Von der realen Messehalle ins Internet - die virtuelle Messe im Fokus

(PresseBox) (Würzburg, ) Die jüngsten Zahlen der Systems belegen, was sich zur CeBIT 2003 schon abzeichnete - weniger Aussteller, weniger Hallen -noch deutlicher: Die Großmessen stehen zur Diskussion. In Zeiten knapper Kassen und enger Budgets suchen immer mehr Unternehmen kostensparende Alternativen zu den Investitionen in herkömmliche Messeauftritte. Mehr und mehr kristallisieren sich dabei virtuelle Messen als sinnvolle, zeitsparende und zugleich kostengünstige Option heraus. Sie garantieren zwölf Monate im Jahr, sieben Tage die Woche und 24 Stunden am Tag den Zugriff auf alle Informationen, die ein Aussteller zu seinen Produkten und Services online präsentiert. Die Besucher der Internetmesse können sich daher, wenn ein Projekt ansteht, just in time zu dem entsprechenden Thema informieren und müssen nicht erst warten, bis eine Messe die Gelegenheit dazu bietet.

Ein innovatives Messekonzept hierzu bietet der Würzburger Max Schimmel Verlag. Mit der business-software-expo.de, der virtuellen Messe für kaufmännische Softwarelösungen, präsentiert er die wichtigsten Anbieter für Enterprise Resource Planning (ERP)-Lösungen, Personalsoftware, Zeitwirt-schaft, Business Intelligence, Controlling, Finanzsoftware sowie Mittelstands- und Branchenlösungen.

Das Messekonzept wurde bereits für den Bereich Customer Relationship Management erfolgreich umgesetzt. Im März 2002 ging die Plattform Acquisa-Crm-Expo online. Ein Klick auf www.acquisa-crm-expo.de ermöglicht den Zugriff auf die größte virtuelle Veranstaltung im deutschsprachigen Raum zum Thema Kundenbeziehungsmanagement und bringt registrierte Interessenten mit den aktuell über 50 Anbietern zusammen. Ein genauerer Blick zeigt dabei, dass trotz der allseits beklagten mangelnden Investitionsbereitschaft das Interesse nicht nachgelassen hat. So nutzt ein Großteil der Besucher den Internetauftritt zur Suche nach Informationen, beispielsweise zu Trends, Anwenderberichten, Produktangeboten und Anbietern. Der Fehler vieler anderer Unternehmen, die vorschnell in eine Software investierten, soll vermieden werden. Diese Interessenten gilt es zu überzeugen, was den Nutzen und die Machbarkeit von CRM angeht.

Die virtuelle Messe bietet den Besuchern einen umfassenden Überblick über die Leistungskraft der CRM-Branche und ermöglicht Interessenten einen schnellen Zugang zu den verschiedensten Anbietern und deren konkreten Problemlösungen. Die Vorteile für den Besucher bestehen zum einen im kostenfreien Zugang nach der Registrierung. Hinzu kommen komfortable Suchfunktionen, ein individualisierter Newsletter und eine Vielzahl von redaktionellen Inhalten wie etwa aktuelle Marktstudien oder dem kostenfreien CRM-Guide, den jeder Besucher zur Begrüßung erhält.

Gleichzeitig bietet ein Stand auf der virtuellen Messe den Ausstellern zahlreiche Vorzüge - je nachdem, in welcher Größe bzw. Kategorie die Buchung vorgenommen wurde, erhalten sie detaillierte Informationen zu den Besuchern der Messe im Allgemeinen und ihres "Messestandes" im Besonderen.

In der Folge lassen sich dadurch entscheidende Vorteile bei der Generierung neuer qualifizierter Kundenadressen erreichen, da auf diese Weise eine konkrete und individuelle Ansprache der jeweiligen Interessenten möglich ist - und das jederzeit außerhalb der herkömmlichen regulären Veranstaltungen. Dadurch erhalten auch Unternehmen mit einem nur geringen Budget die Gelegenheit, kostengünstig und zeitsparend ihr Angebot zu präsentieren und damit aktiv auf potenzielle Neukunden zuzugehen.

Ein "Stand" auf der virtuellen Messe bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die realen Messen nicht bedient werden - viele Aussteller nutzen ihren Webauftritt dazu, gezielt über ihre Aktivitäten beispielsweise zur Systems oder CeBIT zu informieren sowie auf eigene Roadshows, Hausmessen oder Anwender-kongresse hinzuweisen.

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