Perforce Software verwaltet Open Watcom Server

Ausbau des Engagements für Open Source-Projekte
(PresseBox) (Wokingham, UK, ) Perforce Software baut sein Engagement bei Open Source-Projekten weiter aus und wird künftig den Open Watcom Server betreiben. Open Watcom umfasst eine Reihe quelloffener und plattformunabhängiger Compiler und Tools für die Programmiersprachen C, C++ und Fortran einschließlich des bekannten Watcom C++ und des ebenfalls quelloffenen WATFOR-Compilers. Eingesetzt wird Open Watcom hauptsächlich bei der Entwicklung von Embedded Software, DOS und ncurses.

„Wie so viele andere Open Source-Projekte wurde auch das Open Watcom-Projekt von einem lose zusammenhängenden Team von freiwilligen Mitarbeitern entwickelt und nun verwaltet“, erklärt Peter Chapin, Professor am Vermont Technical College und ehrenamtlicher Manager von Open Watcom. „Ohne Zweifel hätte sich Open Watcom ohne die Unterstützung durch Perforce, sei es bei der Lizensierung des Perforce SCM-Systems oder bei der Verwaltung eines Servers, inzwischen totgelaufen.“

„Perforce Software unterstützt bereits die Entwicklung von Open Source-Projekten, etwa in Form von freien Lizenzen für quelloffene Entwicklung“, erklärt Christopher Seiwald, President und Chief Technology Officer bei Perforce Software. „Damit, dass wir künftig den Open Watcom Server betreiben, möchten wir unsere bisherige Unterstützung der Open Source-Gemeinde erweitern.“

Freie Lizenzen für Open Source-Projekte

Die Open Watcom-Gemeinde setzt seit mehr als neun Jahren zur Weiterentwicklung und Verwaltung von Open Watcom das SCM-System von Perforce Software ein.
„Perforce SCM ermöglicht einen extrem schnellen Remote-Zugriff mit intelligentem Branching und Merging“, sagt Kendall Bennett, CEO der SciTech Software AG, die den Server einst verwaltet hat. „Diese Eigenschaften sind unerlässlich, um Open Watcom effektiv managen zu können: Dieses riesige, geographisch verteilte Projekt mit einer mehrere Millionen Zeilen umfassenden Code-Basis.“

Jedes Unternehmen, das seine Software quelloffen entwickelt und ausschließlich als Open Source-Angebot kostenlos vertreibt, qualifiziert sich für kostenfreie Perforce-Lizenzen.

Perforce SCM wird bereits bei mehreren erfolgreichen Open Source-Projekten eingesetzt. Dazu gehören:

• Open Source-Betriebssystem FreeBSD: Das stabile Betriebssystem läuft auf x86-Rechnern (einschließlich Pentium® und Athlon®), AMD64 (einschließlich Opteron™, Athlon™64 und EM65/), ARM, IA-64, PC-98 und UltraSPARC®-Architekturen.

• Staatliche amerikanische Forschungsorganisation für Radioastronomie National Radio Astronomy Obervatory (NRAO): NRAO entwirft, baut und betreibt hoch entwickelte Radioteleskope an mehreren Standorten hauptsächlich in den USA.

• Schwedisches Amt für Transportforschung, VTI: Unabhängige, international anerkannte Forschungseinrichtung mit Schwerpunkt im Transportwesen.

• Das Ray-Tracing Programm Persistence of Vision Raytracer (POV-Ray): Mit Hilfe des Algorithmus Ray Tracing oder Strahlenverfolgung wird die Sichtbarkeit von dreidimensionalen Objekten von einem bestimmten Punkt im Raum aus berechnet. POV-Ray gibt es für unterschiedliche Rechnerplattformen.


Perforce SCM System
Als preisgekröntes Hochleistungssystem für das Software-Konfigurationsmanagement versetzt Perforce kleine und große Unternehmen in die Lage, ihre Software-Entwicklung lückenlos nachzuverfolgen und strukturiert zu managen. Die Lösung unterstützt mehr als 50 unterschiedliche Betriebssysteme und ist gleichermaßen einfach zu installieren, zu erlernen und zu administrieren. Perforce bietet eine Reihe wegweisender Leistungsmerkmale, um auf diverse Standorte verteilte Entwicklungsvorhaben gezielt und kontrolliert zum Erfolg zu führen: Das SCM-System gruppiert umfangreiche Aktualisierungen in so genannte Atomic Changes und bietet die Option, parallel an gleichen Objekten zu arbeiten und eine Vielzahl von Versionen ein und derselben Software intelligent per Inter-File-Branching zu verwalten.

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