem wiederum macht es EFA möglich, zwölf regionale Teilehandelszentren zu einem nationalen Großhandel zu vernetzen und die Lagerkapazität insgesamt wesentlich rationeller zu nutzen.

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