PSI setzt positive Entwicklung auch im dritten Quartal fort

Operatives Ergebnis gegenüber Vorjahr um 8,9 Mio. Euro verbessert - Konzernergebnis verbessert sich um 9,4 Mio. Euro gegenüber Vorjahr - Produktionsmanagement erstmals mit ausgeglichenem Quartalsergebnis
(PresseBox) (Berlin, ) Der PSI-Konzern hat in den ersten neun Monaten das operative Ergebnis (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,9 Mio. Euro auf -1,8 Mio. Euro verbessert (2002: -10,7 Mio. Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich in den ersten neun Monaten auf -1,7 Mio. Euro (2002: -11,1 Mio. Euro). Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,5% auf 98,8 Mio. Euro (2002: 109,2 Mio. Euro). Dies resultiert aus dem um 41% auf 9,1 Mio. Euro (2002: 15,5 Mio. Euro) reduzierten Hardwareumsatz, den im Vorjahr erfolgten Dekonsolidierungen und den auf 2,9 Mio. Euro (2002: 5,9 Mio. Euro) gesunkenen Lizenzeinnahmen. Die Konzernliquidität lag am 30. September 2003 bei 15,1 Mio. Euro.

Das Segment Netzmanagement (Energie, Telekommunikation, Verkehr) erzielte in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 53,0 Mio. Euro (2002: 54,3 Mio. Euro), wobei die eigene Wertschöpfung um 11,2% auf 44,4 Mio. Euro gesteigert wurde (2002: 39,7 Mio. Euro). Das operatives Ergebnis wurde durch eine bis August andauernde Ergebnisschwäche im Geschäftsfeld Telekommunikation belastet und erreichte 2,1 Mio. Euro (2002: 3,4 Mio. Euro).

Im Produktionsmanagement (Produktion, Logistik) verringerte sich der Umsatz leicht auf 33,9 Mio. Euro (2002: 35,8 Mio. Euro), während sich das operative Ergebnis der ersten neun Monate auf -2,4 Mio. Euro (2002: -12,3 Mio. Euro) verbesserte. Damit erzielte das Produktionsmanagement im 3. Quartal erstmals ein ausgeglichenes Ergebnis auf Quartalsbasis. Da der Bereich PSIPENTA den Break Even noch nicht ganz erreicht hat, wurde im August eine angekündigte Kostenanpassung durchgeführt. Die GSI mbH hat mit dem Schwerpunkt MES den Break Even im 3. Quartal deutlich erreicht.



Der Umsatz im Informationsmanagement (Behörden, Dienstleister) reduzierte sich in den ersten neun Monaten auf 11,9 Mio. Euro (2002: 19,1 Mio. Euro), das operative Ergebnis auf -1,4 Mio. Euro (2002: -1,8 Mio. Euro). Hier wirkte sich die Ergebnisschwäche des Bereichs Public Management in den Monaten Juli und August negativ auf das Ergebnis aus. Die PSI Infrastruktur GmbH (Fusion mit der Schindler Technik AG) und die PSI Solutions GmbH (Insolvenz im Oktober 2002) wurden im laufenden Jahr nicht mehr konsolidiert.

Der Auftragseingang im ersten Halbjahr lag mit 90 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert von 104 Mio. Euro. Nach zögerlichem Produkt- und Beratungsgeschäft im Juli und August hat sich das Geschäft ab September deutlich belebt, darunter sind einige Großakquisen in den Bereichen Energie, Telekommunikation und Metals. Insgesamt lag der Auftragsbestand im PSI-Konzern am 30. September 2003 bei 78 Mio. Euro.

Die Mitarbeiterzahl im Konzern lag am 30. September 2003 planmäßig bei 1.226 (30. September 2002: 1.324). Investiert wurde im dritten Quartal in neue PSIpenta-Varianten für Projektgeschäft (PSIprofessional) und für Wartung (PSImaintenance). Im Konzernergebnis sind außerdem die Entwicklungs- und Markteinführungskosten der neuen Leitwarten für die Fertigungsindustrie und die Stahlindustrie enthalten. Die Jahresprognose für das operative Ergebnis wird vorsichtshalber auf 0 bis 2 Mio. Euro zurückgenommen, die Umsatzprognose bleibt unverändert.

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Karsten Pierschke
Investor Relations und Kommunikation
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