NI erweitert CAN-Hardwarefamilie um Karte mit wählbaren Transceivern

Erhöhte Effizienz bei Automotive- und Maschinensteuerungsanwendungen dank neuem Controller SJA1000 und PCMCIA-Synchronisation
(PresseBox) (München, ) National Instruments (Nasdaq: NATI) erweitert seine Familie der CAN-Hardwareprodukte um zwei weitere Mitglieder: die Multitransceiver-Karte NI PXI-8464, deren Transceiver per Software ausgewählt werden können, sowie die Single-Wire-CAN-Schnittstelle NI PXI-8463. Zudem werden National Instruments' PCMCIA-CAN-Karten nun mit Philips' CAN-Controller SJA1000 sowie mit Synchronisationsfähigkeiten ausgestattet, was zu einer erheblichen Effizienzsteigerung beim Design- und Prüfprozess im Automotive-Bereich und bei der Maschinensteuerung führt.

NI PXI-8464 ist eine CAN-Karte, die über einen einzigen Anschluss mit High-Speed-, Low-Speed-/fehlertoleranten sowie Single-Wire-CAN-Netzwerken kommunizieren kann, indem per Software und Relais zwischen den Transceivern gewählt wird. Dadurch steht dem Anwender nun eine Schnittstellenkarte für mehrere CAN-Protokolle zur Verfügung, wodurch Entwicklungskosten reduziert und die Time-to-Market verkürzt werden. Zusätzlich bietet NI nun das Single-Wire-CAN-Modul NI PXI-8463, das die Anbindung an Single-Wire-CAN-Netzwerke ermöglicht. Außerdem profitieren alle NI-Hardwareprodukte der CAN-Familie nun von erweiterten Synchronisationsfähigkeiten, erhöhter Funktionalität sowie gesteigerter Leistungsfähigkeit. So ist die PCMCIA-CAN-Karte nun in der Lage, Timing- und Triggersignale zu verarbeiten, wodurch die gesamte Produktfamilie nun die Synchronisation von CAN- mit Datenerfassungsmodulen gestattet, was insbesondere für die Validierung von CAN-Geräten sowie die Datenprotokollierung von Vorteil ist. Dank der Integration des CAN-Controllers SJA1000 von Philips sowie eines neu gestalteten Hardware-Layers unterstützen NIs CAN-Produkte nun Funktionen wie den Schlaf-, Aufwach-, Zuhör- und Echomodus (sleep, wake-up, listen-only und self-reception). Zudem weist der CAN-Bus bei den Modulen dieser NI-Produktfamilie eine erhöhte Leistungsfähigkeit auf, so dass bei allen Abtastraten nun eine Busauslastung von 100 Prozent ohne Datenverlust möglich ist.

Im Lieferumfang von NIs CAN-Karten enthalten ist die neue Treibersoftware NI-CAN 2.1, die Konfigurationswerkzeuge bereit hält, welche den Zugriff auf Vector-Datenbankdateien gestatten.


Somit lassen sich CAN-Rohdaten äußerst bequem auf physikalische Einheiten skalieren. NI-CAN 2.1 kann in alle gängigen Programmierumgebungen, so beispielsweise auch in NI LabVIEW 7 Express, integriert werden, wo dem Anwender eine bedienfreundliche Programmierschnittstelle (API), Busüberwachungsfunktionen sowie mehr als 40 Programmbeispiele zur Verfügung stehen.

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