Hohe Konzentration von Umform-Know-How in Bamberg

MSC veranstaltete am 7. und 8. Oktober den 5. MSC Round Table “Simulation in der Massivumformung” in Bamberg
(PresseBox) (München, ) MSC.Software GmbH, Tochterfirma des weltweit führenden Anbieters von Tools zur virtuellen Produktentwicklung (VPD), einschließlich Simulationssoftware und Services veranstaltete am 7. und 8. Oktober 2003 den 5. MSC Roundtable in Bamberg.

Im Oktober war Bamberg wieder einmal der Treffpunkt für die Anwender der Umformsimulation. Zusammen mit seinem Technologiepartner, der Femutec GmbH, lud MSC.Software zum fünften Mal seit 1999 zum Round Table mit dem Thema „Simulation in der Massivumformung“ seine Anwender ein, zwei Tage lang Neuigkeiten und Erfahrungen rund um die Umformsimulation auszutauschen. Mit über 100 Besuchern wurde in diesem Jahr ein Rekordergebnis erreicht, was insbesondere angesichts der allgemeinen Seminarmüdigkeit dokumentiert, auf wie viel Interesse das Thema „Simulation“ inzwischen in der Fertigungsindustrie stößt.
Angefangen hatte es vor fünf Jahren wesentlich bescheidener. In kleinem Rahmen wollte MSC.Software den ersten Anwendern des gerade freigegebenen Schmiedesimulationssystems „MSC.Superforge“ ein Forum zum Gedankenaustausch bieten, aber auch den Entwicklern die Möglichkeit geben, Entwicklungstendenzen und -möglichkeiten direkt mit den Anwendern zu diskutieren. Gerade einmal knapp 20 Anwender nutzten damals das Angebot und kamen ins Institut für Bildsame Formgebung an der RWTH Aachen.
Auch wenn sich inzwischen vieles verändert hat, die Intention des Round Tables ist geblieben und die Anwender aus der Fertigungsindustrie nehmen das jährliche Treffen nach wie vor gerne zum Anlass, nach Bamberg zu reisen. Dies zeigt, wie groß der Informationsbedarf der Anwender auf dem Weg zu einer realistischen und aussagekräftigen Simulation ist.
Längst hat sich die Umformsimulation zu einem etablierten Werkzeug weiterentwickelt und die Frage, ob man die Simulation wirklich brauche, wird immer seltener gestellt. Dass sich die Situation so positiv entwickelt hat, liegt nicht zuletzt auch an den großen Anstrengungen von MSC.Software, das Produktspektrum sowie die Handhabung, die Zuverlässigkeit und auch den Preis den Markterfordernissen anzupassen. Stand vor fünf Jahren noch ausschließlich die Warmumformung auf der Agenda, so war das aktuelle Themenspektrum wesentlich weiter gefasst, denn nach der Übernahme der Marc Analysis Research Corp. Im Jahr 1999 verfügt MSC.Software inzwischen über zwei Produkte im Umformbereich. Aber nicht Konkurrenz ist dabei das Thema, sondern Ergänzung. Während MSC.SuperForge nach wie vor seine Stärken im Schmiedebereich hat, können mit MSC.SuperForm auch andere Umform- und Fügeverfahren simuliert werden.
Ebenso breit wie das Anwendungsspektrum der Systeme waren auch die Themen, mit denen sich die Vorträge der mehr als zwanzig Referenten aus Forschung und Industrie befassten. Dabei bildeten naturgemäß Fragen der Bauteil- bzw. Prozessoptimierung einen Schwerpunkt der Veranstaltung. Aber auch konkrete Anwendungsfälle oder Beiträge mit eher wissenschaftlichem Hintergrund, wie z.B. Untersuchungen über die Gefügeausbildung in Umformteilen wurden vorgestellt.
Selbstverständlich ließen es sich auch die Veranstalter nicht nehmen, mit Informationen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Eine der wichtigsten Neuigkeiten für die Benutzer war sicherlich, dass beide Systeme zukünftig zusammengelegt werden. In einem ersten Schritt werden die Releases 2003 zeitgleich freigegeben und gemeinsam auf einer CD an den Kunden ausgeliefert. Für 2004 sind dann konkrete Integrationsschritte für beide Produkte vorgesehen.
Informativ und vielleicht auch neu war dabei sicherlich für viele Teilnehmer, das von MSC.Software propagierte Konzept des Virtual Product Developments (VPD) einmal näher kennenzulernen und zu erfahren, welch hohen Stellenwert man der Fertigungssimulation im Rahmen solcher Entwicklungsszenarien beimisst.
Ein Thema, das zukünftig sicherlich in vielen Unternehmen, die Simulation betreiben, immer akuter werden wird, dürften der eigentliche Simulationsprozess und das Management der generierten Daten sowie der Ergebnisse sein. Michael Wohlmuth von der Femutec GmbH zeigte in seinem Vortrag Wege auf, wie sich nicht allein durch optimale Produkte und deren Anwendung, sondern auch durch gezieltes Projekt- und Simulationsdatenmanagement die Effizienz der Umformsimulation steigern lässt. Im letzten Tagesordnungs-punkt, den nach Produkten getrennten sog. Technical Sessions, gaben schließlich Mitarbeiter von MSC.Software und Femutec Tipps zur optimalen Nutzung der Softwarewerkzeuge und informierten über laufende Entwicklungen wie z.B. MSC.SuperForge 2004, das über eine Reihe von gravierenden Verbesserungen verfügen wird.
Nicht nur die Vorträge standen bei den Besuchern hoch im Kurs. Auch die Pausen wurden genutzt, um an den ausgestellten Arbeitsplätzen Fragen zu stellen, Probleme zu diskutieren oder um sich mit Kollegen auszutauschen. Und was wäre ein Besuch in Bamberg ohne einen geselligen Abend in der Zehntscheune des Klosterbräus, Bambergs ältester Brauerei, in der auch einmal andere Themen, weit ab von der Simulation, in fröhlicher Runde erörtert wurden. Dass dazu durchaus Bedarf bestand, zeigte die hohe Verweildauer Einiger, was aber die Aufmerksamkeit am zweiten Tag nicht im Geringsten minderte.
Unisono äußerten sich Andreas Renner, Vertriebsleiter Deutschland bei MSC.Software, und Michael Wohlmuth, Geschäftsführer der Femutec GmbH, hochzufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung. Und viele der diesjährigen Teilnehmer haben sicherlich schon den Oktober 2004 für den 6. MSC Round Table in ihrem Terminkalender markiert.
Weitere Informationen sowie Bildmaterial erhalten Sie direkt über die:

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