Enea Embedded Technology stellt OSE Epsilon Echtzeitbetriebssystem für Infineons TriCore Prozessor vor

Kompakter 4 Kb-Kernel für Automotive- und Telematik-Anwendungen
(PresseBox) (München, ) Echtzeitspezialist Enea Embedded Technology bietet ab sofort das Echtzeitbetriebssystem OSE Epsilon und Enwicklungstools für die TriCore Prozessorarchitektur von Infineon an. Der äußerst kompakte OSE Epsilon Kernel eignet sich in Verbindung mit Infineons 16-/32-bit-Hybridprozessor sehr gut als Entwicklungsplattform für Automotive- und Telematik-Applikationen, die auf eine kleine Codegröße und schnelles Antwortverhalten in Echtzeit angewiesen sind.

Für die Entwicklung mit OSE Epsilon und TriCore gibt Enea ferner die Verfügbarkeit einer ganzen Reihe von Entwicklungswerkzeugen bekannt. Als Entwicklungsumgebung ist die TriCore Softwareentwicklungsumgebung von Tasking erhältlich, ferner der Debugger Trace32 von Lauterbach. Enea bietet außerdem einen Soft-Kernel-Simulator, für die Entwicklung und das Testen von Code auf einem PC ohne Target-System, sowie ein OSE Analyse- und Profiling-Tool, um Applikationsdaten zu sammeln, zu überwachen und anzuzeigen.

Auf Basis des OSE Epsilon Echtzeikernels und der TriCore-Architektur lassen sich sehr gut Automotive- und Telematik-Applikationen entwickeln. OSE Epsilon ist ein extrem schnelles Betriebssystem und für hohe Performance in stark ressourcenbeschränkten Umgebungen ausgelegt. Es benötigt nur ab etwa 4Kbyte Speicher. Das Betriebsystem ist pre-emptive, besitzt ein eingebautes Error-Handling, hat eine Context-Switch-Geschwindigkeit von 300 Nanosekunden, und eine maximale Interrupt-Latenzzeit von einer Mikrosekunde. Der Kernel bietet ferner Netzwerkunterstützung, einschließlich TCP/IP, einem Web-Server und Internet-Utilities.

TriCore ist eine 32-bit, superscalar-RISC-Architektur mit hoher Performance, die die Fähigkeiten eines 32-bit-Mikrocontrollers (MCU) und eines 16-bit DSPs (digitaler Signalprozessor) auf einem Core vereint. Die Architektur bietet eine maximale Leistung von 130 MIPS bei 100 MHz und Vier-Zyklus-Context-Switching. Der Einsatz einer Harvard-Architektur mit drei externen 32-Bit-Bussen, je einen für Befehlssätze, Daten und Zugriff auf die Peripherie, erzielt einen sehr hohen Datendurchsatz. Um die Code-Dichte zu optimieren, nutzt TriCore ferner eine Kombination aus 16- und 32-bit-Befehlssätzen, was eine 30-prozentige Reduzierung der Codegröße gegenüber CPUs mit reinen 32-bit-Befehlssätzen bedeutet.

Informationen zu Infineons Aktivitäten im Infotainment-Bereich stehen unter www.drivinginnovations.com zur Verfügung.

Verfügbarkeit

OSE Epsilon für TriCore, der Soft-Kernel-Simulator und das OSE Analyse- und Profiling-Tool sind ab sofort über Enea Embedded Technology verfügbar. Alle Third-Party-Tools sind direkt von den jeweiligen Partnerfirmen erhältlich

Kontakt

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