Network Storage virtuell – Network Appliance präsentiert VFM 4.0

Neue Features für Information Lifecycle Management, schnelleres Backup und logische Storage-Pools in Windows-Umgebungen
(PresseBox) (Grasbrunn bei München, ) Mit Virtual File Manager 4.0 bringt Network Appliance jetzt die neue Version seiner automatisierten Storage Management Software heraus. Als erste Storage-Visualisierungs-Software, die auf File-Ebene arbeitet, vereinfacht VFM das Implementieren und Verwalten von NetApp Storage im Netzwerk. Herausragendes Feature der Version 4.0 ist die Möglichkeit, eine mehrstufige NetApp Storage-Architektur für das Information Lifecycle Management zu gestalten. Dateien können so – differenziert nach Kosten und Relevanz – dem entsprechenden Speichersystem zugeordnet werden. Das ebenfalls neu integrierte Feature der differenziellen Replizierung von Dateien beschleunigt das Backup über WAN. Zudem erlaubt VFM 4.0 die virtuelle Bündelung von Dateien in einem heterogenen Storage-Pool – unabhängig von der jeweiligen Storage-Struktur "hinter den Kulissen". Selbst Änderungen im Hintergrund bleiben ohne Einfluss auf die Datennutzung der Anwender: Sie profitieren vielmehr von einem vereinfachten Datenzugriff, da VFM eine einheitliche Sicht auf die Dateien präsentiert.

Mithilfe von VFM 4.0 lässt sich NetApp Storage in mehrere Stufen einteilen. Der einheitliche Zugriff auf jede Storage-Stufe bleibt durch die Vergabe eines Global Namespace gewahrt. Die Dateien werden regelbasiert nach Kriterien wie Alter, Nutzungshäufigkeit oder Größe automatisch zwischen heterogenen Systemen verlagert. Administratoren gewinnen so die Kontrolle über die Lifecycle-Kosten für Storage: Sie können die Art des Speichersystems auf die geschäftliche Relevanz der Daten abstimmen und entscheiden, welches Niveau an Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Überwachung erforderlich ist.

Neu integriert in VFM 4.0 wurde die Methode der differenziellen Replizierung auf Byte-Ebene. Statt komplette Dateien zu replizieren und die WAN-Bandbreite zu belasten, repliziert die Software nur die Änderungen an den Dateien. Nach internen Tests von NetApp sinkt der Datenverkehr dadurch um bis zu 90 Prozent und fördert die Datenverfügbarkeit.

Mithilfe des Global Namespace lassen sich jetzt Dateien auf NetApp Systemen und Windows-Servern bündeln. Sobald die Dateien als logischer "Storage-Pool" präsentiert werden, können Administratoren Storage verändern, hinzufügen, konsolidieren oder migrieren, ohne die Nutzung der Dateien durch die Anwender zu beeinträchtigen.

Die Konsolidierung der Daten heterogener File Server auf einen oder mehrere NetApp Filer ist ein weiteres neues VFM Feature. VFMs Global Namespace verbirgt physische Änderungen während der Konsolidierung vor den Benutzern. Da die Konsolidierung regelgestützt abläuft, sind währenddessen nur minimale Eingriffe des Administrators erforderlich.

VFM ist eine kostengünstige Lösung für die Implementierung und Verwaltung der NetApp NearStore Lösungen, die mit den primären NetApp Systemen eng gekoppelt sind. Als zentrale Plattform sorgt der Global Namespace standortübergreifend zum einen für die Dateien-Replizierung auf heterogene File Server und zum anderen für die transparente Umverteilung der User-Zugriffe.

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