Versatel mit starkem DSL-Wachstum im ersten Quartal 2007

(PresseBox) (Düsseldorf, ) .
- Umsatzplus von 10,5 Prozent auf aggregierter Basis
- Überdurchschnittliches Wachstum im Privatkundenbereich
- Bereinigte EBITDA-Marge liegt bei 31 Prozent
- Ausbau der Netzinfrastruktur verläuft planmäßig

Die Versatel AG, einer der größten infrastrukturbasierten Telekommunikations-
anbieter in Deutschland, setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs weiter fort. Der Konzern verzeichnet im ersten Quartal 2007 einen Umsatz in Höhe von € 174,3 Mio. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem deutlichen Umsatzplus von € 55,0 Mio. beziehungsweise einer Steigerung um 46 Prozent bezogen auf den Versatel-Konzern in seiner damaligen Form (im Wesentlichen bestehend aus der Vorgängergesellschaft Versatel West-Deutschland GmbH). Auf aggregierter Basis, das heißt unter Berücksichtigung des zum 30. Juni 2006 erfolgten Zusammenschlusses von Tropolys und Versatel unter der Annahme, als ob dieser bereits zum Jahresanfang 2006 erfolgt wäre, ergibt sich eine Umsatzsteigerung von rund 11 Prozent.

Einer der wesentlichen Umsatztreiber war dabei erneut das Privatkundensegment. Im dynamisch wachsenden Breitbandmarkt gelang es Versatel im ersten Quartal 2007, die Anzahl an DSL-Kundenverträgen von 462.600 (Ende 2006) auf 502.900 zu steigern. Bezogen auf das Vorjahresquartal (Versatel-Konzern ohne Tropolys Gruppe) ergibt sich ein Wachstum von 191.200 DSL-Kundenverträgen oder 61 Prozent.

Auch auf der Ergebnisseite setzte sich der positive Trend fort: Das bereinigte EBITDA2, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um € 17,8 Mio. auf € 54,1 Mio. Auf aggregierter Basis betrug der Anstieg € 7,2 Mio., was einem Wachstum um 15 Prozent entspricht. Die bereinigte EBITDA-Marge3 konnte auf 31 Prozent gesteigert werden.

Versatel setzt für den erfolgreichen Wachstumskurs auf nachhaltige Investitionen. Im ersten Quartal 2007 wurden Investitionen in Höhe von € 43,0 Mio. getätigt, dies entspricht einer Steigerung um € 14,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Von den Gesamtinvestitionen entfielen € 4,4 Mio. auf einmalige Investitionen für den Ausbau der Netzabdeckung, insbesondere auf die Erschließung weiterer Hauptverteiler im Versatel-Verbreitungsgebiet. Von den verbleibenden € 38,6 Mio. war ein Großteil (etwa 90 Prozent) durch das Wachstum der Kundenbasis in allen Geschäftsbereichen getrieben.

Der operative Free Cashflow, definiert als das bereinigte EBITDA abzüglich der Investitionen, konnte ebenfalls deutlich gesteigert werden und lag im ersten Quartal 2007 bei € 11,1 Mio., was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Verbesserung um 48 Prozent entspricht.

Peer Knauer, Vorstandsvorsitzender der Versatel AG: „Wir freuen uns über den erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr 2007, der uns für das Gesamtjahr positiv stimmt. Der Markt ist nach wie vor geprägt durch ein anhaltend starkes Wachstum im Breitbandbereich, welches wir in allen Segmenten – Privatkunden, Geschäftskunden und Wholesale – mit einem hochwertigen und attraktiven Angebot bedienen. Damit haben wir ein gutes Fundament für die weitere Entwicklung im laufenden Jahr gelegt.“

Privatkundensegment weiterhin margenstarker Wachstumstreiber

Im Privatkundensegment konnte Versatel den Umsatz und das EBITDA gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Versatel-Konzern ohne Tropolys Gruppe) deutlich steigern. Die positive Entwicklung ist insbesondere auf die erfolgreiche Gewinnung von Neukunden zurück zu führen, die auch von der Einführung der neuen DSL & Fon-Pakete zu Beginn des Quartals beeinflusst wurde.

