SolidWorks realisiert neue Maschinen zur Reifenproduktion bei Michelin

(PresseBox) () Zweitgrößter Reifenhersteller wechselt von 2D- auf 3D-CAD;
bis zu 1.000 SolidWorks Lizenzen implementiert

Unterhaching, 12. November 2002 -- Michelin, einer der weltweit führenden Reifenhersteller, setzt ab sofort SolidWorks als Standardsoftware für die Konstruktion von Maschinen für die Reifenproduktion ein. Das Unternehmen plant innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zu 1.000 SolidWorks Lizenzen in seinen Reifenwerken weltweit zu implementieren. Ziel ist es, alle bestehenden 2D- in 3D-Daten umzuwandeln und somit die Konstruktion global auf 3D umzustellen. Ausschlaggebend für die Entscheidung für SolidWorks waren die intuitive Benutzeroberfläche und die vielfältigen Konstruktionsfunktionen für komplexe Baugruppen. Darüber hinaus war die Fähigkeit, Konstruktionsdaten mit Kunden und Lieferanten sowie auch innerhalb des Unternehmens auszutauschen, ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung. Mit der Implementierung plant Michelin, die Konstruktionszeiten bei der Herstellung neuer Maschinen beträchtlich zu reduzieren.

Mithilfe der SolidWorks Software werden enorm große Maschinen für die Reifenherstellung konstruiert. Die Maschinen kommen in nahezu 80 Werken in 18 Ländern zum Einsatz und produzieren mehr als 21.000 verschiedene Reifentypen. Die Produktpalette erstreckt sich von Zweirädern über PKWs bis hin zu Schwersttransportern, die im Bergbau und in der Forstwirtschaft eingesetzt werden und bis zu fünf Tonnen schwere Reifen benötigen. Um das Produktionsziel des Unternehmens zu erreichen, müssen diese Maschinen, die die Länge eines Fußballfeldes annehmen können und mitunter ein ebenso komplexes Design wie ein Flugzeug aufweisen, exakte Spezifikationen erfüllen. Bereits eine Abweichung von nur wenigen Millimetern könnte die Produktion drosseln oder komplett zum Stillstand bringen.

Die Ingenieure bei Michelin setzen bei SolidWorks auf die intuitive Benutzeroberfläche und die umfassenden Funktionen für komplexe Baugruppen. Mithilfe der in SolidWorks integrierten Analysesoftware COSMOSXpress erhalten die Konstrukteure zudem ein Werkzeug, mit dem sich bereits nach dem ersten Entwurf die Leistungsfähigkeit von SolidWorks Einzelteilen testen lässt. Die Möglichkeit, mit SolidWorks Explosionsansichten anzuzeigen, ermöglicht es zudem, potenzielle Probleme zu erkennen und diese noch vor Beginn der Fertigung zu korrigieren. Ferner können auch Wartungstechniker nachvollziehen, wie die Maschinen arbeiten und eventuelle Fehler somit schneller beheben. Darüber hinaus wird die Animations- und Visualisierungslösung SolidWorks Animator verwendet. Mithilfe des Tools können Bewegungsabläufe der fertigen Produkte vorab getestet und Dateien von Teilen und Baugruppen erstellt werden, die Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern anschaulich die Arbeitsweise der Maschinen vermitteln.

"Auf dem internationalen Reifenmarkt herrscht ein extrem harter Wettbewerb", sagte Nathan Bayne, Director of Engineering Process für Nordamerika bei Michelin. "Wir können uns keine sinkenden Produktionszahlen leisten, nur weil unsere CAD-Software schwer zu bedienen ist. Die Maschinen, mit denen wir unsere Reifen herstellen, bestehen aus mehreren Tausend beweglichen Teilen und sind sehr komplex. Sie müssen eine große Anzahl unterschiedlicher Reifen mit hoher Qualität produzieren und zwar für den Rasenmäher oder Space Shuttle. SolidWorks wird gewährleisten, dass unsere Ingenieure Maschinen bereits im ersten Ansatz richtig entwickeln und uns bei dieser Konstruktionsarbeit eine Zeitersparnis von 20 Prozent ermöglichen."

"SolidWorks verfügt über die nachweisliche Funktionalität und die Reputation, nach der wir gesucht haben", sagte Jacques Lombardy, Corporate Project Leader und Engineering Department IS Manager bei Michelin. "Außerdem verbessert SolidWorks seine CAD-Plattform konstant und setzt uns von diesen Vorteilen umgehend in Kenntnis. Dieses Engagement hilft uns dabei, weiterhin Spitzenreiter auf dem weltweiten Reifenmarkt zu bleiben."

Michelin, mit Hauptsitz in Clermont-Ferrand in Frankreich, zählt mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden US-Dollar zu den führenden 500 Unternehmen der internationalen Wirtschaft. Der Reifenhersteller beschäftigt weltweit 130.000 Mitarbeiter und verfügt weltweit über eine Vielzahl von Niederlassungen. Michelin produziert Reifen für alle Fahrzeugarten, wie beispielweise vom Auto über das Fahrrad bis hin zu Motorädern, U-Bahnen und Flugzeugen.

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