abaXX-Portal schafft Unabhängigkeit von Peoplesoft und J.D. Edwards

(PresseBox) (Stuttgart, ) An die Anwender der ERP-Systeme von Peoplesoft und J.D. Edward wendet sich die abaXX Technology AG (Stuttgart) mit dem neuen Programm "Portals for ERP". Zielgruppe sind Unternehmen, die nach den monatelangen Übernahmeschlachten um Peoplesoft, J.D. Edwards und Oracle nach Wegen suchen, die Abhängigkeit von ihrem ERP-Lieferanten zu reduzieren. Mit der abaXX-Software Components Suite lassen sich ERP-Anwendungen über ein Webportal mit anderen Applikationen im Betrieb integrieren. Das Portalkonzept verbindet die "historisch" bedingte funktionsorientierte Struktur von Peoplesoft bzw. J.D. Edwards mit einer zeitgemäßen Firmenorganisation entlang von Geschäftsprozessen. Dadurch gewinnt die Anwendungslandschaft an Unabhängigkeit vom jeweiligen ERP-System, so dass dieses ggf. leichter austauschbar wird, heißt es in einer Pressemitteilung der abaXX Technology AG.

Thorsten Schäfer, Chief Executive Officer (CEO) der abaXX Technology AG, erklärt: "ERP-Systeme wie Peoplesoft und J.D. Edwards sind durchweg in betriebswirtschaftlichen Funktionen gegliedert. Die Unternehmen organisieren sich hingegen immer mehr in Geschäftsprozessen. Mit der abaXX-Lösung werden die Geschäftsprozesse im Portal abgebildet und die für die Ausführung der Prozesse jeweils benötigten Funktionen aus den ERP-Modulen und Fremdanwendungen aufgerufen." Nach Angaben des abaXX-Chefs lässt sich die anwendungsübergreifende Integration über das Portalkonzept um etwa 90 Prozent kostengünstiger verwirklichen als mit herkömmlichen Verfahren der Systemintegration wie Enterprise Integration Application (EAI).

Durch die Einführung des Portalkonzepts wird nach Angaben von abaXX nicht nur die IT-technische Austauschbarkeit des ERP-Systems vorbereitet, sondern auch auf der Bedienungsseite vereinfacht. Statt sich im Umgang mit dem ERP-System auszukennen, genügt es, einen Webbrowser bedienen zu können. Zudem lassen sich dadurch oftmals aufeinander folgende Prozessschritte automatisch ausführen, die bislang manuell nacheinander angestoßen werden mussten. "Im Portal finden die Mitarbeiter die Geschäftsprozesse so abgebildet, wie sie tatsächlich im Unternehmen stattfinden. Dadurch muss der einzelne Mitarbeiter nicht mehr selbst das manuelle Bindeglied zwischen den verschiedenen ERP-Modulen spielen, wie es bei Peoplesoft und J.D. Edwards oder anderen ERP-Systemen oft der Fall ist", erläutert abaXX-CEO Thorsten Schäfer. Die Folge: Die Bedienung wird häufig so stark vereinfacht, dass ein Großteil der Geschäftsvorfälle von einfachen Sachbearbeitern statt hochbezahlten Spezialisten vorgenommen werden kann. Darüber hinaus bildet die Automatisierung der Geschäftsprozesse in vielen Fällen die Grundlage für die Einführung von Selfservicekonzepten: Der Kunde bedient zumindest einen Teil der Funktionalität selbst, etwa über eine Webpräsenz oder ein mobiles Endgerät. Als typische Einsatzgebiete nennt abaXX beispielhaft Online-Reisebüros, Auto- und Finanzportale sowie E-Commerce. "Der Erfolg der Billig-Airlines hat deutlich gemacht, wie die Automatisierung von Geschäftsprozessen - der Kunde bucht selbst statt über ein Reisebüro - eine ganze Branche revolutionieren kann. Dieses Potenzial schlummert noch auf vielen weiteren Gebieten" ist sich abaXX-CEO Thorsten Schäfer sicher.

Die technische Grundlage für die Portalintegration von Peoplesoft bzw. J.D. Edwards stellt die Softwaresuite abaXX Components 3.5, die auf dem offenen Standard Java 2 Enterprise Edition (J22EE) basiert und für das Zusammenspiel mit den ERP-Systemen von Peoplesoft und J.D. Edwards optimiert ist. Wie abaXX betont, handelt es sich dabei um die erste Portal-Entwicklungsumgebung, die das 15:51-Prinzip unterstützt: Nach 15 Minuten sind erste Java-Portlets erstellt, nach 51 Minuten ist ein erster lauffähiger Prototyp-Entwurf fertig. Grundlage der Highspeed-Entwicklung bildet ein Portal Framework, das vorgefertigte Grundbausteine (Templates) bereitstellt. Über den Portal Builder lässt sich das Portal mit minimalem Au fwand aus den Standardelementen zusammenstellen. Wie abaXX betont, lassen sich alle Funktionen, Workflows, Navigationsstrukturen und das äußere Erscheinungsbild trotz Fertigbausteinen bis ins kleinste Detail an die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens anpassen. Die erarbeitete Lösung skaliert auf Tausende gleichzeitiger Benutzer, heißt es weiter.

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