HPs Linux Supercomputing Technologie bringt BMW Williams auf Touren

(PresseBox) (Böblingen, ) * Quantensprünge bei Aerodynamik und Analyse dank der auf Industriestandards basierenden Linux-Technologie von HP
* Einsatz des HP Clusters halbiert Zeitaufwand für Design, Entwicklung und Testphase

Ab sofort arbeitet das Formel 1 Team von BMW Williams mit einem extrem hochauflösenden 3D-Modell, das auf einem Cluster aus Linux-basierenden HP ProLiant-Servern läuft. Das Modell bildet sowohl die Aerodynamik des aktuellen Rennboliden ab, als auch das komplette Design des neuen Formel 1 Rennwagens, der in der kommenden Saison vorgestellt wird.

Die innovative Technologie ist Teil der neuen integrierten IT-Strategie von BMW Williams und soll den Rennstall hinsichtlich Infrastruktur und Systemleistung in die Pole Position bringen. Der aerodynamische Modellbau unterstützt das Design-Team bei einer Gratwanderung: Die Bodenhaftung des Rennwagens soll gewährleistet sein, gleichzeitig muss aber Luftwiderstand vermieden werden.

Hochgeschwindigkeit beim Entwicklungsprozess Seit 2003 arbeitet HP mit BMW Williams an der Erhöhung der Simulationskapazität und erzielte in diesem Zeitraum eine Steigerung um das Dreifache. Auf diese Weise können innerhalb der engen Entwicklungszeiträume des Rennteams deutlich mehr detaillierte Strömungsberechnungen simuliert werden (Computational Fluid Dynamics, CFD). Darüber hinaus reduzierte das Formel 1 Team von BMW Williams die Abläufe im Design-Prozess von drei Tagen auf 14 Stunden. Der neue Supercomputer ist so flexibel ausgelegt, dass er entweder ein großes Versuchsmodell oder mehrere kleine Modelle separat erstellen kann.

Die Aerodynamik ist im Rennsport eine von vier Schlüsselkomponenten, die der Fahrer durch seine Leistung nicht beeinflussen kann. Reifen, Motor und Chassis sind die anderen Komponenten, doch am schwersten zu kontrollieren ist die Aerodynamik. Mit der neuen Entwicklung hat das Formel 1 Team von BMW Williams nun die Möglichkeit, dieses Design-Element mit Hilfe von präzisen aerodynamischen Modellen besser auszunutzen.

"Durch den Einsatz des Linux-basierenden HP ProLiant Server Clusters konnten wir den Zeitraum für Design, Entwicklung und Testphase halbieren", sagt Naethan Eagle, Senior CFD Aerodynamicist bei Williams Formel 1. "Gleichzeitig stehen uns jetzt mehr Kapazitäten zur Verfügung, um mit neuen Konzepten für das Fahrzeugdesign zu experimentieren."

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Klaus Höing
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