Headsets von GN Netcom sorgen für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz

Telefonieren eine der Hauptursachen bei Rückenbeschwerden
(PresseBox) (Rosenheim, ) Unter den rund 5,7 Millionen deutschen Arbeitnehmern in Verwaltungs- und Büroberufen gehören arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen im Bereich des Nackens und der oberen Gliedmaßen zu den häufigsten Krankheiten. Dabei sind insbesondere ständiges Sitzen und Fehlhaltungen, wie sie beispielsweise beim Telefonieren mit einem herkömmlichen Telefonhörer eingenommen werden, Hauptursachen dauerhafter Beeinträchtigungen der Gesundheit. Eine Untersuchung des führenden Herstellers schnurloser Kommunikationstechnologie GN Netcom und des Reha Zentrums Edling zeigt, dass Headsets zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes gehören um Fehlbelastungen des Rückens vorbeugen.

Rückenbeschwerden gehören zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten in Deutschland. Über 12 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage in Call Centern sind laut Aussage der AOK Bayern auf Muskel- und Skeletterkrankungen zurückzuführen - Tendenz steigend. Die aus den Fehlzeiten entstehenden volkswirtschaftlichen Folgen spiegeln sich in den drastischen Kosten wider, die jährlich für Arbeitsausfall und Behandlung anfallen: Im Jahr 2000 verursachten allein Erkrankungen des Bewegungsapparates mehr als 130 Millionen Ausfalltage und Kosten im Produktivitätsbetrieb von mehr als 10 Milliarden Euro.

Ergonomische Kriterien zur Vermeidung und Minimierung gesundheitlicher Schäden spielen längst eine wesentliche Rolle in der modernen Arbeitswelt. Dennoch hatten 80 Prozent aller Berufstätigen schon einmal mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Der Hauptbelastungsfaktor ist das Sitzen, das an Bildschirmplätzen etwa 80 bis 85 Prozent der täglichen Arbeitszeit einnimmt. Verstärkt werden die durch ständiges Sitzen verursachten Gesundheitsstörungen durch Zwangs- und Fehlhaltungen. Insbesondere das Hörer-Dauerhalten und Einklemmen des Telefonhöreres zwischen Schulter und Ohr beim alltäglichen Telefonieren führen zu Verspannungen der Rücken-, Nacken- und Armmuskulatur.

Mit einem neuartigen Instrument, der computerunterstützten und strahlungsfreien MediMouse, können Belastungen und Verformungen des Rückens während der Arbeit am Schreibtisch sichtbar gemacht werden. Die MediMouse wurde von der Laufener Firma idiag entwickelt und hilft Ärzten und Therapeuten die sagitale Rückenform und –beweglichkeit von Patienten mit Rückenbeschwerden zu bestimmen. Der Kommunikationsspezialist GN Netcom und Physiotherapeuten und Fachärzte des Reha Zentrums Edling haben mit der MediMouse Messungen durchgeführt und untersucht, wie sich die Wirbelsäule beim Telefonieren mit Headset bzw. mit konventionellem Telefonhörer im Sitzen verhält.

„Die Messungen zeigen, dass die beiden klassischen Haltungen beim Telefonieren – Telefonhörer in der Hand bzw. zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt – Gift für Nacken, Schultern und den oberen Rückenbereich sind. Dies gilt vor allem dann, wenn über einen längeren Zeitraum in diesen starren Positionen telefoniert wird“, resümiert Markus Hintermayer, Leitender Physiotherapeut im Reha Zentrum Edling. „Ein Headset – also eine Hör-Sprechgarnitur – bringt dagegen deutliche Erleichterungen mit sich.“

Das Tragen eines Headsets erlaubt außerdem mehr Bewegungsfreiheit beim Telefonieren an einem Büroarbeitsplatz. Ständiges Sitzen beansprucht die Wirbelsäule und die Rückenmuskulatur stärker als Stehen oder Gehen. Die Bundesärztekammer empfiehlt gerade Menschen, die eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ausüben, ihren Rücken durch häufiges Aufstehen und Umhergehen zu entlasten.

„Headsets, vor allem die schnurlosen Modelle, schaffen Abhilfe bei Rückenproblemen. Sie bieten die nötige Bewegungsfreiheit und eine spürbare Entlastung der Muskeln im oberen Rückenbereich, da Fehlhaltungen von Kopf und Nacken völlig vermieden werden können“, so Jürgen Fischer, Geschäftsführer bei GN Netcom Deutschland. „GN Netcom bietet ein breites Portfolio leistungsstarker Headsets, die mehr Mobilität und Ergonomie für gesünderes Arbeiten und gesteigerte Produktivität gewährleisten.“

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Cornelie Elsässer
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