SANsymphony erhöht Auslastung der Speicherressourcen beim größten IT-Service Provider der Sparkassen-Gruppe

Hochverfügbare Speicherlösung bei der Sparkassen Informatik
(PresseBox) (Münster, ) DataCore Software, führender Anbieter offener Speicherplattformen für Unternehmen, hat die Speichermanagement-Lösung SANsymphony bei der Sparkassen Informatik implementiert. Der größte IT-Service Provider der Sparkassen-Gruppe spiegelt mit SANsymphony Daten innerhalb eines Storage Area Networks (SANs) über eine große Entfernung zwischen zwei Rechenzentren. Neben dem Schutz vor Datenverlust und der Hochverfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen profitiert die Sparkassen Informatik von den Kostenvorteilen eines zentralen Speicherpoolings, indem teilweise die Plattenauslastung für Windows Server wesentlich von 50 auf über 85 Prozent verbessert wurde.

Mangelnde Kapazitätsauslastung, hohe SAN Management Softwarekosten und zu hoher Personal- und Zeitaufwand für das Speichermanagement der Windows Server Umgebung führte zur Entscheidung, die Software SANsymphony einzuführen. Die offene und hardwareunabhängige Speichermanagement-Plattform SANsymphony verwaltet Speicher-Ressourcen in einem ‚virtuellen‘ Pool zentral, weist den Applikationen Speicher aus dem SAN automatisch zu und spiegelt die Produktionsdaten aus dem Rechenzentrum in Münster in ein entferntes Ausweichrechenzentrum. Nach einer zweimonatigen Auswahlphase und einem dreimonatigen Testbetrieb sind heute sämtliche speicherintensiven Windows Server des SANs - insgesamt ca. 30 Windows 2000 bzw. Windows NT-Server - in das SAN unter SANsymphony integriert.

"Wir suchten eine hochverfügbare Speicherlösung, mit der wir die Betriebskosten für unsere vorhandene SAN-Infrastruktur ohne Kompromisse bei der Leistung senken können. Mit SANsymphony haben wir diese Lösung gefunden", erklärt Matthias Walter, Abteilungsleiter für Windows Server Systeme am Standort Münster bei der Sparkassen Informatik. "Insgesamt können wir jetzt auf Kundenanfragen noch schneller und flexibler reagieren."

SANsymphony ist auf handelsüblichen IBM-Servern unter Windows 2000 installiert und an beiden Standorten über Fibre Channel-Switches direkt an das SAN angeschlossen. Dort kontrolliert SANsymphony insgesamt ca. 10 TB Speicherkapazität für etwa 30 Server unter Windows 2000 und Windows NT mit File- und Systemmanagement-Services, SQL und Oracle-Datenbanksystemen, Lotus Domino sowie bankenspezifischen Anwendungen. Neben der Datenspiegelung setzt die Sparkassen Informatik SANsymphonys Network Managed Volumes (NMVs) ein: NMVs sind virtuelle Partitionen, die den Anwendungen Speicher je nach Bedarf automatisch aus dem Speicher-Pool bereitstellen, wobei nur physikalisch tatsächlich belegte Speicherbereiche reserviert werden. Dadurch steigt die Auslastung des Speichers. Re-Partitionierungen bei Speichererweiterungen mit zeitraubenden Neustarts und hohen Ausfallzeiten der Anwendungen werden eliminiert.

"SANsymphony ist eine flexible Lösung, die sich durch den offenen Ansatz hervorragend in bestehende SAN-Infrastrukturen integrieren lässt. Eine solche Investition amortisiert sich durch niedrigere Betriebskosten und die höhere Speicher-Auslastung sehr schnell", sagt Bharat Kumar, EMEA Marketing Direktor bei DataCore. "Gerade in der Finanzbranche, wo das hohe Datenaufkommen mit großen Sicherheitsanforderungen bewältigt werden muss, hat sich die SAN-Technologie längst etabliert. Dennoch nutzen längst nicht alle Unternehmen ihre vorhandene Infrastruktur optimal. Wir freuen uns sehr, dass wir der Sparkassen Informatik dabei helfen können, das Beste aus ihren Speicherressourcen herauszuholen."

Die Sparkassen Informatik plant nach dem erfolgreichen Start den Einsatz zweier weiterer SANsymphony-Server, um die Hochverfügbarkeit der Daten durch vierfache Ausfallsicherheit weiter zu verbessern. DataCores Snapshot-Technologie, die zeitspezifische Datenkopien für LAN- und Serverless Backup liefert, befindet sich derzeit im Testbetrieb. Bei notwendigen Speichererweiterungen profitiert die Sparkassen Informatik bereits heute vom offenen Netzwerkansatz der DataCore-Technologie: Statt teurer RAID-Arrays können kostengünstige JBODs eingesetzt werden, da die Hochleistungsfunktionen von SANsymphony unabhängig von der Qualität der darunter liegenden Hardware verfügbar sind.

Über die Sparkassen Informatik
Die Sparkassen Informatik ist der größte IT-Dienstleister der deutschen Sparkassen. Sie betreut mehr als 250 Sparkassen in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit einer durchschnittlichen Bilanzsumme von insgesamt mehr als 500 Milliarden Euro. Das entspricht einem Marktanteil von über 50 Prozent. Weitere Kunden sind Unternehmen der S-Finanzgruppe wie Landesbausparkassen und Versicherungen. Das Angebot der Sparkassen Informatik umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnologie: Von der Entwicklung und Bereitstellung von IT-Anwendungen, Netzwerken und technischer Infrastruktur über Beratung, Schulung und Support bis hin zum Rechenzentrumsbetrieb.

Kontakt

DataCore Software GmbH
Bahnhofstrasse 18
D-85774 München
Michael Baumann
KONZEPT PR GmbH
PR Director
Social Media