Exportweltmeister Deutschland sieht Konkurrenz vor allem im eigenen Land

Europages Forschungsinstitut veröffentlicht erste Auszüge einer Studie zum deutschen Exportverhalten
(PresseBox) (Neuilly-sur-Seine Cedex, ) Das Europages-Panorama, Forschungszentrum des führenden europäischen Online-B2B-Geschäftsverzeichnisses Europages, gibt erste Ergebnisse seiner durch das Institut OpinionWay durchgeführten Studie zum Exportverhalten deutscher klein- und mittelständischer Unternehmen bekannt. Insgesamt 1007 im Export tätige Firmen hatten unter anderem auf Fragen danach geantwortet, in welche Länder sie insbesondere exportieren, worin die Stärken ihrer Exportwaren und Dienstleistungen liegen sowie wen die Deutschen als ernstzunehmende Konkurrenz einschätzen. Ein weiterer Teil der Studie untersucht die Kommunikationsmittel, mit denen die Deutschen im Export bevorzugt tätig werden.

Die im Rahmen der Europages Studie befragten Unternehmen beschäftigen in der Mehrzahl 10 bis 49 Mitarbeiter (44%) sowie 50 bis 199 Angestellte (35%). Für nahezu die Hälfte der befragten Firmen repräsentieren die Exportaktivitäten 40% ihres Umsatzes; fast alle Unternehmen (97%) sind seit mindestens fünf Jahren im Export tätig.

Dementsprechend optimistisch blicken die befragten Unternehmen in die Zukunft und rechnen zu 61% mit einer Umsatzsteigerung für das kommende Jahr. Dabei konzentrieren sich die Deutschen als Exportweltmeister zu 89% auf den Markt der fünfzehn alten EU-Mitgliedsstaaten, richten ihre Aufmerksamkeit mit einer Exporttätigkeit von 57% aber auch auf die neuen EU-Staaten, Nordamerika (43%), Zentral- und Ost-Asien (43% und 41%). Selbst der Mittlere Osten, Südamerika und Afrika werden zu 34%, 30% beziehungsweise 25% mit deutschen Ausfuhrgütern bedacht.

Deutsche Exportunternehmen verlassen sich dabei vor allem auf die Qualität ihrer Produkte: danach gefragt, worin die Stärken ihrer Güter und Dienstleistungen liegen, antworteten 90% der Unternehmen mit "Qualität und Know-How". Dementsprechend fürchten die Deutschen als Konkurrenten niemanden mehr als sich selbst - ihre Hauptrivalen auf dem Markt wähnen 66% der befragten klein- und mittelständischen Unternehmen in den anderen Regionen Deutschlands (5% sogar in der gleichen Region), nur rund ein Drittel vermutet die Konkurrenz auch in den fünfzehn alten EU-Mitgliedsstaaten. Die USA, Kanada und Mexiko schätzen nur 9%, China stufen 8% der befragten Firmen als Bedrohung für das eigene Exportgeschäft ein.

Die Strategie der deutschen, exportierenden Unternehmen ist es, sich dem internationalen Markt so weit wie möglich zu öffnen: 90% unter ihnen bieten ihre Webseiten in Fremdsprachen, vorzugsweise in Englisch, an. Neben dem Internet, das 85% der befragten Unternehmen vorzugsweise nutzen, um auf sich aufmerksam machen, schätzen die Deutschen vor allem die Kommunikation über eine Messepräsenz (78%).

"Mit seiner Studie trägt Europages dazu bei, das Exportverhalten deutscher klein- und mittelständischer Unternehmen zu analysieren und darauf aufbauend Services und Dienstleistungen für optimierte Export- und Kommunikationstätigkeiten anzubieten", erklärt Paolo Giuri, Europages Generaldirektor.

Die Europages Studie wird in Kürze vollständig veröffentlicht und kommuniziert; für weiterführende Informationen, die detaillierten Ergebnisse sowie Auszüge zur Vorab-Veröffentlichung kontaktieren Sie bitte die unten angegebenen Ansprechpartner.

Kontakt

Europages
127 Avenue Charles de Gaulle
F-92 521 Neuilly-sur-Seine Cedex
Social Media