SAS und Sun Microsystems führen gemeinsam Performancetests für multidimensionale Daten durch: Ausgezeichnete Ergebnisse bei Lade- und Abfragezeiten

(PresseBox) (Heidelberg, ) SAS und Sun Microsystems haben im Rahmen ihrer Partnerschaft einen gemeinsamen HOLAP (Hybrides Online Analytical Processing-)-Performancetest durchgeführt. Die Aufgabe im Sun-Testlabor bestand darin, eine leistungsfähige HOLAP-Umgebung mit 20 Millionen Datensätzen und 12 Dimensionen aufzubauen. Dieser multidimensionale OLAP-Würfel sollte darüber hinaus nach 60 verschiedenen Kennzahlen auswertbar sein. Die ETL-Prozesse des insgesamt 10 Gigabyte großen Datenbestandes waren in rekordverdächtiger Zeit abgeschlossen: Die Ladezeit des Initialdatenbestandes in den OLAP-Würfel betrug 1 Stunde 37 Minuten, für Einzelabfragen der User benötigte das Testsystem lediglich ein bis zwei Sekunden. Insgesamt wurden vier Kategorien ausgewertet, zum Einsatz kamen dabei Daten eines Kreditinstituts mittlerer Größe, die als Flatfiles in das HOLAP-Modell eingelesen wurden. Als Vergleichssystem diente eine HOLAP-Umgebung eines zweiten Business-Intelligence-Anbieters.

Der aktuelle Performancetest mit der SAS HOLAP-Architektur folgte einer Anfang 2003 durchgeführten Testreihe. In der zweiten Serie wurde untersucht, ob sich mit dem SAS System auch große Datenmengen des Kreditinstituts in einem definierten Zeitrahmen verarbeiten ließen. Das Ergebnis: In allen Disziplinen blieb die SAS Umgebung deutlich unter den Zielvorgaben: Der initiale Aufbau des OLAP-Würfels brauchte 1 Stunde 37 Minuten (gefordert waren 8 Stunden). Das Update (die Aktualisierung) der geladenen Daten nahm lediglich 40 Minuten statt der vorgegebenen 4 Stunden in Anspruch. Die initiale Ladezeit des Vergleichssystems lag bei 9 Stunden.

Ein weiteres Testszenario untersuchte das Antwortverhalten des Systems mit sieben fachlich geprägten Testanfragen – zum Beispiel nach einer Deckungsbeitragsbetrachtung durch den Kundenberater einer Bank. In allen Fällen waren die Antworten korrekt, wobei die Antwortzeiten bei 1 bis 2 Sekunden (bei einer Vorgabe von 4 Sekunden) lagen. In einem Stresstest mit 100 simulierten konkurrierenden Anwendern wurde die Serverlast gemessen – auch hier verliefen die Ergebnisse zufriedenstellend: Die CPU-Auslastung des Sun-Rechners lag dabei in einem sehr guten Bereich und die simulierten Antwortzeiten unterschritten immer noch die 4 Sekunden.

Hardware-Kernstück der Systemumgebung war ein Sun-UltraSparc-III-Server mit 12 CPUs – Taktfrequenz 1,2 Gigahertz – und einem Arbeitsspeicher von 24 Gigabyte. Die Tests liefen auf einer Solaris-9-Plattform in Kombination mit Veritas Volume Manager 3.5. Das HOLAP-Modell basierte auf dem SAS System Version 8.2 und dem SAS Performance Data Server (SPDS). Das Datenmodell bestand aus 6 verschiedenen Partitionen. Wegen der großen Datenmenge und Anzahl verschiedener Dimensionen setzte das SAS Team auf paralleles ETL-Processing mit MPConnect – einem Parallelisierungsmechanismus der SAS Software. Diese flexible Vorgehensweise war ausschlaggebend für die sehr kurze Anfangsladezeit.

Die Unternehmen SAS und Sun Microsystems verbindet eine langjährige Partnerschaft: Seit 1989 ist Sun die führende Unix-Plattform für die SAS Software. SAS und Sun Microsystems führen regelmäßig gemeinsame Entwicklungsprojekte durch. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die Gesamtleistung in den Anwendungsgebieten Data Warehousing, Customer Relationship Management und Business Intelligence kontinuierlich zu verbessern. Als Sun Global Alliance Partner hat SAS frühzeitig die Möglichkeit, das gesamte Portfolio Ultra-Sparc-basierter Server und Workstations sowie die neuesten Solaris-Versionen zu nutzen. Gemeinsame Zertifizierungsprogramme sind ein weiterer zentraler Bestandteil dieser Zusammenarbeit.

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