LabVIEW-Toolkit bietet anwenderdefinierbare Benutzeroberfläche zur komfortablen Validierung von Simulink®-Modellen

Grafische Steuerung von Simulink-Modellen dank patentierter NI-LabVIEW-Technologie
(PresseBox) (München, ) National Instruments (Nasdaq: NATI) brachte kürzlich Version 2.0 des LabVIEW Simulation Interface Toolkit auf den Markt - ein Add-On, das die grafische Entwicklungsumgebung NI LabVIEW mit der Modellierungs- und Simulationssoftware Simulink von The MathWorks, Inc. verknüpft. Mithilfe dieses Toolkits lassen sich anwenderdefinierte Benutzeroberflächen erstellen, mittels derer Simulink-Modelle interaktiv überprüft und anschließend auf echtzeitfähige Hardware heruntergeladen werden können, was insbesondere für die Prototyperstellung im Steuer- und Regelbereich sowie Hardware-in-the-Loop-Tests von Vorteil ist und eine kürzere Time-to-Market gewährleistet.

"Das LabVIEW Simulation Interface Toolkit ermöglicht es, Hardware-in-the-Loop-Testsysteme im Handumdrehen mit unseren in Simulink entwickelten Regel- und Steueralgorithmen zu integrieren," so Paul Ingleby, Senior Servo Systems Engineer bei BAE Systems. "Dieses Toolkits trug zu einer erheblichen Verkürzung unserer Prüfzeiten bei und ist inzwischen zu einem integralen Bestandteil des Design-Prozesses unserer Servo-Systeme geworden."

Das LabVIEW Simulation Interface Toolkit enthält einen Connection Manager, mittels dessen Hilfe LabVIEW-basierte grafische Benutzeroberflächen erstellt werden können, die auf Parameter und Signale von Simulink-Modellen zugreifen können. In LabVIEW lassen sich dann für die Applikation erforderliche Drehknöpfe, Analogwertanzeigen, Messwertanzeigen und Grafen in eine einzige, funktionsreiche Oberfläche implementieren, anhand derer Simulations-Modelle getestet werden können. Ferner kann der Anwender Batch-Simulationen integrieren, um die Simulink-Modelle der Prüfung mit einer Vielzahl verschiedener Prüfparameter zu unterziehen.

Dieselbe anwenderdefinierte Benutzeroberfläche wird auch zur Anbindung der Applikation an ein echtzeitfähiges PXI-System eingesetzt, so dass sich der Übergang von der Verifikation zur Prototyperstellung von Hardware äußerst einfach gestaltet. Mit nur wenigen Mausklicks kann der Anwender die in LabVIEW entwickelte Prüfapplikation und das Simulink-Modell auf echtzeitfähige PXI-Hardware herunterladen und so schnell feststellen, wie sich das Prototypmodell verhält, wenn es an ein reales System angeschlossen ist. Durch die nahtlose Implementierung benutzerspezifischer Steuer- und Regelmodelle auf Echtzeithardware können Fehler schon in einem früheren Stadium im Produktentstehungsprozess identifiziert werden, wodurch sich die Gesamtentwicklungszeit deutlich reduziert.

Durch den Einsatz von LabVIEW mit Simulink von The MathWorks, Inc. ist es dem Anwender möglich, eine beispiellose Bandbreite an Hardware-Produkten zu nutzen, auf die die Simulink-Modelle heruntergeladen werden können. So lassen sich diese Modelle nicht nur auf den erwähnten Echtzeit-PXI-Systemen einsetzen, sondern auch auf echtzeitfähigen PCI-Steckkarten und NI Compact FieldPoint, das embedded oder verteilte Prototypenerstellung und Hardware-in-the-Loop-Tests erlaubt.

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