Caché von InterSystems beschleunigt Container-Umschlag im Hamburger Hafen

InterSystems gewinnt Grossauftrag bei der Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG
(PresseBox) (Darmstadt, ) InterSystems hat einen Grossauftrag bei der Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG (HHLA) gewonnen. So wird der Betreiber der groessten Hamburger Container-Umschlagplaetze seine DSM/VAX-basierten Verwaltungssysteme auf das postrelationale Datenbank-Managementsystem Caché von InterSystems portieren. Mit dem Projekt, das eine stufenweise Migration der Legacy-Applikationen auf Caché unter Solaris umfasst, will die HHLA ihre gestiegenen Performance- und Skalierbarkeitsanforderungen erfuellen. Am Ende wird das System 500 gleichzeitige Benutzer sowie ein Online-Trackingsystem unterstuetzen, das mittels GPS (Global Positioning System) fuer eine exakte Stellplatzzuweisung der Container auf den insgesamt 1,9 Millionen Quadratmeter grossen Terminalarealen Burchardkai und Tollerort sorgt. Nach der Portierung auf Caché plant die HHLA darueber hinaus, die Anwendungen mit einem Java-basierten Frontend zu modernisieren. Das Auftragsvolumen des Projekts betraegt nach Listenpreis insgesamt rund 620.000 Euro.

Der Containerumschlag im Hamburger Hafen verzeichnet seit Jahren zweistellige Wachstumszuwaechse. Allein im Jahre 2002 wurden 5,3 Millionen Container abgefertigt. Der Marktanteil der HHLA im Containerumschlag liegt bei ueber 65 Prozent. Um die mit einem jaehrlichen Wachstum von bis zu 20 Prozent einhergehenden Performance- und Skalierbarkeitsprobleme der Produktions-, Planungs- und Steuerungssysteme zu loesen, entschied sich die HHLA, ihre bestehenden Anwendungen auf Caché von InterSystems umzustellen. In der ersten Migrationsphase werden die auf VAX-Cluster betriebenen DSM-Applikationen bis Dezember dieses Jahres auf Alpharechner portiert. Die zweite Stufe, die bis Ende 2004 abgeschlossen sein soll, umfasst die Migration aller terminalseitigen Anwendungen auf Caché unter weiterer Nutzung der Alphatechnologie. Danach plant die HHLA in einem letzten Schritt die Caché-basierten Applikationen auf SUN Solaris umzustellen und unter Beibehaltung der bestehenden Geschaeftslogik mit einem modernen Java-basierten Frontend auszustatten.

"Das kontinuierliche Wachstum unserer Container-Terminals Burchardkai und Tollerort in den letzten Jahren erfordert eine staendige Optimierung der entsprechenden Verwaltungssysteme", erklaert Michael Busch, Leiter der IT-Abteilung bei der HHLA. "Denn Performanceeinbussen oder gar Systemausfaelle koennen wir uns in unserem Termingeschaeft nicht leisten. Mit Caché haben wir ein Datenbanksystem gefunden, das sowohl unsere Sicherheits-, Performance- und Skalierbarkeitsanforderungen erfuellt, als auch die Implementierung von Standardtechnologien wie Java ohne Aenderungen an der bestehenden Geschaeftslogik gewaehrleistet."

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