Kurzusammenfassung des Vortrags von Andy Green, Mitglied des Verwaltungsrates und CEO von BT Global Services

(PresseBox) (Genf, ) Während seiner Rede auf der ITU Telecom World 2003 in Genf, weist Andy Green, Mitglied des Verwaltungsrates und CEO von BT Global Services, auf einige der verborgenen Chancen für führende Unternehmen im digitalen Zeitalter hin. In den Vordergrund stellt er das Umdenken, das in den Unternehmen gefordert ist, um Vorteile aus der digital vernetzten Geschäftswelt zu ziehen und hinterfragt die Reife der ICT-Industrie, Herausforderungen anzusprechen, denen sich Unternehmen nun stellen müssen.

Andy Green lehnt die Faszination der Killer-Applikationen der ICT Industrie ab und spricht vielmehr von einem Killer-Approach, der notwendig ist, um Unternehmen vollständig zu vernetzen. Er beleuchtete das Konzept einer "wahren digitalen Teilung" und weist dezidiert darauf hin, dass Europäischen Firmen die Wertschätzung für ICT-Lösungen verloren geht und dass sie die Wichtigkeit, ICT-Projekte in Strategien und Geschäftsmodellen einzubinden, unterschätzen. Green glaubt, dass Europa mit zaudernden und zurückhaltenden Firmen im globalen Wettstreit ins Hintertreffen geraten und durch "hungrigere" Wirtschaften überholt wird.

"Die Technologie ist bereit und verfügbar, aber die Unternehmen sind es nicht. Es scheint noch immer eine "Dotcom-Lethargie" in den Verwaltungsratsetagen zu bestehen. Zu viele Manager meinen, ICT sei für ihre Organisationen und Geschäftstätigkeit unwichtig", so Green weiter.

Green ergänzt: "Wir leben in einem digital vernetzten Zeitalter, die Anwendungen sind hier. Wir sind gefordert, sie unserer Kunden und Zulieferern näher zu bringen. Das Marktpotenzial ist enorm groß, doch nur ein Bruchteil davon wird genutzt. Wir stehen kurz vor einem extrem großen Sprung hin zur Steigerung der Produktivität, die von der gesamten Vernetzung gesteuert wird. Daraus resultieren erfolgreiche Unternehmen, die sich am Markt durch ihre eigene Kernkompetenz behaupten, um effizient, grenzübergreifend und in engen Kooperationen zu agieren - intern sowie extern. Ein kräftezehrendes Fokussieren auf Kostensenkungen zahlt sich nicht aus. Vielmehr sollten CIO's und CEO's das ICT-Potenzial nutzen und in neue Geschäftsstrategien einbinden. Damit setzen sie auf die Vorteile der digital-vernetzten Ökonomie und verschaffen sich so Wettbewerbsvorteile. Genau dafür steht BT."

Andy Green führt zu Ende: "Um die Geschäftsziele dieses Paradigmenwechsels zu erreichen, müssen Web Hosting-, Soft-, Hardware- und Service-Anbieter enger zusammenarbeiten und offene, flexible Netzwerke entwickeln, um Kunden die eigene Innovation zu ermöglichen. BT geht allen voran, um die Öffnung des gesamten Marktes voranzutreiben und entwickelt Standards für Interoperabilität und globalwirtschaftliche Geschäftsmodelle. Die Frage lautet nun: Verstehen kooperierende IT- und Telekommunikations-Anbieter nun wirklich, was zu tun ist? Sind sie reif, sich den Herausforderungen zu stellen? Und ist die Industrie soweit, ihre Versprechen in Sinne der individuellen Umsetzung für digital-vernetzte Wirtschaften zu halten?"

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