CO2-Minderung: Gabriel gibt nicht nach

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (PresseBox) (Stuttgart, ) Deutschland wird nach den Worten von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD), beim Klimaschutz weiter Druck machen.

Die Bundesregierung werde darüber hinaus ihren nationalen Handlungsspielraum zur CO2-Reduktion im Verkehr schon frühzeitig nutzen. "Der Klimaschutz steht ganz vorne", hob der Minister hervor.

In einem am Freitag in Stuttgart veröffentlichten Beitrag für das Internetportal des ACE Auto Club Europa (ace-online.de) kündigte Gabriel außerdem an, dass die Kraftfahrzeugsteuer bereits vom 1. Januar 2008 an CO2-bezogen umgestellt werden soll. Damit schaffe man einen zusätzlichen Anreiz zum Kauf sparsamer Fahrzeuge. Das bis 2012 angestrebte Minderungsziel der EU-Kommission von 120 g CO2/km entspricht laut Angaben des Ministers einem durchschnittlichen Verbrauch von 5,2 Liter auf 100 Kilometer bei Benzinern und von 4,5 Litern auf 100 Kilometern bei Diesel-Pkw. Der von Deutschland unterstützte europäische integrierte Ansatz ermögliche es, die Beimischung von Biokraftstoffen auf die Erreichung des 120 g-Ziels anzurechnen. "Manche haben dies als Entgegenkommen für die Autoindustrie missverstanden", merkte Gabriel an. Tatsächlich gehe es darum, in großem Maßstab eine Nachfrage nach Biokraftstoffen der zweiten Generation und Investition in die Gewinnung dieser Treibstoffe auszul ösen. Ohne dies "werden wir unsere Abhängigkeit vom Erdöl nicht nennenswert senken können", betonte Gabriel, der zugleich für die Einführung eines Klimapasses warb. Die Kennzeichnung für Neufahrzeuge solle zukünftig dem potentiellen Käufer auf einen Blick vermitteln, wie das Fahrzeug im Verhältnis zum EU-Ziel von 120 g CO 2/km und dem Verhältnis zu vergleichbaren Fahrzeuge abschneide.

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