Peer Knauer, Vorstandsvorsitzender der Versatel AG, dazu: „Mit den guten Ergebnissen im Privatkundensegment sehen wir unsere Produktstrategie bestätigt. Mit preisgünstigen DSL- und Telefonie-Komplettpaketen aus einer Hand zum Pauschaltarif und zu transparenten Konditionen tragen wir den Wünschen der Kunden Rechnung. Darüber sprechen die positiven Ergebnisse auch für die Nachhaltigkeit unserer Vertriebsstrategie. Wir forcieren in 2007 insbesondere den Ausbau von eigenen Partner-Shops, welche für uns einen der wichtigsten Vertriebskanäle darstellen, und erhöhen damit die für Kunden wichtige Präsenz vor Ort und die Bekanntheit der Marke.“

Stärkung des Geschäftskundensegments durch Ausbau des Direktvertriebs

Auch der Umsatz und das EBITDA im Segment Geschäftskunden stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal (Versatel-Konzern ohne Tropolys Gruppe) an. Neben dem Wachstum im Breitbandbereich war das Geschäftskundensegment insbesondere durch eine verstärkte Nachfrage nach privaten Firmennetzwerken auf Basis des IP-Protokolls (IP-VPN = IP-Virtual Private Networks) geprägt.

Um von dem positiven Trend profitieren zu können, hat Versatel im ersten Quartal 2007 die Basis für zukünftiges Wachstum gelegt: Zum Ende des Quartals wurde die Anzahl der Vertriebsmitarbeiter von 107 Ende 2006 auf 132 Mitarbeiter (FTE) ausgebaut.

Starke Nachfrage nach Netzkapazität treibt Wholesale-Bereich

Versatel profitiert im Bereich Wholesale weiterhin von der guten Wettbewerbsposition, die sich durch das dichte Netz von City-Ringen ergibt. Sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten EBITDA konnte Versatel daher in diesem Geschäftsbereich ein überproportionales Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal (Versatel-Konzern ohne Tropolys Gruppe) verzeichnen.

Auch der Bereich Wholesale wurde von der Entwicklung im deutschen Breitbandmarkt positiv beeinflusst. Bei den Datendiensten konnte eine gesteigerte Nachfrage nach lokaler Infrastruktur verzeichnet werden. Bei den Sprachdiensten wurde das Wachstum vor allem getrieben durch die stärkere Kundenpenetration sowie durch den Ausbau von Transferpunkten zwischen dem eigenen Netz und den Netzen anderer Netzbetreiber (Points-of-Interconnection - POI) seit dem Ende des ersten Quartals 2006.

Netzwerkerweiterung planmäßig

Mit Ende des ersten Quartals 2007 wurden bereits 43 der insgesamt für 2007 geplanten zusätzlichen 300 Hauptverteiler an das Versatel-Netz angeschlossen. Dadurch hat sich die Reichweite des Versatel-Netzes nach Berechnungen der Gesellschaft um rund 330.000 auf nunmehr rund 8,2 Mio. adressierbare Haushalte erhöht. Versatel geht davon aus, dass die Vermarktung von Privatkundenprodukten in diesen Städten und Regionen ab dem zweiten Quartal zu zusätzlichen Kundenverträgen führen wird.

1 Die aggregierten Zahlen für Versatel West und die Tropolys Gruppe des ersten Quartals 2006 basieren auf einer einfachen Addition der jeweiligen Quartalszahlen ohne jegliche Pro-Forma-Anpassungen.

2 Das bereinigte EBITDA ist definiert als das EBITDA bereinigt um Einmaleffekte.

3 Die bereinigte EBITDA-Marge ist das bereinigte EBITDA als Prozentsatz vom Umsatz.

Der vollständige Quartalsbericht ist zu finden im Bereich Investor Relations auf der Website www.versatel.de.

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